Alles ist angerichtet: Livebild vom Wildenkar heute morgen

Alles ist bereit. Den Zieleinlauf und die Startnummern haben wir bereits gestern fertig gestellt, aber wer jetzt aufgrund dieses tollen Wetters noch nachmelden will, kein Problem! Für den Vorstart 10:00 Uhr sollte man halt bis spätestens 9:40 Uhr in Viehhofen sein, für den 11:00 Uhr Start geht es im Notfall auch noch etwas später.

Preise und Wetter? Schaut gut aus !!!

Aktuell gibt’s laut Meteoblue sogar gar keinen Niederschlag am Samstag, doch auch wenn dann am späteren Nachmittag doch ein kurzes Gewitter kommen sollte, ist das nicht so tragisch. Nicht extremst heiß, aber auch nicht zu kalt für die 15. Auflage des Hugo Scholz Gedächtnisrennens von Viehhofen auf die Wildenkarhütte. Die Preise wurden von meinem Bruder Helmut Gruber bereits erstellt und warten auf die schnellsten 3 Damen bzw. Herren. Dazu gibt’s natürlich auch noch die normalen Klassenpreise sowie die große Intersport-Scholz Tombola. Gestartet werden kann wieder um 11:00 Uhr oder bereits um 10:00 Uhr (kein Unterschied für die Ergebnisliste, allerdings nicht erlaubt für Teilnehmer mit einer erwarteten Zeit von unter einer Stunde). Anmeldung online unter: www.pinzgau-trophy.at/anmeldung/

Noch eine Woche bis zum Wildenkar-Rennen in Viehhofen

Für verlässliche Wetterprognosen ist es noch zu früh, aber das Viehhofener MTB-Rennen findet bei jeder Witterung statt und dank der Wildenkarhütte sind wir auch oben für alles vorbereitet. Wirklich neu ist 2019 nichts, aber das ist auch gut so, denn in den letzten Jahren wars eigentlich immer perfekt. Wer sich noch nicht für das vielseitigste Pinzgau-Trophy-Rennen angemeldet hat (Steilstück, Flachstück, Abfahrt und knackige Schlussanstiege), kann dies noch jeder unter www.pinzgau-trophy.at/anmeldung/ erledigen und dabei auch angeben, ob er/sie normal um 11:00 Uhr starten will oder bereits um 10:00 Uhr (gleiche Ergebnisliste, aber keine Angst vor dem Besenwegen und oben gemütlich Zeit fürs Umziehen, um den Tagessieg-Kampf zu erleben).

Sausteil – Saugeil – Sauschnell !!!

Da ich mich Sonntag in der Früh auf eine Transalp Richtung Gardasee begebe, gibt es dieses Mal einen Teil der Fotos erst in ein paar Tagen und auch weitere Berichte und der Cupstand kommen erst Ende der Woche. Auf Facebook werden weitere Fotos aber vom lokalen Organisator Werner Schmidt, der wieder für alles herhalten musste, aber schlussendlich eine Top-Veranstaltung aufgestellt hat. Danke Werner, und natürlich auch Danke an Sport Simon mit Simon und Tom, die dieses Event ermöglichen und beide beim Rennen und der anschließenden Siegerehrung dabei waren.

So wie auch 85 Sportler, deren Zeit gemessen wurde sowie viele Helfer (die Zeitnehmung erfolgte wieder vom Schiklub Viehhofen) und Zuschauer auf der Strecke und im Ziel.


Das waren die Schnellsten: von links der 1. Vizebürgermeister von Saalfelden, Thomas Haslinger, E-Biker Andreas Pfeffer, Bergläuferin Cornelia Jaritz, Bergläufer Martin Schider, Mountainbikerin Bernadette Klotz, Mountainbiker Stefan Knopf, Tom Hutter und vorne kniend Werner Schmidt.

Einige Best-Of Impressionen

Ja, es war stürmisch, Bögen und Transparente flatterten im Wind und auf manchen Teilen spürte man auch sehr deutlich den Gegenwind.

