Update Sonntag 11:00 Uhr: Starke Hobbyklasse, starke Oberpinzgauer, insgesamt 170 Teilnehmer!

Beim Bramberger Abschlussrennen waren auch heuer zwar „nur“ an die 40 Starter in der Ergebnisliste, was aber wie üblich daran lag, dass die große Masse der Starter bereits vorher losging und ohne Zeitnehmung zeitlos ins Ziel kam. Inklusive dieser Starter waren es somit ca. 150 Teilnehmer beim Bramberger Skitouren-Klassiker und man sieht es an diesem Foto, der Spaß stand einfach im Vordergrund!

Man hätte die vielen Hobbysportler ja auch als Genießerklasse werten können. Hätte ziemlich genau gepasst …

Obwohl natürlich auch viele unsere Genießer die vollen 1300 Höhenmeter absolviert haben und es auch hier einige interne Duelle gegeben hat. Manche lockerer, manche härter; manchmal gegen den besten Kumpel, gegen einen völlig Unbekannten, der halt einfach am Schluss genau die 5 m vorher war und noch überholt werden musste oder einfach gegen sich selbst, weil man den Berg einfach schaffen wollte. Gratulation all die Duellsieger …. und natürlich auch an die Duellverlierer, denn überwunden und der Herausforderung gestellt haben sich alle.

Im Startbereich machten sich derweil auch die Starter der Rennklasse bereit. Sehr zur Freude der Veranstalter und von mir war heuer auch Marc Hochstaffl dabei. Der Liebe wegen hat es ihn zwar nach Südtirol verschlagen, doch als gebürtiger Uttendorfer ließ er es sich nicht nehmen, beim wichtigsten Rennen des Oberpinzgaus am Start zu sein.

Pünktlich um 16:00 Uhr ging es dann los. Gestartet wurde beim Senningerfeld, direkt daneben stand schon der Parallel-Slalom für den auch am gleichen Tag stattfindenden Rodel-Bewerb, wo Nationalteamathleten aus Österreich, Deutschland und Italien am Start waren.

Etwas nach der Hälfte der Strecke befindet sich die Mittelstation der Smaragdbahn, wo die Hobbystarter nicht nur verpflegt wurden, sondern auch entscheiden konnten, ob sie den Rest der Strecke auch noch mit eigener Kraft bewältigen oder ob sie den zweiten Teil mit der Gondel absolvieren wollen.

Für Stefan Steiner war das keine Option. Der Uttendorfer ÖSV-Nationalteamathlet wollte sich den Tagessieg holen und war auf dem besten Wege dazu.

Erster Verfolger war sein Uttendorfer Mentor Marc Hochstaffl, der nach tollen Leistungen bei den top besetzten italienischen Individuals auch hier eine Top-Leistung ablieferte.

Und auch auf Rang 3 war beim Streckenteil Vierlauchen ein Oberpinzgauer: Stefan Höllwerth aus Niedernsill

Dahinter gab es dann ein taktisches Duell, denn aufgrund der Abwesenheit des bis dahin Führenden Alexander Brandner war der Gesamtsieg in der Pinzgau-Trophy für all diese 3 Mitglieder des Martini-Speed-Teams möglich: Felix Kastner aus Bayern, Martin Schider aus Weißbach und Sepp Grugger aus Dienten.

Der zweite Teil beinhaltete auch etliche Steilstücke, manchmal davon auf rutschigem Schnee, weshalb auch die Linienwahl nicht unbedeutend war.

Und wo waren derweil die Hobbygeher? Alles klar, uns geht’s gut, wir kommen schon hinauf!

Nicht wirklich gemütlich, aber doch eher stressbefreit ließ es Sarah Dreier angehen. Die Neukirchnerin war als Führende nach Bramberg gekommen und war eigentlich nur noch theoretisch von der Spitze zu verdrängen.

Sie holte sich trotzdem den Tagessieg bei den Damen und rein optisch gesehen tat sie sich dabei sogar leichter als so mancher anderer männlicher Kollege.

Nicht weit hinter Sarah kam dann als zweite Dame die Lokalmatadorin Ulli Exenberger ins Ziel. Sarah und Ulli sind Teammitglieder der Smaragdbiker, doch Ulli und Stefan waren auch noch an der Organisation des Events beteiligt.

Dritte bei den Damen wurde Michaela Voithofer vom Bigtime-Team, doch von Michaela gibt es so viele tolle Fotos, so dass ich dieses Mal ihren Schwiegervater Josef Voithofer genommen habe. Opa (und Oma!) Voithofer sind zum Glück gleich sportbegeistert wie Michaela und Marcell, weswegen sie immer helfen, wenn ihre Unterstützung gebraucht wird. Wenn es sich allerdings ausgeht, und das ist zum Glück doch recht oft, ist auch Josef als Rennläufer bei den Bewerben dabei.

