ORF-Beitrag über Viehhofen online, Anmeldung Ronachkopf noch bis Donnerstag offen

Am Samstag lief zum ersten Mal der ORF-Beitrag über die Viehhofener Schönleiten-Trophy im Skibergsteigerfenster. Wer’s verpasst hat oder einfach noch einmal nachschauen will, hier die Verlinkung zum Mitschnitt. Am Freitag geht’s mit der Martini Pinzgau-Trophy schon wieder weiter. Zum ersten Mal geht’s im Einzelstartmodus für die Rennläufer die ca. 500 HM in Zell am See / Thumersbach hinauf zum Ronachkopf. Einzelstart ab 19:00 Uhr (genaue Startzeiten am Vortag hier auf der Website), Hobby-Massenstart um 17:30 Uhr. Bei den Damen (alle Klassen) und dem männlichen Nachwuchs (Schüler, Cadets, Juniors) geht’s um die Salzburger Landesmeistertitel im Vertical. Voraussetzung dafür ist ein Start ab 19:00 Uhr (nicht im Massenstart) sowie die ÖSV-Mitgliedschaft via einem beim SLSV registrierten Schiklub, die im Zweifelsfall mittels ÖSV-Karte nachgewiesen werden muss (die altbekannten Gesichter und FavoritInnen kenne ich, aber falls zB im Jugendbereich ein Renn-Neuling am Start ist, den ich nicht kenne, brauche ich die ÖSV-Nummer!). Infos zum Ronachkopf auf der entsprechenden Unterseite, die Online-Anmeldung zum Ronachkopf-Einzelstart gibts hier (Hobby-Anmeldungen an sc-zellamsee@sbg.at)!

100 Best-Of-Bilder von über 2000 !!!

Danke an all meine Fotografen vom Samstag: Gerhard Pirchl, Helga Koller, Philipp Reiter, Richard Ronacher und dann noch all meine Streckenposten! In den nächsten Tagen kommen noch etliche Galerien online; hier und auf der Schönleiten-Trophy-Website. Auf Facebook sind auch schon etliche Fotos online, Gerhard und Helga (Tom) haben ihre schon veröffentlicht.

Hier einmal ca. 100 Bilder, Kommentare kommen vielleicht noch später dazu …

Erfolgreiche Team-Staffel am Tag 1 in Viehhofen

Gewinner gab es am ersten Tag der heurigen Martini Pinzgau-Trophy sehr, sehr viele!

  • Das schnellste Herrenteam war die deutsch/österreichische Nationalmannschafts-Connection Armin Höfl / Stefan Knopf vor den schnellsten Skibergsteiger Polizisten Marcell Voithofer / Tom Wallner und den starken Österreich-Junioren Paul Verbnjak / Andreas Mayer.
  • Die schnellsten Damen waren mit einer souveränen Vorstellung Alexandra Hauser / Sarah Dreier.
  • Die Mittelzeit-Wertung hat sich das Bigtime-Team Andi Hofer / Günther Oberneder geschnappt.
  • Der Tombola-Hauptpreis ging an Sepp Streitberger aus Maishofen.

Zur Ergebnisliste

Abschlag zwischen den Polizei-Kollegen Tom Wallner und Marcell Voithofer

Im Ziel war die Stimmung dann wieder sehr gelöst.

Geschwister-Treffen am Start: Peter und Claudia als Starter, weggelassen vom Starter Christian, erster Streckenposten war dann übrigens der nächste Bruder Helmut 😉

Die Gewinner der Mittelzeitwertung mit Ernst Sieberer von Martini Sportswear (links) und Simon Hutter von Sport Simon (rechts)

Wenn einer der treuesten Unterstützer vorbei kommt, der eigentlich immer voll arbeitsmäßig eingedeckt ist, freut man sich, wenn er selber auch noch mitstartet, noch besser, und wenn er dann auch noch zusammen mit dem Enkerl am Start ist. Besser geht’s nicht mehr. Danke Ernst und vor allem auch Danke Jana!

Die schnellsten Damen und Herren von der Zeit her.

Übergabe der Streitberger-Brüder aus Maishofen, die dann beide bei de Tombola gewonnen haben.