Deborah Rudolf war die jüngste Starterin auf dem Mountainbike. Da jedoch nur eine Jugend-Starterin dabei war, wurden die Damenklassen zusammengelegt, weswegen sie zwar ihren Klassensieg verlor, doch ihre Top-Zeit von 37 Minuten für Jahrgang 2003 (jüngste Starterin) kann ihr keiner mehr nehmen.

Für Gunter Mayer geht es dann in den nächsten Wochen als Veranstalter weiter: 24. August Schattberg-Trailrun, 15. September Wiechenthaler-Berglauf. Infos dazu auf www.verticallife.at

Sigi Wenger gab Gas, da musste auch Gerald Weiskopf ordentlich sprinten, um die Bilder fürs Fernsehen einfangen zu können (ab Montag auf RTS).

Die schnellste Dame des Tages nach getaner Arbeit: Bernadette Klotz aus St. Veit im Pongau vom Martini Speed Team.

Während ihr männliches Pendant Stefan Knopf sogar den Streckenrekord von Andi Ortner aus 2016 (23:27) angriff! Die Boarn sand einfach schnell sind! Doch das wissen wir vom Steff ja schon vom Winter, denn der Bischofswiesener ist ja auch Mitglied der bayerischen Polizei Spitzensport-Kaders bzw. des deutschen Skibergsteigen-Nationalteams: 23:54 Minuten für Stefan !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Martin Schider holte sich heuer einen Hirschen für den schnellsten Bergläufer, nachdem er ja auch auf dem Bike schon erfolgreich war.

Andreas Hofer verbesserte seine Bestzeit auch gehörig und knallte eine eine 28er-Zeit für die ca. 670 Höhenmeter heraus!

Noch mal schnell ausscheren, vielleicht geht noch mal was? Es war zwar eigentlich kein Kampf Mann gegen Mann, aber irgendwie fährt es sich doch leichter, wenn man sich wo anhängen und dann überholen kann. Thomas Brengartner von RC Martin’s Bikeshop als Lokomotive vor Nico Daxer (Bigtime Sport Maishofen) und dem Viehhofener Tom Grünwald (Bikeexpressteam).

Celtic Warrior – da muss man einfach Kraft haben: Robert Gschwandtl

Ja, die Berge in Österreich sind steiler als in Dänermark, doch unser Däne Andreas Rasmussen hatte sichtlich schon Spaß an der Schinderei.

Ohne Posieren für den Fotografen wär’s vielleicht eine Sekunde schneller gegangen, aber ich bin froh, dass sich Katarina Gori auf dem Weg zu Platz 2 dafür die Zeit genommen hat. Obwohl es ja schlussendlich nur 11 Sekunden Rückstand auf Platz 1 (Cornelia Jaritz) waren.

Ohne Worte, aber im positiven Sinn: HPO is back. Irgendwie können wir es nach den Infos über Unfall und Verletzung selber noch nicht glauben, aber unser Pinzgau-Trophy Vorjahressieger war wieder bei unserer „Familienausfahrt“ auf den Biberg dabei. Und weil man bei HP sicher sein kann, dass er seinen Körper perfekt kennt, passt das dann auch. Super (und den Klassensieg hat er sich auch gleich wieder geholt …)

Die Nummer 13 ist normalerweise für den Trophy-Organisator reserviert, doch es gibt ein paar Leute, denen ich „meine“ Nummer gerne leihe, solange sich diese dann auch artig dafür bedanken! So wie Andi Maier. Der Inzeller vom RC Martin’s Bikeshop bedankte sich auch mit einer tollen niedrigen 28er-Zeit. Super, aber das heißt natürlich, dass jetzt schon wieder die Gedanken über den „Hundstoa-unter-der-Stunde“ anfangen werden … Vielleicht pock ma’s jo heier Andi!

Ein Dank auch den Zuschauern, die teilweise lautstark und intensiv angefeuert haben und wirklich Respekt für jeden gezeigt haben!

Nach dem Rennen geht für die Organisation der Stress erst richtig los. Hier Werner und Tom beim Vorbereiten der Siegerehrung.