Auch mit Familie unterwegs war ich dieses Mal selber: In der Rennklasse mit meiner Schwester Claudia, im Hintergrund in der Hobbyklasse mein Bruder Christian Gruber, ausnahmsweise nicht als Zeitnehmer mit dabei.

4 Starter haben es heuer geschafft, bei allen 6 Bewerben dabei zu sein. Einer davon ist Markus Neumayr aus Salzburg, der während der Strecke meiner Schwester noch beim Fellwechsel half, weshalb ich mich sehr freute, dass es sich ausging, gemeinsam mit ihm die letzte Ziellinie des Winters zu überqueren. Ebenfalls immer dabei waren auch noch Klaus Heimhofer und Felix Kastner, bei dem es kurz vorher spannend geworden war.

Der Tagessieg ging an Stefan Steiner. Er benötigte 58:28 min für die gegenüber dem Vorjahr verlängerte Strecke mit ca. 1300 Höhenmeter, die unten allerdings auf der Rodelbahn teilweise recht flach und aufgrund des nassen und rutschigen Schnees sehr anspruchsvoll war.

Das freute den jungen Uttendorfer natürlich und der begrüßte mit einem großem Grinser seine schnellsten Verfolger. Marc Hochstaffl (rechts) war mit 59:54 ebenfalls noch unter der Stundenmarke geblieben, Stefan Höllwerth kam dann mit 1:00:55 eine Minute nach Marc als Dritter ins Ziel.

Mit einem Punkt Rückstand auf Sepp Grugger gestartet kam dann Felix Kastner als Vierter ins Ziel und er wusste schon, einen Punkt hatte er mindestens aufgeholt und aufgrund des besseren Top-Resultates und – wenn auch das ident ist – besseren Ranges beim Abschlussbewerb in Bramberg, bedeutete dies den 1. Gesamtsieg für ihn bei der Martini Pinzgau-Trophy.

Und da sind sie, die Top 5 des Tages: Von links Marc Hochstaffl (2.), Stefan Steiner (1.), Stefan Höllwerth (3.), Felix Kastner (4.) und Martin Schider, der sich mit dem 5. Tagesrang ebenfalls wieder auf das Gesamt-Podium bringen konnte.

In der Wildkogel-Alm startet dann gleich die Arbeiten für die Abschluss-Siegerehrung.

Zuerst gab es aber die Ehrung jener Starter, die heur immer – oder zumindest fast immer – dabei waren: Klaus Heimhofer in blau, Markus Neumayr in weiß, Gesamtsieger Felix Kastner in gelb und auch Organisator Peter Gruber (kniend) war bei jedem Rennen auch als Teilnehmer dabei. Dazu kamen dann noch 7 Teilnehmer, die bei 5 von 6 Stationen dabei waren: 2 davon bekamen ebenfalls (aufgrund einer Zahlen-Tombola) noch einen Preis von Martini (Daniel Kreitl ganz links und Ulli Exenberger daneben), weiters noch Martin Schider, Sigi Scherer, Günter Gruber, Sarah Dreier und Michael Tanner.

Die Gesamtsieger der 14. Auflage der Martini-Pinzgau-Trophy: Von links Lukas Geisler (4.), Sigi Scherer (5.), fast verdeckt Martin Schider (3.), Michaela Voithofer (3.), Felix Kastner (Gesamtsieger), Sarah Dreier (Gesamtsiegerin), Ulli Exenberger (2.) und Sepp Grugger (ebenfalls 2.). Gratulation!!!

Die Klassensieger Herren Seniors des Wildkogel-Rennens: Marc Hochstaffl (1.), Stefan Höllwerth (2.), Felix Kastner (3.), mit den beiden Organisatoren Günter Fankhauser (ganz links) und Jonny Kreil (ganz rechts) von den Bramberger Smaragdbikern.

Am Ende noch einmal die beiden Tagesbesten: Sarah Dreier (1:10:21) und Stefan Steiner (0:58:28).

 

Ergebnisliste

Teilnehmerliste aller ca. 170 StarterInnen

Teamwertung

Die Endwertung in der Martini-Pinzgau-Trophy kommt wahrscheinlich Sonntag abend!

