Langsam wird es Zeit … für die alljährliche Staffel-Übergabe

Noch sind die Berge zum Mountainbiken schneefrei und am Kitz gibt’s erst beim Alpincenter Schnee. Allerdings ist das wieder die Zeit, wo aus der Bigtime Pinzgau-Trophy die Martini Pinzgau-Trophy wird und das MTB mit den Tourenskiern getauscht wird. Es stehen noch nicht alles Termine für 2019/20 fest, aber lange wird es nicht mehr dauern, bis diese hier veröffentlicht werden. FIX nicht mehr dabei ist die Schönleiten-Trophy in Viehhofen (wird heuer nicht ausgetragen), vielleicht gibt es dafür aber einen Neuzugang. Rechts (in der Desktop-Web-Version) seht ihr bereits die fixen Termine (03.01. Leogang, 21.02. Ronachkopf) und einige wahrscheinliche Termine.

Entan Bichl is a recht steil: 1. Hirschbichlsprint am Freitag, 18.10.2019

Genau im Zentrum der Pinzgau-Trophy liegt der Hirschbichl, denn wenn man sich die letzten Jahre anschaut, war es in den Ergebnislisten meistens ein Fight der schnellsten Pinzgauer gegen die stärksten Bayern und er Hirschichl ist eben genau diese Verbindung – und außerdem noch sausteil in manchen Passagen. Daher schwebt mir bereits als Idee ein Sprint in 2 Durchgängen vor, einmal von jeder Seite und am Ende wird zusammengezählt. ABER heuer fangen jetzt einmal von der bayerischen Seite aus an. Lang ist es nicht, dafür aber teilweise sehr steil und wenn man weiß, dass in der Ramsau bzw. Berchtesgaden, Bischofswiesen usw. solche Kaliber wie der aktuelle Pinzgau-Trophy-Gesamtsieger Steff Knopf, Toni Palzer, Sepp Huber usw. ihre Trainingskilometer abspulen, ist auch klar, dass am Freitag ordentlich Gas gegeben wird. Aber bei einem boarischen Rennen ist die Nachbesprechung meistens noch wichtiger und spätestens nach der letzten Pokalübergabe ist es dann egal, wie schnell man war.

Oiso, wer no an Soft hod, kimb am Freidog umme in’d Ramsau, um 1645 gehts o, de Ausschreibung is do dabei:

Er hat sich gewehrt, der Hundstoa …

aber es haben ihn dann doch fast alle Starter und Starterinnen gebogen. Schnee gab’s zwar nicht, aber doch recht kalt, dazu nass und dreckig und auch noch teils starker Wind. Somit waren heute also keine Top-Zeiten möglich, durch die Bank waren fast alle ein paar Minuten langsamer als erwartet. Einen Streckenrekord hat’s aber nebenbei doch gegeben, denn mit dem Lenggrieser Andi Seewald hatten wir einen Profi (letztes Wochenende 9. Gesamt-Rang bei den UCI-Marathon-Weltmeisterschaften in der Schweiz) am Start, der trotz der unwirtlichen Bedingungen den Hundstoa in 52:54 Minuten gebogen hat. Bei den Damen sicherte sich Berni Klotz überlegen den Sieg beim Hundstoa und in der Trophy-Gesamtwertung. Die Herren-Wertung ging an Stefan Knopf, der heute Gesamt-Zweiter wurde, doch dazu unten noch mehr.

Direkt gleich zur Ergebnisliste

Endstand Cupwertung

So schaute es heute aus: Nebel, nass und teilweise ein ziemliches Gedränge um die besten Plätze bzw. die vorderen Plätze 😉 Aber fangen wir von vorne an

Kurz vor 11:00 Uhr standen so wie Gunter Mayer schon die meisten im Ortszentrum von Maria Alm und warteten auf den Startschuss von Hundstoa-Chef Hans Seifert.

