Fast 2 Streckenrekorde, fast 100 Starter (und fast krepiert …)

So komisch es zuerst klingt, aber das Örgenbauern-Rennen mit seinen „nur“ 510 Höhenmetern ist für viele wirklich das schwierigste Rennen der Serie! Einerseits für jene Hobby-Fahrer, die ansonsten nicht bei Wettkämpfen teilnehmen, hier aber wegen der Maishofener Sportklub Meisterschaft teilnehmen und sich hinaufkämpfen, andererseits gibt es etliche Sportler, die in den letzten Wochen bei Marathons stundenlange Bewerbe mit mehreren tausend Höhenmetern absolviert haben und dann ist es einfach extrem schwer, plötzlich weniger als eine halbe Stunde unterwegs zu sein, dabei aber über die anaerobe Schwelle gehen zu müssen und wirklich sprinten zu müssen!

Am besten haben das heute eindeutig die zwei Favoriten erledigt. Steff Knopf blieb als einziger unter 20 Minuten (19:51) und setzte sich dabei in der Gesamtwertung gegen HPO (20:25) und Christoph Köck (21:07) durch. Bei den Damen triumphierte Bernadette Knopf vom Martini Speed Team in 24:56 vor den Oberpinzgauerinnen Ulli Exenberger (Smaragdbiker) und Marie Laimgruber (Bigtime). Damit waren beide Siegerzeiten in der gleichen Minute wie die Streckenrekorde, schlussendlich bleiben diese aber doch noch (mindestens ein weiteres Jahr) bei Toni Palzer (19:25) und Patrizia Wacker (24:16).

direkt zu den ErgebnissenFotogalerie  … Cupstand kommt noch

Wenn 500 Höhenmeter mehr weh tun als 1000 Höhenmeter oder anders gesagt: Schaun wir mal, welcher Maximalpuls geht …

Tom Grünwald kämpfte sich auf den letzten Metern noch erfolgreich bei der Schwester, Mutter, Vater, Auto und Marcell Voithofer (der sicher schon an die kommende Skibergsteigersaison denkt) vorbei. Auf dem Siegerfoto mit Steff Knopf, das kann nicht jeder aufweisen.

Die Schlacht ist gelegen. Inklusive der Zuschauer und Helfer lagen hier wohl kurzfristig Räder im Wert von mehreren hundert tausend Euros herum, wobei einige der gewichtsoptimierten 26er-Starrgabel-Bikes wohl schon mehr Museums- und Liebhaberwert haben. Wobei andererseits 6,5 kg sind natürlich schon ein Statement!

Am Start hatte Chris Arzt alles im Griff.

Im Ziel oblag die Zeitmessung wie schon in den letzten Jahren meinen Geschwistern Christian und Claudia Gruber. An dieser Stelle soll angemerkt sein, dass es aber wahrscheinlich wenige Profi-Rennen gibt, die diesbezüglich besser aufgestellt sind, denn dank Hauptzeit mit Lichtschranken, Hilfszeit und laufender Videokamera für den Zieleinlauf läuft immer alles wie geschmiert.

Pünktlich vor dem ersten Renn-Finisher kam auch die rasende Fotografin Bernadette Hofer ins Zielgelände und übernahm dann teilweise den Foto-Apparat.

Der familieninterne Kampf bei den Faistauers ging an Sandra, denn Martin hatte zuvor (wie sich ein Gentleman eben verhalten sollte) die Startvorgabe auf Sandra gewartet.

Gratulation für den Klubmeistertitel an die Sektionsleiterin Gertraud Streitberger.

Chris Scheiber war heuer nicht viel auf dem Rad, drum tat es noch mehr weh, aber auch ohne sportartspezifisches Training knallte Chris eine sauber 22:50 auf die Straße.

Eigentlich hätte Walter Steiner ruhig netter dreinschauen können, denn er brauchte als ältester Teilnehmer nur unglaubliche 31:17 Minuten für die 510 Höhenmeter. Wir können somit getrost behaupten, dass für uns alle noch viele schöne Jahre am Bike bevorstehen, wenn wir uns ein Beispiel an Walter nehmen.

Stress ist sicher nicht die beste Trainingsmethode, doch Bigtime-Boss Sepp Streitberger ließ es sich nicht nehmen, trotzdem auch selber mitzufahren.

Die Dienstag-Vormittags-Beißer waren erfreulicherweise ganz stark vertreten!