Die schnellsten Masters-Bergläufer: Günther Gruber vor Günter Schernthaner und Christian Wimmer.

Die Nachwuchs-Mountainbiker. Andi Mayer (österreichisches Skibergsteigen-Nachwuchs-Nationalteam) mit den beiden Bigtimern Nico Daxer (links, 2.) und David Neumayr (rechts, 3.)

Ja, da kann der Papa wirklich stolz sein!

Da Knepfei wor heid oafoch nid zum biagn. Unter 24 Minuten da Deife, des pockt do koana normalaweise. Bist du deppert !!!

Und noch einmal alle Hirschen, zusammen mit den Organisatoren, auf einen Blick 😉 Danke an Gerald Weiskopf für’s Foto!

Startliste für Samstag online!

Die (unverbindliche) Startliste für den morgigen Biberg-Auffiradler und Berglauf ist online: https://www.pinzgau-trophy.at/wp-content/uploads/2019/08/biberg_startliste_2019.pdf

  • Um 16:00 Uhr starten die E-Biker
  • ab 16:05 Uhr starten die Bergläufer und Mountainbiker gemischt im Einzelstart, zunächst alle 20 Sekunden, am Ende dann im 1 Minuten Takt.
  • Nachnennungen werden nach den E-Bikern eingeschoben.
  • Die Startzeiten werden eingehalten. Ihr könnt das Einfahren also danach ausrichten. Wenn jemand schon vorher am Start ist oder jemand fehlt, kann es aber natürlich zu kurzfristigen Änderungen kommen, was nicht tragisch ist.

Anmeldung Teamwertung für Biberg vor Ort

Auch heuer gibt es am Samstag wieder eine Teamwertung aus Bergläufer und Mountainbiker: Die Anmeldung erfolgt in einer Liste am Start, es gibt keine zusätzliche Nenngebühr. Änderungen nach dem Rennen sind nicht mehr möglich, sollte sich jemand aus Versehen bei 2 Teams eingetragen haben, werden beide Teams gestrichen.

Gestartet wird aber natürlich nicht gemeinsam, sondern beide Teammitglieder absolvieren den Bewerb im Einzelstart-Modus und am Ende werden dann die zwei Zeiten zusammen gezählt.

Geschichten aus dem Gasteinertal …

In unserer Schulzeit haben wir von Ödön von Horvath’s „Geschichten aus dem Wienerwald“ gehört, heute gibt’s aber etwas Besseres: „Geschichten aus dem Gasteinertal …“

Back to Hobby! Mehr als 110 Läufer wurden gezeitet, insgesamt waren es wohl ca. 150 Skitourengeher, die am Samstag die 630 Höhenmeter auf anfangs seeeehr flachen und dann doch gottseidank etwas steiler werdenden 3,54 Kilomtern hinauf zur Stubneralm absolvierten. Top organisiert wurde der Event von der Gasteiner Fraktion des Martini-Speed Teams, mit der Unterstützung des WSV Bad Hofgastein und – eher eine Ausnahme in Österreich – alles hochoffiziell als ÖSV-Wettkampf mit mehreren geprüften ÖSV-Kampfrichtern aus verschiedenen ÖSV-Vereinen. Klingt jetzt alles sehr formell und ist auch alles ordnungsgemäß abgelaufen, aber keine Angst, das klingt nur so hochgestochen: Johnny und Pietro haben im Sommer 2018 bei mir die Kampfrichter-Prüfung abgelegt und Chefkampfrichter war dann halt ich. Aber wir sind alle hauptsächlich Sportler, daher auch fast alle selber mitgelaufen, was man auch an den rot-weiß-schwarzen Dressen hier gut sieht.

Wenn man es schafft, dass sich Tourengeher mit solchen Skiern eine Startnummer auf den Oberschenkel anstecken weiß man, dass man es geschafft hat. Ja, die Zeit ist mitgelaufen, aber das war den meisten egal, denn es war ein Kampf gegen die Uhr, sondern gegen sich selber, gegen den Tourenpartner oder einfach halt ein Ausflug, wo man am Ende zufällig auf der gleichen Liste mit „ein paar Verrückten“ steht.