Am Anfang ging es ein paar Minuten neutralisiert nach Unterberg. Noch waren alle trocken. Während Chris Scheiber wohl nicht wusste, wie schnell er sein würde, weil er wenig sportartenspzifisch trainierte, hatte Andi Maier seine Zielzeit voll im Fokus, wobei schon schnell klar wurde, dass heute im Normallfall keine persönlichen Rekorde möglich sein sollten.

In Unterberg ging es dann wirklich los: 1300 Höhenmeter auf ca. 13,5 km. VOLLGAS!!!

Die ersten waren da schon fast im Ziel und wenig später war es soweit. Die 10:00 Uhr-Starter (Nummern ab 201) hatten die Chance genutzt, deutlich vor den Topfahrern ins Ziel zu kommen, um deren Zieleinlauf dann später in Ruhe und vor allem trocken, weil noch genug Platz und Zeit zum Umziehen, zu genießen. Aber man sieht, dass der 10:00 Uhr Start eine tolle Sache ist und gut angenommen wird.

Und plötzlich war da schon die Nummer 13 im Ziel. Fast zu schnell für Hans, der noch gar nicht damit gerechnet hatte, dass bereits nach weniger als 53 Minuten der Tagessieger ins Ziel kommt. Aber es war auch ihm schnell klar, dass wir da heute mit dem Lenggrieser einen absoluten Topstar der MTB-Szene dabei hatten. Super für das Rennen und die Pinzgau-Trophy, denn mit Andi Seewald haben wir jetzt einen namhaften Sieger mehr. Und keine Angst liebe Hobbybiker! Wenn ihr euch bei einem Alpin-Skirennen mit Marcell Hirscher messen müsste, wärt ihr wohl auch nicht enttäuscht, wenn ihr doppelt so lange brauchen würdet (auch wenn er zurückgetreten ist).

Der zweite Rang ging auch an einen Berufssportler. Stefan Knopf gehört dem Spitzensport-Kader der Bayerischen Polizei an. Seine Disziplin ist aber eigentlich Skibergsteigen, deswegen wird er jetzt noch schnell eine Wettkampfpause einlegen, bevor dann für ihn im Winter die Hauptsaison anfängt.

HPO sicherte sich Rang 3 ab, was er sich nach seinem Unfall im Frühjahr wohl nie erwartet hätte, dass diese Saison doch noch solche Zeiten zulassen sollte. An dieser Stelle sei auch angemerkt, dass Martin Schider bereits wieder auf dem Weg zur Genesung ist. Es hat ihm sicher weh getan, dass er bei seinem Berg, seinem Rennen nicht dabei war, doch der Mascht kommt auch zurück!

Christoph Schößwendter aus Maria Alm und der Weißbacher Johannes Hirschbichler fahren nicht umsonst in den Teamfarben des Radteams Tirol. Sie sind auf der Straße extrem starke Fahrer und auch wenn sie nicht oft auf dem Mountainbike sitzen, knallten sie auch noch unter eine Stunde die Strecke hinauf. Insgesamt waren es heute aber nur 5 Fahrer, die unter der Stunde blieben.

Die TOP 3: Stefan Knopf 57:35, Andi Seewald 52:54 und Hans-Peter Obwaller 58:47

Lukas Graßl hatte enorme Konkurrenz in seiner Klasse, doch er vertrat die Farben von Martin’s Bikeshop sehr gut mit starken 1:01:10

Wie bei einem Bahnrennen-Wechsel holte hier Christoph Köck noch einmal Schwung, doch er war schon im Ziel. Kein Toptag für den Bayern, doch er sicherte sich dadurch Rang 3 in der Gesamtwertun.

Wer Reini kennt weiß, dass es heute kein leichter Tag für ihn war. Aber er war trotzdem da und schindete sich hinauf, wohl wissend, dass das ganze eigentlich für (fast) alle nur ein Hobby ist und es im Leben viel wichtigere Dinge gibt.

Günther Flatscher war als Teamcaptain wieder der schnellste seines Bikeexpress-Teams in 1:03:57. Nach vielen Renntag hat er sich jetzt eine längere Ruhepause verdient, denn am Ende ist der Hundstoa schon noch einmal eine harte Herausforderung.