Andreas Pfeffer holte sich wie schon in Saalfelden beim Biberg wieder die E-Bike-Wertung.

Christian und Claudia: Alles im Griff und mehrfach abgesichert.

Maxi Doppler, einer der vielen Vertreter der bayerischen Chiemsee Kälte & Mountain Aktiv Racing Fraktion.

Oje, Patschen sind aufwärts eher selten, aber die gerissene Kette zeigt, dass Rupert Müllauer einfach zu viel Kraft in den Haxen hatte.

Keinen Defekt hatte heute Erich Kagleder aus Piding, der sich dadurch den Klassensieg bei den Senior Masters sichern konnte.

Ewig werden die „alten“ Bigtimer (HPO, Peter, Andi, usw.) wohl nicht fahren, doch zum Glück gibt es auch schnelle Nachwuchs-Bigtimer, wie hier David Neumayr (17 Jahre und schon 25:13).

Die Smaragdbikerin Ulli Exenberger holte sich den Sieg bei den Damen Masters.

Als Trophy-Organisator muss man natürlich auch selber mitfahren und auf den letzten Metern wird halt noch einmal ordentlich angedrückt!

Die schnellste Dame war mit 24:56 Bernadette Klotz vom Martini Speed Team aus St. Veit im Pongau.

Um den Klubmeistertitel wurde hart gefightet, wobei sich Andi Hofer schlussendlich um 15 Sekunden gegenüber Peter durchsetzen konnte und somit seinen Klubmeistertitel verteidigen konnte.

Andi Maier (RC Martin’s Bikeshop) konnte Michi Kneidinger zwar auf der Strecke nicht mehr überholen, doch im Klassement setzte er sich dann bei den Experts 2 souverän durch.

Nico Daxer verfehlte als schnellster 2000er nur knapp das Podium in der U25-Klasse.

Auch Christoph Köck nahm mehrere Stunden Fahrzeit auf sich, um dann schlussendlich „nur“ 21:07 Minuten unterwegs zu sein 😉 Klassensieg bei den Herren Experts, Gesamt-Tagesdritter.

Gunter Mayer riskierte schon mal einen Blick in Richtung Hundstein, wo am nächsten Samstag der Abschlussbewerb der Bigtime Pinzgau-Trophy stattfindet und einen Tag später dann sein Wiechenthaler-Berglauf (Infos und Anmeldung: www.verticallife.at).

HPO hielt sich genau an seine Nummernvorgabe und erreichte das Ziel als Gesamt-Zweiter nach 20:25 Minuten.

Der Gesamtsieg ging souverän an Steff Knopf, der sich somit seinen dritten Tagessieg sicherte. Mit 19:51 blieb er als einziger unter der 20er-Grenze.

Die SKM-Spezialwertung (Bonus-Gutschriften für jedes Jahr, das man älter als der/die Klubmeisterin ist) ging bei den Damen an Maria Heugenhauser vor Gertraud Streitberger (links) und Gudrun Oberneder (rechts).

Bei den Herren holte sich Walter Steiner die Spezialwertung vor Sigi Wenger (links), Josef Ottino (rechts) und Stefan Zehentner (rechts daneben, nur 17 Hundertstel hinter Josef).

Die neuen (alten) Klubmeister: Gertraud Streitberger und Andreas Hofer.

Die Nachwuchsfahrer (nach 2000 geboren) lieferten ebenso starke Leistungen ab, obwohl sie heuer erstmals von ganz unten starten mussten (durften).

Die E-Bike-Klasse ging an Andreas Hofer, vor Hans-Jörg Jaud und Sonja Norcen.

Damen Masters: Ulli Exenberger vor Gertraud Streitberger (links) und Maria Heugenhauser (rechts)

Herren Senior Masters: Erich Kagleder vor Wolfgang Ertl (links) und Hermann Esterl

Herren Masters: HPO vor Andi Hofer (links) und Klaus Hannawald (rechts)

Herren Experts 2: Andi Maier vor Peter Gruber (links) und Gerhard Eicher (rechts)

Herren Experts 1: Christoph Köck vor Daniel Scharf-Zussner (links) und Günther Flatscher (rechts)

Damen Experts: Bernadette Klotz vor Marie Laimgruber (links) und Stefanie Aigner (rechts)

Die Tagesbesten Steff und Bernadette mit Bigtime-Boss Sepp, Trophy-Organisator Peter und Sektionsleiterin Gertraud.

Die Hauptpreise der Tombola