Der schnellste „Verrückte“ war eindeutig Alexander Brandner vom SC Bischofshofen. Er setzte sich bald nach dem Start vom Feld ab, ging kontrolliert mit 95 % die ersten Kilometer und am Ende lief er dann noch einmal 10 Minuten mit Vollgas als Test für den nächsten Weltcup-Einsatz nächste Woche in Frankreich. Belohnt wurde er damit am Samstag mit dem Streckenrekord von 29:41 auf die Stubneralm und wir hoffen alle, dass er sich dann in Frankreich auch mit den ersten Weltcup-Punkten im Individual belohnt, die er als 31. beim Heim-Weltcup in Bischofshofen nur knapp verfehlt hatte, wobei er vorher im Sprint schon klar in den Punkterängen angeschrieben hatte.

„Is des a Starter?“ – „Na, des Gewand passt nid“ – „Oba der is schnöö!“ – „Stimmt, und a Nummer hod a a“. Kurzfristig hatte auch Sepp Huber (RC Martin’s Bikeshop) aus Bayern (und mit Stolz zähle ich ihn gleichzeitig auch als Pinzgauer) vorbei geschaut, zwar ohne Renndress, aber trotzdem ziemlich schnell. Er sicherte sich Rang 2 in der Klasse und natürlich auch gesamt.

Jedes Jahr schneller wird Sepp Jetzbacher (bikeklinik.com) und obwohl er das letzte Jahr in der großen Senior-Klasse starten muss/darf, schaffte er es auch hier aufs Podium. Schlechte Aussichten für die derzeitigen Masters-Athleten, wenn Sepp dann in die nächste Klasse wechselt.

Allerdings wird Sepp auch starke Konkurrenz in die Masters-Klasse mitbringen. Mit Martin Schider (Martini Speed Team) wechselt der Dauerbrenner der letzten 20 Jahre Pinzgauer Ausdauersport im Sommer und Winter nächstes Jahr auch in die Masters-Klasse. Gestern platzierte sich Martin als 4. knapp nicht am Podium.

Ein Podium ist schön, aber nicht das Wichtigste. Völlig happy im Ziel war Matthias Naglmayr. Er hatte es geschafft, erstmals auch im Winter – nachdem er im Sommer bereits Gasteiner MTB-Meister geworden war – schnellster Gasteiner zu sein, was bei einer Konkurrenz von Harald Ploderer, Johann Stuhler, Peter Viehauser und Richard Schmied (alle Martini Speed Team) alles andere als leicht ist. Gratuliere Hias!

Hier war der Moment, wo Hias Harald schlussendlich distanzieren konnte – auf dem Flachstück vor den letzten Serpentinen. Am Ende starke 33:55

Jonny war aber nicht traurig, denn erstens lief auch er eine Topzeit, zweitens hat er dank seiner Familie nicht mehr so viel Zeit für diesen „Skitouren-Blödsinn“ und drittens musste er neben dem Rennen ja als Organisator auch noch alles mögliche in die Wege leiten.

Der Pechvogel des Tages war Mike Fölsner aus Rauris. Mit Topform (beim Vertical der Erztrophy bewiesen) gekommen, riss die Halterung seines Felles, weswegen er nicht nur viel Zeit am Anfang verlor, sondern vor allem dann im Pulk gefangen war und früh den Anschluss ganz nach vorne verlor. Ein bisschen habe ich es auf der Strecke selbst miterlebt, er ging dann kurz relativ locker mit, bevor er aber dann doch wieder Gas gab und eigentlich gewaltig, wie weit er doch noch nach vorne kam!

Ein starkes Rennen lieferte Günther Gruber ab. In wenigen Wochen wird er selber als Organisator beim Smaragd-Winter-Triathlon beschäftigt sein (24. Februar 2019, https://www.sc-mittersill.at/sektionen/ski-nordisch/skitrilogie/), im Sommer wird’s in Bramberg wohl der 13. Juli werden, doch am Samstag sicherte sich Günther vorerst einmal den Klassensieg in der Masters-Klasse mit starken 37:21 Minuten.