Wenn Thomas Brengartner mit 1:04:14 bei diesen Bedingungen „nur“ 3. in seiner Altersklasse 3 wird weiß man, wie stark dieses Rennen besetzt war. Aber natürlich eine Top-Zeit für Thomas, auch wenn er heute auch nicht wirklich ins Fahren kam (seinen Erwartungen entsprechend).

2 Ziele setzte sich Andi Maier für das heutige Rennen: Eine Zeit unter 1 Stunde und gemeinsam mit Peter und dem vermutlichen Klassensieger HPO am Podium der Altersklasse stehen.

Das mit der Zeit war bald klar, dass nicht gehen sollte, aber Andi sicherte sich Rang 2 und Peter fuhr brav 40 Sekunden später als Klassendritter ins Ziel, wobei ihn bis zum Schluss Andi Hofer noch gehörig unter Druck setzte.

Bist du zufrieden mit deiner Zeit? Diese Frage gehört zum Radsport, denn man kann nie absolut Zeiten vergleichen, weil jeder hat andere Ziele und vor allem andere Trainingsumfänge. So sieht man auch hier, dass Alois Streitberger als 10:00 Uhr Starter sehr zufrieden mit seiner heutigen Performance war (durfte er auch sein!), währen Tom Grünwald (trotz einer Stunde Vorsprung auf Alois) nicht so happy ins Ziel kam. Allerdings wurde sein Rennen nie fad, denn die beiden Bikeexpresser Tom und Christoph lieferten sich mit Trophy-Chef Peter Gruber ganz hinauf einen harten Kampf, der schlussendlich nur um Sekunden entschieden wurde.

Gerhard Eicher, der schnellste des Teams Chiemsee Kälte – Mountain Aktiv Racing. Der Inzeller fuhr starke 1:08:09.

Erich Kagleder hielt sich nicht an den Rat von Peter, dass er die Jacke trotz Kälte nicht brauchen sollte, aber es war egal, denn Erich schaffte eine starke Schnapszahl: 1:11:11

Trotz Trainingspause seit den letzten Marathon ließ sich Gerhard Schwabl von Peter noch motivieren, mitzufahren und er bog wieder einmal den Hundstoa!

Gebogen hat der Hundstoa dafür unseren Gunter Mayer …

Und dann war auch schon Bernadette Klotz da: Die Damen-Siegerin fuhr starke 1:12:16. WOW!

Ein Teamfahren absolvierten Wolfgang Schmuck (links) und Werner Wimmer (rechts) vom RC Martin’s Bikeshop.

Trotz starker Rückenschmerzen und langen Überlegungen in der Früh ging Klaus Hannwald an den Start. Zeit wurde für ihn wie erwartet dann keine sehr starke, doch er holte sich dafür den Gesamtsieg in der Trophy-Wertung der Herren ab 50 Jahre (als jüngster der Klasse 😉

Hans freute sich mit dem schnellsten seines Bikepoint-Teams, Max Grundner, der um 10:00 Uhr noch als Starter im Einsatz gewesen war.

Ulli Exenberger sicherte sich Gesamtrang 2 und den Klassensieg in ihrer Altersklasse.

Marie Laimgruber fuhr aufs Podium bei den Damen AK1.

Der schnellste Masseur Saalfeldens hieß heute Migo Cudic, der im Laufe der Saison immer mehr Biss auf das Schnellfahren bekam. Gratuliere!

Somit war alles soweit für die Endabrechnung nach 5 Stationen, von denen die 4 besten gewertet wurden (1 Streichresultat). Die Preise waren heuer auch etwas Besonderes, denn sie wurden von Helmut Gruber (www.hgruber.at), dem ältesten Bruder von Trophy-Chef Peter entworfen und umgesetzt. Schade, dass den nicht jeder bekommen kann, sehr gut allerdings für die beiden Gewinner Steff und Berni.

Der Anfang der Siegerehrung stand somit im Zeichen der Bigtime-Pinzgau-Trophy, weshalb das Mikrofon an Peter Gruber ging.