Alpattack, Martini-Jacken, Tageskarten … nicht schlecht

Mehr dann Sonntag/Montag, wenn mehr Zeit ist …

Letzte Chance und Letzte Infos für die Schönleiten-Trophy

  • Online-Anmeldeschluss für Individual/Vertical ist Freitag, 19:00 Uhr, www.schoenleiten-trophy.at/anmeldung/
  • Für die Staffel reichts, wenn man spätestens um 16:00 Uhr in Viehhofen ist. Mit einem Partner natürlich 😉 Helmpflicht, Stirnlampe muss nicht sein, schadet aber nicht.
  • Wetterbericht optimal. Vor dem Rennen wird es noch hart sein, pünktlich zum Start geht es auf, doch aufgrund der eher steilen Strecke ist trotzdem ein gutes Fell zu empfehlen
  • Die Startnummer gibt es am Samstag im Tal!!!
  • Das genaue Programm für alle Tage gibt es hier

(Foto Rene Fischer bei der Streckenbesichtigung am Donnerstag; aber teilweise in manchen Browsern abgeschnitten)

Aktuelle Infos: Cupstand, Teamstaffel Viehhofen, Absage Götschenfuchs

  • Der aktuelle Cupstand der Martini Pinzgau-Trophy nach 3 Stationen befindet sich im Bereich Ergebnislisten: Wenn man alle 3 bisherigen Stationen berücksichtigt, führt mit Martin Schider ein altbekannter Haudegen die Wertung an, wenn man bereits mit einem Streichresultat rechnet, führt Maximilian Kurz mit dem Punktemaximum von 400 Punkten, gefolgt von Stefan Steiner und wiederum Mascht Schider. Bei den Damen führt derzeit Ulli Exenberger aus Bramberg. Für die Cupwertung zählen in Viehhofen das Individual oderdas Vertical, es erfolgt aber natürlich eine Gewichtung, denn das Individual wird natürlich sehr stark besetzt sein!
  • In Viehhofen findet auch am Freitag bereits ein Rennen statt! Die Team-Staffel zählt grundsätzlich nicht zur Pinzgau-Trophy (außer bei der Berechnung der „Immer-Dabei-Liste“, falls sonst kein Viehhofener Start vorliegt), aber insbesondere für die Mittelzeit-/Hobbywertung hoffen wir auf viele Pinzgau-Trophy Starter. Es gibt sehr tolle Sachpreise, von Sport Simon Saalfelden, Martini Sportswear direkt, Skicirkus Saalbach-Hinterglemm, usw. Infos, Anmeldung auf www.schoenleiten-trophy.at
  • Der Götschenfuchs 2019 wird nicht durchgeführt. Nachdem Hans Vonderthann seinen Kampf verloren hat, wird heuer pausiert. 2020 gibt es aber vielleicht ein Revival, als Erinnerung und fürs Gedächtnis an Hans, der uns wohl allen viele schöne Erinnerungen beim Götschenfuchs beschert hat. Danke Hans, wir werden dich vermissen!

 

Sport Simon Preise für die Hobby-/Mittelzeitwertung der Team-Staffel am Freitag

Danke an Simon Hutter samt seinem Team! Gestern war ich im Shop in Saalfelden und wir haben geschmökert und überlegt, welche Preise für die Teamstaffel am Freitag (08.02.2019) am besten geeignet sind.

Ich glaube, wir haben eine gute Auswahl getroffen!

  • 1  Primaloft-Jacke Confidence
  • 1 Weste Emotion
  • 1 Stretchjacke Power Pro
  • 1 Allzweckwaffe (Jacke, Pullover, Trainingsoberteil in einem) Utility

Und das ist jetzt nur vor Sport Simon! Es kommen noch weitere Sachpreise von Martini Sportswear, Fischer Sports und dem Skicirkus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn!

Und für die Profis gibt es Freitag und Samstag Preisgeld zu gewinnen!  Infos: www.schoenleiten-trophy.at

 

Geschichten aus dem Gasteinertal …

In unserer Schulzeit haben wir von Ödön von Horvath’s „Geschichten aus dem Wienerwald“ gehört, heute gibt’s aber etwas Besseres: „Geschichten aus dem Gasteinertal …“

Back to Hobby! Mehr als 110 Läufer wurden gezeitet, insgesamt waren es wohl ca. 150 Skitourengeher, die am Samstag die 630 Höhenmeter auf anfangs seeeehr flachen und dann doch gottseidank etwas steiler werdenden 3,54 Kilomtern hinauf zur Stubneralm absolvierten. Top organisiert wurde der Event von der Gasteiner Fraktion des Martini-Speed Teams, mit der Unterstützung des WSV Bad Hofgastein und – eher eine Ausnahme in Österreich – alles hochoffiziell als ÖSV-Wettkampf mit mehreren geprüften ÖSV-Kampfrichtern aus verschiedenen ÖSV-Vereinen. Klingt jetzt alles sehr formell und ist auch alles ordnungsgemäß abgelaufen, aber keine Angst, das klingt nur so hochgestochen: Johnny und Pietro haben im Sommer 2018 bei mir die Kampfrichter-Prüfung abgelegt und Chefkampfrichter war dann halt ich. Aber wir sind alle hauptsächlich Sportler, daher auch fast alle selber mitgelaufen, was man auch an den rot-weiß-schwarzen Dressen hier gut sieht.