Bei den Damen setzte sich wenig überraschend mit Ina Forchthammer (WSV St. Johann im Pongau) die Lokalmatadorin mit großer Weltcup-Erfahrung durch. Letzte Woche noch stärkste Österreicherin im Weltcup-Sprint auf der Bischofshofener Schanze, sicherte sie am Samstag den Pongauer Doppel-Heimsieg ab und nebenbei freute sich auch ihr Team Fischer-Sports darüber, dass mit Alex und Ina 2 Fischer-Athleten die Tagessiege errangen. Inas Zeit: 39:02

Rang 2 ging an Ulli Exenberger (Smaragdbiker Sportpro Bramberg), die sich damit auch den Klassensieg bei den Masters-Damen sichern konnte.

Rang 3 bei den Damen sicherte sich Marlies Penker aus Kärnten, die das erste Skitouren-Rennen ihres Lebens absolvierte und dabei gleich eine starke Leistung ablieferte. Sie freute sich im Ziel bzw. dann in der Hütte sehr darüber und ich denke, dass es nicht das letzte Skitourenrennen von Marlies gewesen ist …

Florian Hain von der Schneesportschule Leogang sprintete mit Vollgas noch die letzten Meter ins Ziel, bevor er dann kurzfristig mit alpinen Skitouren-Rennen abschloss. Das Stubneralm-Vertical war zwar kein wirkliches alpines Rennen, allerdings auch kein Pistenrennen. Die Spuren im Wald waren für alle noch gehbar, doch die Organisatoren hatten sich „als Gemeinheit“ am Ende noch entschieden, 3 Spitzkehren anzulegen, was für viele Athleten die ersten rennmäßigen Spitzkehren ihres Lebens waren. Aber nach etwas Überreden und gut zureden werden es für Florian & Co. nicht die letzten Spitzkehren gewesen sein.

Und im Notfall: Einfach mal schauen, wie es die anderen vorher machen!

So schön dieses Foto ist, 2 Sekunden später wäre es noch „schöner“ gewesen 😉

Den Sprung aufs Masters-Podium schaffte auch Ernst Schernthaner, der als Organisator des Beinhoat (Fulseck) Berglaufes – wofür es ja eine Kombi-Wertung gab – natürlich nicht fehlen durfte.

 

Ein Sprint um den Tagessieg wird nie so hart geführt wie der Sprint gegen den besten Freund, mit dem man vorher gemütlich herauf gegangen ist. Die Zeit ist ziemlich egal, solange man einen Rang vor dem Kollegen ist …

Wie lautet das Fazit nach dem Rennen? Schaut euch das Foto an! Sagt doch alles!!!

Normalerweise will keiner als Letzter ins Ziel kommen, doch das kann man hier nicht behaupten. Zumindest sehe ich in den Gesichtern keine Trauer, sondern nur strahlendes Lächeln.

Anscheinend schaffe ich jetzt jede Woche ein neues Stil-Bild bzw. besser, wie man es nicht machen soll. Damit der Helm nicht verrutschen kann, haben wir für das Vertical auf den Helm verzichtet, doch die Stockhaltung ist auch nicht gerade viel besser …

Die TOP 3: von links Sepp Huber (2.), Alex Brandner (1.) und Sepp Jetzbacher (3.)

Die schnellsten 3 Damen: von links Marlies Penker (3.), Ina Forchthammer (1.) und Ulli Exenberger (2.)

Preise gab’s natürlich auch in der Kombiwertung! Wer im Oktober beinhoat.com ist, wird vielleicht im Jänner dafür noch einmal belohnt. Hier gewann Marlies Penker aus Kärnten, die volle Ergebnisliste der Kombi-Wertung wird noch nachgereicht (hier und auf der Beinhoat-Website).

2 x Erster reicht für den Sieg in der Kombiwertung: Alex Brandner gewinnt vor Matthias Naglmayr und Sepp Jetzbacher.