Die Endwertung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht offiziell (wird aber wohl stimmen), die Ergebnisse werden am Abend nachgerechnet:

Gesamtwertung:
1. Stefan Knopf
2. Hans-Peter Obwaller
3. Christoph Köck
4. Günther Flatscher
5. Thomas Grünwald

Damen:
1. Bernadette Klotz
2. Ulli Exenberger
3. Marie Laimgruber

Masters Herren:
1. Klaus Hannwald
2. Sigi Wenger
3. Franz Aigner

Weiter ging es mit Hans Seifert und der Hundstoa-Tageswertung. Obwohl sie sich großen Respekt verdient haben, hätte Hans aber nicht so einen großen Respekt-Abstand einnehmen müssen. AK 4: Ferdinand Kraller (2.), Hermann Esterl (1.), Ernst Fankhauser (3.)

Damen AK1: Marie Laimgruber (3.), Bernadette Klotz (1.), Sylvia Schweinberger (2.)

Herren AK1: Christoph Köck (2.), Christian Ortner (1.), Daniel Scharf-Zussner (3.)

Herren AK2: Andi Maier (2.), HPO (1.), Peter Gruber (3.)

Herren AK 3: Reini Woisetschläger (2.), Thomas Brengartner (3.). Klassensieger Paul Lindner hatte einen Termin und war so schnell weg, wie er vorher hinauf gefahren war 😉

Die schnellste Klasse des Tages: Herren Allgemein: Christoph Schößwendter (3.), Andi Seewald (1.), Stefan Knopf (2.)

Die Tagessieger Andreas Seewald (Team Rocklube) aus Lenggries sowie Bernadette Klotz (Martini Speed Team) aus St. Veit im Pongau

Fotogalerie und Cup-Endwertung kommen noch im Laufe des Wochenendes

Helmpflicht – Rucksacktransport – Startnummern

  • Nicht vergessen, seit letztes Jahr besteht beim Hundstoa-Biag-Di HELMPFLICHT (nicht im Rucksack, nicht am Lenker und erst recht nicht zuhause!
  • Rucksacktransport bis wenige Minuten vor dem Start direkt vom Startgelände weg
  • Startnummern von 1 aufsteigend für die 11:00 Uhr Starter (1-30 laut Trophy-Gesamtwertung), ab 201 für 10:00 Uhr Starter, knapp unter 200 für die Zeitlos-Starter. Ausgabe der Nummern direkt beim Start, bei der Raika Maria Alm.
  • E-Bikes sind in der Zeitlos-Klasse gerne gesehen, eine eigene E-Bike-Wertung gibt es aber nicht

Die Preise für Samstag sind auf dem Weg …

Bereits am Donnerstag wurden die abgebildeten Preise in Maria Alm abgegeben, damit sie am Samstag pünktlich am Hundstoa-Gipfel sind. Prämiert werden dabei neben den Podiumsgewinnern (Top 5 Gesamt, Top 3 Damen, Top 3 Masters) auch all jene, die bei jedem Rennen dabei waren. Es zahlt sich somit aus! Und wer nicht immer dabei war, kommt natürlich auch auf seine/ihre Rechnung: Startergeschenk, Zielverpflegung, Essen/Trinken am Statzerhaus, Tombola und natürlich … einfach dabei sein und den Hundstoa biagen !!! Samstag 11:00 Uhr oder bereits um 10:00 Uhr (erst ab einer erwarteten Rennzeit ab mindestens 1:15 möglich bzw. wird die Zeit vorher nicht genommen).