Wenn man es schafft, dass sich Tourengeher mit solchen Skiern eine Startnummer auf den Oberschenkel anstecken weiß man, dass man es geschafft hat. Ja, die Zeit ist mitgelaufen, aber das war den meisten egal, denn es war ein Kampf gegen die Uhr, sondern gegen sich selber, gegen den Tourenpartner oder einfach halt ein Ausflug, wo man am Ende zufällig auf der gleichen Liste mit „ein paar Verrückten“ steht.

Der schnellste „Verrückte“ war eindeutig Alexander Brandner vom SC Bischofshofen. Er setzte sich bald nach dem Start vom Feld ab, ging kontrolliert mit 95 % die ersten Kilometer und am Ende lief er dann noch einmal 10 Minuten mit Vollgas als Test für den nächsten Weltcup-Einsatz nächste Woche in Frankreich. Belohnt wurde er damit am Samstag mit dem Streckenrekord von 29:41 auf die Stubneralm und wir hoffen alle, dass er sich dann in Frankreich auch mit den ersten Weltcup-Punkten im Individual belohnt, die er als 31. beim Heim-Weltcup in Bischofshofen nur knapp verfehlt hatte, wobei er vorher im Sprint schon klar in den Punkterängen angeschrieben hatte.

„Is des a Starter?“ – „Na, des Gewand passt nid“ – „Oba der is schnöö!“ – „Stimmt, und a Nummer hod a a“. Kurzfristig hatte auch Sepp Huber (RC Martin’s Bikeshop) aus Bayern (und mit Stolz zähle ich ihn gleichzeitig auch als Pinzgauer) vorbei geschaut, zwar ohne Renndress, aber trotzdem ziemlich schnell. Er sicherte sich Rang 2 in der Klasse und natürlich auch gesamt.

Jedes Jahr schneller wird Sepp Jetzbacher (bikeklinik.com) und obwohl er das letzte Jahr in der großen Senior-Klasse starten muss/darf, schaffte er es auch hier aufs Podium. Schlechte Aussichten für die derzeitigen Masters-Athleten, wenn Sepp dann in die nächste Klasse wechselt.

Allerdings wird Sepp auch starke Konkurrenz in die Masters-Klasse mitbringen. Mit Martin Schider (Martini Speed Team) wechselt der Dauerbrenner der letzten 20 Jahre Pinzgauer Ausdauersport im Sommer und Winter nächstes Jahr auch in die Masters-Klasse. Gestern platzierte sich Martin als 4. knapp nicht am Podium.

Ein Podium ist schön, aber nicht das Wichtigste. Völlig happy im Ziel war Matthias Naglmayr. Er hatte es geschafft, erstmals auch im Winter – nachdem er im Sommer bereits Gasteiner MTB-Meister geworden war – schnellster Gasteiner zu sein, was bei einer Konkurrenz von Harald Ploderer, Johann Stuhler, Peter Viehauser und Richard Schmied (alle Martini Speed Team) alles andere als leicht ist. Gratuliere Hias!

Hier war der Moment, wo Hias Harald schlussendlich distanzieren konnte – auf dem Flachstück vor den letzten Serpentinen. Am Ende starke 33:55

Jonny war aber nicht traurig, denn erstens lief auch er eine Topzeit, zweitens hat er dank seiner Familie nicht mehr so viel Zeit für diesen „Skitouren-Blödsinn“ und drittens musste er neben dem Rennen ja als Organisator auch noch alles mögliche in die Wege leiten.

Der Pechvogel des Tages war Mike Fölsner aus Rauris. Mit Topform (beim Vertical der Erztrophy bewiesen) gekommen, riss die Halterung seines Felles, weswegen er nicht nur viel Zeit am Anfang verlor, sondern vor allem dann im Pulk gefangen war und früh den Anschluss ganz nach vorne verlor. Ein bisschen habe ich es auf der Strecke selbst miterlebt, er ging dann kurz relativ locker mit, bevor er aber dann doch wieder Gas gab und eigentlich gewaltig, wie weit er doch noch nach vorne kam!