Und natürlich gab es bei der Tombola auch noch viele glückliche Gewinner!

Ergebnislisten, Fotos

Hoppala! Aber statt Flüchen hörte man Gelächter …

Es waren nicht viele Spitzkehren, die am Ende auf die weit über 100 Profis und Hobbygeher am Ende der 640 Höhenmeter zur Stubneralm warteten, doch bei nachlassenden Kräften der Sportler und teilweise wenig Routine abseits der Pisten war es ein genialer Fotopoint 😉

Keine Probleme damit hatten natürlich die Tagesbesten, die eine Woche zuvor noch beim Weltcup in Bischofshofen am Start waren. Alexander Brandner holte sich mit 29:41 den Tagessieg mit neuem Streckenrekord. Am Anfang konnte Sepp Huber noch mithalten, der kurzfristig auch noch gekommen war und ohne Rennanzug in „Hobby-Kleidung“ so manchen Zuschauer irritierte, doch Alex baute den Vorsprang dann auf und in den letzten 10 Minuten marschierte er noch einmal Vollgas – als Belastungstest für den Weltcup nächste Woche in Frankreich. Dritter wurde Sepp Jetzbacher, der heuer gewaltig in Form ist und mit weniger als 2 Minuten Rückstand das Pinzgauer Urgestein Martin Schider bändigen konnte.

Bei den Damen holte sich Ina Forchthammer den Sieg, womit es ein Doppel-Heimsieg für die beiden Pongauer im Gasteiner Tal wurde. Hinter Ina platzierte sich Ulli Exenberger aus Bramberg, Dritte wurde Marlies Penker aus Kärnten bei ihrem ersten Skitouren-Rennen!

Hier die Ergebnisliste und die ersten Fotos, der Rest und der komplette Bericht kommt bis Sonntag abend!

Der Zieleinlauf war manchmal direkt idyllisch!

Natü

Gekämpft wurde überall um jeden einzelnen Kampf. Zwar nicht mit letztem Ernst, aber das gehört einfach dazu!

 

 

Schnee, Schnee, Schnee … das gehört 2019 anscheinend immer dazu

 

 

Ulli Exenberger auf dem Weg zum Klassensieg bei den Masters und Gesamtrang 2.

 

 

Während Freundin Sarah Dreier in Andorra beim Weltcup engagiert ist, absolviert Daniel Kreitl eben zuhause seine Renneinsätze.

 

 

Die schnellste Dame des Tages: Ina Forchthammer aus St. Johann im Pongau.

 

Es gibt wohl wenige Athleten, die man wirklich nur rein am Stil eindeutig erkennen kann …

 

 

Schauen die beiden nur nach vorne oder gehen sie selber schon auch noch ?

 

Bei Spitzkehren soll angeblich auch die richtige Kurvenlage des Kopfes helfen

 

 

Hoppala …

 

Bei den ersten war es noch relativ hell – kurz vor der Stubneralm

 

M

Martin Schider auf einer der letzten Kehren

 

Neuer Streckenrekord für Tagessieger Alexander Brandner nach dem erfolgreichen Heim-Weltcup mit Weltcup-Punkten zuhause in Bischofshofen.

Anmeldung für Stubneralm ist vorerst geschlossen, ausgebucht !!!

Mehr als die derzeit ca. 120 Angemeldeten samt Betreuer, Zuschauer und Organisatoren/Helfer passen eigentlich nicht mehr in die Stubneralm, daher ist jetzt die Online-Anmeldung vorerst geschlossen! Ob es noch Restplätze vor Ort gibt, wird am Donnerstag hier auf dieser Website bekannt gegeben. Wir bedanken uns jetzt schon einmal für das große Interesse !!!

Die letzten Bewerbsinfos kommen dann in den nächsten Tagen!