Wer steht am Ende oben? Zwischenstand nach Maishofen

Wirklich spannend ist es bezüglich der Gesamtsiege eigentlich nicht mehr, denn ohne Krankheit, Sturz, Defekt oder ähnliches sollten sich Stefan Knopf und Bernadette Klotz souverän die Gesamtwertung der 17. Bigtime Pinzgau-Trophy holen. Dahinter könnte es aber noch einmal spannend werden, denn wenn man bereits einen Streicher berücksichtigt, liegen HPO und Christoph Köck punktegleich auf Rang 2 und auch Günther Flatscher hat auf Zwischenrang 4 nur 2 Punkte Vorsprung auf Andi Maier. Auf der Lauer liegen noch Tom Grünwald und Andi Hofer, Organisator Peter Gruber hätte noch eine Chance, wenn nur die Rennen ab Ende August zählen (aber so ist es ja nicht). Bei den Herren-Masters ab 50 Jahren sollte Klaus Hannwald einen 25-Punkte Vorsprung auf Sigi Wenger und Franz Aigner wohl nicht mehr verspielen.

Zum aktuellen Zwischenstand

Fast 2 Streckenrekorde, fast 100 Starter (und fast krepiert …)

So komisch es zuerst klingt, aber das Örgenbauern-Rennen mit seinen „nur“ 510 Höhenmetern ist für viele wirklich das schwierigste Rennen der Serie! Einerseits für jene Hobby-Fahrer, die ansonsten nicht bei Wettkämpfen teilnehmen, hier aber wegen der Maishofener Sportklub Meisterschaft teilnehmen und sich hinaufkämpfen, andererseits gibt es etliche Sportler, die in den letzten Wochen bei Marathons stundenlange Bewerbe mit mehreren tausend Höhenmetern absolviert haben und dann ist es einfach extrem schwer, plötzlich weniger als eine halbe Stunde unterwegs zu sein, dabei aber über die anaerobe Schwelle gehen zu müssen und wirklich sprinten zu müssen!

Am besten haben das heute eindeutig die zwei Favoriten erledigt. Steff Knopf blieb als einziger unter 20 Minuten (19:51) und setzte sich dabei in der Gesamtwertung gegen HPO (20:25) und Christoph Köck (21:07) durch. Bei den Damen triumphierte Bernadette Knopf vom Martini Speed Team in 24:56 vor den Oberpinzgauerinnen Ulli Exenberger (Smaragdbiker) und Marie Laimgruber (Bigtime). Damit waren beide Siegerzeiten in der gleichen Minute wie die Streckenrekorde, schlussendlich bleiben diese aber doch noch (mindestens ein weiteres Jahr) bei Toni Palzer (19:25) und Patrizia Wacker (24:16).

direkt zu den ErgebnissenFotogalerie  … Cupstand kommt noch

Wenn 500 Höhenmeter mehr weh tun als 1000 Höhenmeter oder anders gesagt: Schaun wir mal, welcher Maximalpuls geht …

Tom Grünwald kämpfte sich auf den letzten Metern noch erfolgreich bei der Schwester, Mutter, Vater, Auto und Marcell Voithofer (der sicher schon an die kommende Skibergsteigersaison denkt) vorbei. Auf dem Siegerfoto mit Steff Knopf, das kann nicht jeder aufweisen.

Die Schlacht ist gelegen. Inklusive der Zuschauer und Helfer lagen hier wohl kurzfristig Räder im Wert von mehreren hundert tausend Euros herum, wobei einige der gewichtsoptimierten 26er-Starrgabel-Bikes wohl schon mehr Museums- und Liebhaberwert haben. Wobei andererseits 6,5 kg sind natürlich schon ein Statement!

Am Start hatte Chris Arzt alles im Griff.

Im Ziel oblag die Zeitmessung wie schon in den letzten Jahren meinen Geschwistern Christian und Claudia Gruber. An dieser Stelle soll angemerkt sein, dass es aber wahrscheinlich wenige Profi-Rennen gibt, die diesbezüglich besser aufgestellt sind, denn dank Hauptzeit mit Lichtschranken, Hilfszeit und laufender Videokamera für den Zieleinlauf läuft immer alles wie geschmiert.

Pünktlich vor dem ersten Renn-Finisher kam auch die rasende Fotografin Bernadette Hofer ins Zielgelände und übernahm dann teilweise den Foto-Apparat.

Der familieninterne Kampf bei den Faistauers ging an Sandra, denn Martin hatte zuvor (wie sich ein Gentleman eben verhalten sollte) die Startvorgabe auf Sandra gewartet.