Ein starkes Rennen lieferte Günther Gruber ab. In wenigen Wochen wird er selber als Organisator beim Smaragd-Winter-Triathlon beschäftigt sein (24. Februar 2019, https://www.sc-mittersill.at/sektionen/ski-nordisch/skitrilogie/), im Sommer wird’s in Bramberg wohl der 13. Juli werden, doch am Samstag sicherte sich Günther vorerst einmal den Klassensieg in der Masters-Klasse mit starken 37:21 Minuten.

Bei den Damen setzte sich wenig überraschend mit Ina Forchthammer (WSV St. Johann im Pongau) die Lokalmatadorin mit großer Weltcup-Erfahrung durch. Letzte Woche noch stärkste Österreicherin im Weltcup-Sprint auf der Bischofshofener Schanze, sicherte sie am Samstag den Pongauer Doppel-Heimsieg ab und nebenbei freute sich auch ihr Team Fischer-Sports darüber, dass mit Alex und Ina 2 Fischer-Athleten die Tagessiege errangen. Inas Zeit: 39:02

Rang 2 ging an Ulli Exenberger (Smaragdbiker Sportpro Bramberg), die sich damit auch den Klassensieg bei den Masters-Damen sichern konnte.

Rang 3 bei den Damen sicherte sich Marlies Penker aus Kärnten, die das erste Skitouren-Rennen ihres Lebens absolvierte und dabei gleich eine starke Leistung ablieferte. Sie freute sich im Ziel bzw. dann in der Hütte sehr darüber und ich denke, dass es nicht das letzte Skitourenrennen von Marlies gewesen ist …

Florian Hain von der Schneesportschule Leogang sprintete mit Vollgas noch die letzten Meter ins Ziel, bevor er dann kurzfristig mit alpinen Skitouren-Rennen abschloss. Das Stubneralm-Vertical war zwar kein wirkliches alpines Rennen, allerdings auch kein Pistenrennen. Die Spuren im Wald waren für alle noch gehbar, doch die Organisatoren hatten sich „als Gemeinheit“ am Ende noch entschieden, 3 Spitzkehren anzulegen, was für viele Athleten die ersten rennmäßigen Spitzkehren ihres Lebens waren. Aber nach etwas Überreden und gut zureden werden es für Florian & Co. nicht die letzten Spitzkehren gewesen sein.

Und im Notfall: Einfach mal schauen, wie es die anderen vorher machen!

So schön dieses Foto ist, 2 Sekunden später wäre es noch „schöner“ gewesen 😉

Den Sprung aufs Masters-Podium schaffte auch Ernst Schernthaner, der als Organisator des Beinhoat (Fulseck) Berglaufes – wofür es ja eine Kombi-Wertung gab – natürlich nicht fehlen durfte.

 

Ein Sprint um den Tagessieg wird nie so hart geführt wie der Sprint gegen den besten Freund, mit dem man vorher gemütlich herauf gegangen ist. Die Zeit ist ziemlich egal, solange man einen Rang vor dem Kollegen ist …

Wie lautet das Fazit nach dem Rennen? Schaut euch das Foto an! Sagt doch alles!!!

Normalerweise will keiner als Letzter ins Ziel kommen, doch das kann man hier nicht behaupten. Zumindest sehe ich in den Gesichtern keine Trauer, sondern nur strahlendes Lächeln.

Anscheinend schaffe ich jetzt jede Woche ein neues Stil-Bild bzw. besser, wie man es nicht machen soll. Damit der Helm nicht verrutschen kann, haben wir für das Vertical auf den Helm verzichtet, doch die Stockhaltung ist auch nicht gerade viel besser …

Die TOP 3: von links Sepp Huber (2.), Alex Brandner (1.) und Sepp Jetzbacher (3.)

Die schnellsten 3 Damen: von links Marlies Penker (3.), Ina Forchthammer (1.) und Ulli Exenberger (2.)

Preise gab’s natürlich auch in der Kombiwertung! Wer im Oktober beinhoat.com ist, wird vielleicht im Jänner dafür noch einmal belohnt. Hier gewann Marlies Penker aus Kärnten, die volle Ergebnisliste der Kombi-Wertung wird noch nachgereicht (hier und auf der Beinhoat-Website).

2 x Erster reicht für den Sieg in der Kombiwertung: Alex Brandner gewinnt vor Matthias Naglmayr und Sepp Jetzbacher.

Und natürlich gab es bei der Tombola auch noch viele glückliche Gewinner!

Ergebnislisten, Fotos