Schnee, Schnee, Schnee … und tolle Leistungen in Leogang

Zum Auftakt der 16. Martini Pinzgau Trophy standen am Freitag, 04.01.2019 ca. 100 Sportler um 18:00 Uhr an der Startlinie, um die ca. 920 Höhenmeter hinauf zum Asitz bei teilweise starkem Schneefall zu bezwingen. Die meisten davon auf Tourenski, einige mit Laufschuhen (und einer um ein paar Minuten zu spät – ich erwähne lieber nicht, wer das war).

Der Start erfolgte pünktlich um 18:00 Uhr bei der Talstation der Steinbergbahn in Leogang.

Es wurde gleich auf Tempo gemacht, einige wollten anscheinend die daneben fahrende Gondelbahn schlagen.

Wer zu spät kommt, muss halt am Ende des Feldes nachlaufen. Naja, gewonnen hätte ich sonst auch nicht und geschunden habe ich mich so vielleicht sogar noch mehr 😉

Nicht sehr lange hat sich Max Kurz (La Sportiva Mountain Attack Team) geschunden, er gewann das Vertical in tollen 38:33 Minuten.

Nationalteam-Athleten Daniel Zugg (WSV St. Gallenkirchen in Vorarlberg) sicherte sich das Individual in 1:00:25.

Gewaltige 45:58 für Lokalmatador Franz Deisenberger aus Leogang, allerdings sicherte sich den Klassensieg der um 9 Sekunden schnellere Hermann Dagn!

Alexandra Hauser war beim Vertical der Damen mit 46:21 Minuten ungefährdet, das mussten auch etliche männliche Sportkollegen akzeptieren.

Beim Individual ging der Sieg an Sarah Dreier vom Nationalteam bzw. Martini-Speed Team.

Erfreulich auch die rege Beteiligung beim Rookie-Vertical mit 400 HM auf 2 km.

Auch die jüngsten Teilnehmer durften (mussten) gegen den Schnee kämpfen.

Schnellste Bergläuferin war Kristina Metschitzer (runningGraz -Brixental-Connection).

Übrigens gibt es auch 2019 wieder einen Videobeitrag auf RTS bzw. online – natürlich vom Hausherren Gerald Weiskopf, der ja auch in Leogang zuhause ist.

Ja, man muss selber mitlaufen, um das zu verstehen, aber auch Sturm, Schnee und Kälte kann Spaß machen!

Im Ziel brauchte dann aber jeder ein paar Sekunden, um wieder Luft zu holen.

Marcel Mader aus Erpfendorf holte sich den Sieg auf der Kurzstrecke der Rookies, wobei Marcell wahrlich kein Anfänger mehr ist!

Erschöpfung oder Freude, man weiß es nicht genau …

Wirklich viel gesehen hat man teilweise nicht …

Aber es fanden alle – egal ob Profi oder Hobby – jung oder alt – den Weg hinauf (bzw. für manche hinauf-herunter-hinauf) zum Asitz.

Spannend wurde es dann auch noch einmal, als kurz der Strom ausfiel …

Doch „zufällig“ waren 3 der Gruber-Geschwister am Gipfel, die natürlich dafür sorgten, dass der Martini-Zielbogen nicht abstürzte 😉

Und was machte heute der vierte der Viehhofener Gruber-Geschwister? Helmut werkelte an den Trophäen der heurigen Pinzgau-Trophy- und Schönleiten-Trophy Gesamt-Sieger! Aber dafür muss man sich wohl noch ein paar mal auf den anderen Stationen hinauf mühen …

Ein paar Siegerehrungsfotos gehören natürlich auch dazu: Unsere Rookies, Julia Reich (Jahrgang 2008) und ihre männlichen Kollegen David und Sebastian Rieder (beide SC Leogang) und Marcel Mader.

Und noch einmal die Tagesbesten: Daniel Zugg (Individual), Sarah Dreier (Individual), Alexandra Hauser (Vertical) und Max Kurz (Vertical).

Ergebnisliste ist natürlich auch online.

Am Samstag kommen dann noch alle restlichen Fotos von unseren zwei Fotografen, bei denen ich mich hiermit sehr bedanke: Gerhard Pirchl und Helga Koller! DANKE!