Gratulation für den Klubmeistertitel an die Sektionsleiterin Gertraud Streitberger.

Chris Scheiber war heuer nicht viel auf dem Rad, drum tat es noch mehr weh, aber auch ohne sportartspezifisches Training knallte Chris eine sauber 22:50 auf die Straße.

Eigentlich hätte Walter Steiner ruhig netter dreinschauen können, denn er brauchte als ältester Teilnehmer nur unglaubliche 31:17 Minuten für die 510 Höhenmeter. Wir können somit getrost behaupten, dass für uns alle noch viele schöne Jahre am Bike bevorstehen, wenn wir uns ein Beispiel an Walter nehmen.

Stress ist sicher nicht die beste Trainingsmethode, doch Bigtime-Boss Sepp Streitberger ließ es sich nicht nehmen, trotzdem auch selber mitzufahren.

Die Dienstag-Vormittags-Beißer waren erfreulicherweise ganz stark vertreten!

Andreas Pfeffer holte sich wie schon in Saalfelden beim Biberg wieder die E-Bike-Wertung.

Christian und Claudia: Alles im Griff und mehrfach abgesichert.

Maxi Doppler, einer der vielen Vertreter der bayerischen Chiemsee Kälte & Mountain Aktiv Racing Fraktion.

Oje, Patschen sind aufwärts eher selten, aber die gerissene Kette zeigt, dass Rupert Müllauer einfach zu viel Kraft in den Haxen hatte.

Keinen Defekt hatte heute Erich Kagleder aus Piding, der sich dadurch den Klassensieg bei den Senior Masters sichern konnte.

Ewig werden die „alten“ Bigtimer (HPO, Peter, Andi, usw.) wohl nicht fahren, doch zum Glück gibt es auch schnelle Nachwuchs-Bigtimer, wie hier David Neumayr (17 Jahre und schon 25:13).

Die Smaragdbikerin Ulli Exenberger holte sich den Sieg bei den Damen Masters.

Als Trophy-Organisator muss man natürlich auch selber mitfahren und auf den letzten Metern wird halt noch einmal ordentlich angedrückt!

Die schnellste Dame war mit 24:56 Bernadette Klotz vom Martini Speed Team aus St. Veit im Pongau.

Um den Klubmeistertitel wurde hart gefightet, wobei sich Andi Hofer schlussendlich um 15 Sekunden gegenüber Peter durchsetzen konnte und somit seinen Klubmeistertitel verteidigen konnte.

Andi Maier (RC Martin’s Bikeshop) konnte Michi Kneidinger zwar auf der Strecke nicht mehr überholen, doch im Klassement setzte er sich dann bei den Experts 2 souverän durch.

Nico Daxer verfehlte als schnellster 2000er nur knapp das Podium in der U25-Klasse.

Auch Christoph Köck nahm mehrere Stunden Fahrzeit auf sich, um dann schlussendlich „nur“ 21:07 Minuten unterwegs zu sein 😉 Klassensieg bei den Herren Experts, Gesamt-Tagesdritter.

Gunter Mayer riskierte schon mal einen Blick in Richtung Hundstein, wo am nächsten Samstag der Abschlussbewerb der Bigtime Pinzgau-Trophy stattfindet und einen Tag später dann sein Wiechenthaler-Berglauf (Infos und Anmeldung: www.verticallife.at).

HPO hielt sich genau an seine Nummernvorgabe und erreichte das Ziel als Gesamt-Zweiter nach 20:25 Minuten.

Der Gesamtsieg ging souverän an Steff Knopf, der sich somit seinen dritten Tagessieg sicherte. Mit 19:51 blieb er als einziger unter der 20er-Grenze.

Die SKM-Spezialwertung (Bonus-Gutschriften für jedes Jahr, das man älter als der/die Klubmeisterin ist) ging bei den Damen an Maria Heugenhauser vor Gertraud Streitberger (links) und Gudrun Oberneder (rechts).