Nachnennungen bis kurz vor dem Start möglich – zu kalt wird’s wohl nicht

Wer sich noch kurzfristig für den Start entscheiden will, kann natürlich bis 16:00 Uhr nach Bramberg zum Senningerfeld kommen. Später ist es dann … zu spät. Das Wetter wird fast optimal sein. Auf keinen Fall zu kalt, aber wahrscheinlich auch kein strahlend sonniger Tag mit über 10 Grad, so dass es auch keine Matsch-Schlacht werden wird. Oben dann nur noch knapp ober/über null Grad. Somit also kein Grund, morgen (heute) nicht dabei zu sein …

Abschluss in Bramberg: Heuer noch 100 HM dazu, aber sonst fast alles gleich

Das Ziel beim heurigen Wildkogel-Skitouren-Klassiker ist nicht wie auf dem Beitragsfoto beim Wildkogelhaus, sondern ganz oben bei der Wildkogelalm (zusätzliche 100 HM). Ansonsten bleibt alles ziemlich gleich, Start um 16:00 Uhr in Bramberg unten, für die Hobbyklasse sind kürzere bzw. frühere Startzeiten möglich. Es gilt wieder eine Helmpflicht in der Rennklasse, Rucksack, Schaufel & Co. sind allerdings nicht nötig. Im Rahmen der Siegerehrung werden dann auch wieder die Gesamtsieger der Martini Pinzgau-Trophy 2018 gekürt!

Sei dabei, Anmeldung für die Rennklasse hier auf der Pinzgau-Trophy-Website, für die Hobbyklasse unter www.smaragdbiker.webnode.at. Und wer dann traurig ist, dass die Winter-Auflage der Martini-Pinzgau-Trophy vorbei ist, im Juni geht es wieder in Bramberg gleich weiter mit der Sommer-Version, beim Auftakt der Bigtime Pinzgau-Trophy, wobei es für die beiden Bramberger Stationen erstmals auch eine Kombi-Wertung gibt (Skibergsteigen & MTB). Mehr Infos zum Sommer natürlich dann wieder hier auf dieser Seite.

 

Bildbericht 18. Götschenfuchs online, UPDATE Siegerehrungsfotos und Cupstand

Zum 18. mal ging es wieder um den Götschenfuchs. Gestartet wurde vom Reißenlehen direkt in Bischofswiesen: Es galt, ca. 680 Höhenmeter bergauf zu absolvieren und dann eine 400 HM-Abfahrt hinunter zur Götschenalm. Ca. 100 Starter hatten sich um 16:30 beim Start eingefunden.

Organisiert wird der Götschenfuchs natürlich wie jedes Jahr von Hans Vonderthann und seinen Helfern vom WSV Bischofswiesen.

Bei den Damen gab es mit Sarah Dreier (links), der Führenden in der Martini-Pinzgau-Trophy-Wertung, eine große Favoritin.

Bei den Herren war das nicht so einfach: Von links sieht man hier Martin Leitner, Martin Schider, Felix Kastner, Marcell Voithofer, Simon Kurz, Max Kurz usw. Alles mögliche neue Götschenfüchse.

Erfreulicherweise war trotz des Ronachkopf-Rennens in Zell am See auch der Großteil der Pinzgauer Rennläufer in Bischofswiesen dabei, die Loferer um Petra Wimmer, die Oberpinzgauer um Petra Wimmer, usw.

Sofort nach dem Start setzte sich eine 20-Mann-Spitzengruppe mit gewaltigem Tempo vom Hauptfeld ab.

Nach exakt 30:49 Minuten (davon 27:45 für den Aufstieg) kam dann Max Kurz als Erster ins Ziel.

Es wurde aber knapp, denn der zweitplatzierte Martin Leitner, nach dem Anstieg noch mit 33 Sekunden Rückstand, attackierte aufgrund der Ortskenntnis in der Abfahrt und kam noch auf 11 Sekunden an Max heran, der aber natürlich aufgrund seines Vorsprunges sicher nicht volles Risiko bergab genommen hatte.

Es war vorne generell knapp, denn auch der Dritte Sebastian Kaswurm kam schnell ins Ziel. Derweil gab Max schon ein Interview, wo er vielleicht auch sagte, dass er den Götschenfuchs der EM in Italien am Ätna vorzog, denn Max hätte für den ÖSV zum EM mitfahren dürfen! Das sagt eigentlich recht viel darüber aus, welche Kaliber hier bei den Pinzgau-Trophy Rennen jede Woche am Start sind. Man matcht sich wirklich mit Weltcup-Athleten. Deswegen war übrigens Vorjahressieger Alex Brandner heuer nicht dabei, denn er war bei der EM der Skibergsteiger in Sizilien.

Die schnellsten 4 von links: Sebastian Kaswurm (3.), Max Kurz (1.), Martin Leitner (2.) und Felix Kastner (4.)

Den Sieg in der Allgemeinen Herrenklasse 1 (ab 40 Jahre) holte sich Sepp Grugger vom Martini Speed Team.

Allerdings nur ganz knapp vor Martin Schider, der ja schon mehrmals den Götschenfuchs gewinnen konnte.

Alle fuhren aber nicht so entspannt über die Ziellinie. Es gab Fights bis zum Schluss.