Bei den Herren holte sich Walter Steiner die Spezialwertung vor Sigi Wenger (links), Josef Ottino (rechts) und Stefan Zehentner (rechts daneben, nur 17 Hundertstel hinter Josef).

Die neuen (alten) Klubmeister: Gertraud Streitberger und Andreas Hofer.

Die Nachwuchsfahrer (nach 2000 geboren) lieferten ebenso starke Leistungen ab, obwohl sie heuer erstmals von ganz unten starten mussten (durften).

Die E-Bike-Klasse ging an Andreas Hofer, vor Hans-Jörg Jaud und Sonja Norcen.

Damen Masters: Ulli Exenberger vor Gertraud Streitberger (links) und Maria Heugenhauser (rechts)

Herren Senior Masters: Erich Kagleder vor Wolfgang Ertl (links) und Hermann Esterl

Herren Masters: HPO vor Andi Hofer (links) und Klaus Hannawald (rechts)

Herren Experts 2: Andi Maier vor Peter Gruber (links) und Gerhard Eicher (rechts)

Herren Experts 1: Christoph Köck vor Daniel Scharf-Zussner (links) und Günther Flatscher (rechts)

Damen Experts: Bernadette Klotz vor Marie Laimgruber (links) und Stefanie Aigner (rechts)

Die Tagesbesten Steff und Bernadette mit Bigtime-Boss Sepp, Trophy-Organisator Peter und Sektionsleiterin Gertraud.

Die Hauptpreise der Tombola

Sonntag geht’s zur Örgenbauernalm, aktuell 102 Anmeldungen!

  • HELMPFLICHT für alle!
  • 2019 keine Gravelbikes und Rennräder erlaubt!
  • Kids und Jugendliche ab heuer auch von ganz unten!
  • neue Spezialwertung für SKM-Klubmeisterschaften (jedes Jahr bringt 1/2 Minute Zeitgutschrift)

Sonntag, ab 10:30 Uhr (SKM-Mitglieder) bzw. 11:00 Uhr geht’s los, 510 HM auf 5 km stehen auf dem Programm. Alle weiteren Infos auf der Örgenbauern-Seite.

Infos für die Klubmeisterschaft

2 Wochen Pause? Nein danke!

Zwischen der letzten Station Viehhofen und der nächsten Station Maishofen (zu den Infos) liegen zwar 2 freie Wochenenden, doch diese Zeit wurde und wird von uns natürlich auch sinnvoll genützt!

  • Bei den Worldgames in Saalbach konnten von unseren „altbekannten Verdächtigen“ wieder einige Medaillen eingefahren werden! Wir gratulieren im Marathon Reini Woisi (Gold), Sepp Streitberger (10. Mountain-Hero), auf dem 58er Christoph Köck (Gold), Werner Huber (Silber), Peter Gruber (Gold), Gerdi Schwabl (Silber) und Schmid Claus (Gold); auf dem 42er Markus Gensbichler (Silber), Tom Grünwald (Silber), Marie Laimgruber (Gold); auf dem 31er Günther Flatscher (Gold), Manuela Hartl (Gold), Deborah Rudolf (Silber), Verena Voithofer (Bronze), Josef Ottino (Silber) und Günther Oberneder (Bronze) sowie auf der 21er Gunter Mayer (Gold), Marion Grünwald (Gold) und Claudia Gruber (Bronze). Gewonnen haben aber eigentlich alle, die bei diesem Sauwetter trotzdem an den Start gegangen sind und sich dann durch Regen, Kälte und Dreck geschunden haben!
  • Am Freitag (13.09.2019) findet in Anger (im Heimatort von Andi Ortner) das 29. Lois-Doff-Gedächtnisrennen statt, eine Staffel aus Biker und Läufer. Infos: www.sc-anger.de
  • Am Samstag (14.09.2019) gibt es leider eine Überschneidung: den Marathon im Rahmen des Leoganger Bike Festivals und die Vereinsmeisterschaften der Oberpinzgauer Smaragdbiker ins Habachtal. Infos dazu: https://smaragdbiker.webnode.at

Viel Erfolg und Glück an alle unsere Starter!