Aber spätestens im Ziel lachte man dann wieder und hatte Spaß über gewonnene oder verlorene Duelle …

Abschließende noch einmal ein Dank an alle Helfer vom WSV Bischofswiesen!

Schnappschüsse von der Siegerehrung

Die begehrten „kleinen Füchse“, die alle Podiumsgewinner behalten nicht dürfen, im Gegensatz zu den Wanderpokalen für die Tagessieger, wofür man schon drei Mal gewinnen muss, um ihn behalten zu können.

Natürlich bedankte sich auch Pinzgau-Trophy-Organisator Peter Gruber bei allen Startern, Helfern und Zuschauern des 18. Götschenfuchses.

Altersklasse Jugendklasse 1: Auch wenn es nicht so ausschaut, ist der Sieger Lorenz Eder nur 1 Jahr älter als Fabio Rapira (links), der Dritte Nikolaus Köppl ist 4 Jahre jünger.

Warum tut sich der Hans jedes Jahr die Arbeit an, den Götschenfuchs zu organisieren? Ach ja, genau darum …

Das Podium der Altersklasse 2: Sigi Scherer vor Günther Gruber und Mountain-Attack Boss Roland Kurz

Altersklasse 1: Sepp Grugger vor Martin Schider (links) und Michael Hasenknopf (rechts).

Die schnellste Tagesklasse Herren allgemein: Max Kurz vor Martin Leitner und Sebastian Kaswurm

Der letzte Teil der Siegerehrung, das Anstoßen der Sieger mit dem Organisator Hans Vonderthann.

Dann kam aber natürlich noch der inoffizielle Teil der Siegerehrung und wie jedes Jahr weiß keiner, wie lange diese dann noch wirklich gedauert hat …

 

Ergebnisliste 2018 (bis ich das Orginal habe als PDF-Scan)

Aktueller Cupstand nach dem Götschenfuchs

Götschenfuchs auf der Original-Strecke, Nachnennungen + Startnummernausgabe direkt vor Ort beim Reißenlehen!

Es ist zwar kein Problem, wenn der Götschenfuchs auf die Ersatzstrecke ausweichen muss, aber Original bleibt Original! Heuer ist es wieder soweit, daher wird am Samstag um 16:30 Uhr beim Reißenlehen gestartet, anschließend exakt 670 Höhenmeter auf 3,4 km bis zur Bergstation der Götschenlifte und dann 400 Höhenmeter hinunter zur Götschenalm. Startnummernausgabe für alle Klasse ab 13:30 Uhr beim Reißenlehen, Gepäckstransport ist vorhanden, vom Ziel kann man per Ski wieder zurück ins Tal (ca. 70 HM Aufstieg, aber ideal zum Ausgehen).

Wer holt sich die Gesamtwertung der Martini Pinzgau-Trophy 2018?

Auf der Ergebnis-Seite kann man den aktuellen Cupstand betrachten: In Führung liegt Alexander Brandner (Fischer Sports / SC Bischofshofen) mit 791 Punkten. Um Alex zu schlagen, muss man somit mindestens 792 Punkte erreichen (es zählen die besten 4 Resultate, 2 Streicher), außer wenn Alex beim Abschlussrennen in Bramberg nicht dabei ist, denn das ist eine weitere Bedingung für die Gesamtwertung (Wenn bei 4 anderen Rennen bessere Punkte erzielt worden sind, zählen aber diese Punkte und nicht die Bramberger Punkte! Es geht nur darum, dass es somit keine Siegerehrung mit einem abwesenden Sieger geben kann). Möglich sind diese 792 Punkte aber nur mehr für wenige Athleten, genau gesagt Armin Höfl, Josef Huber, Robert Berger, Jakob Siarnik und Maximilian Kurz. Aber – wie gesagt – wenn einer, mehrere oder alle dieser Athleten am 10.03.2018 nicht in Bramberg sind, werden die Karten völlig neu gemischt und alleine aus dem Martini-Speed Team gibt es mit Martin Schider, Marcel Voithofer, Felix Kastner und Sepp Grugger schon 4 heiße weitere Anwärter auf den Gesamtsieg.

Bei den Damen braucht Sarah Dreier, die gerade am Wochenende das Jennerstier-Vertical in Berchtesgaden gewonnen hat, nur mehr ein Top-Resultat, um sich den Gesamtsieg zu sichern und da Sarah aus Neukirchen kommt, dürfte ihr die Heimstrecke in Bramberg natürlich sehr liegen. Aber natürlich muss auch Sarah noch aufpassen, denn wir kennen ja alle auch noch Ulli Exenberger und Michaela Voithofer und mit Veronika Mayerhofer aus dem Gasteinertal gibt es ja seit heuer noch eine schnelle Salzburgerin, die auch schon 2 Top-Resultate in der heurigen Pinzgau-Trophy vorweisen kann.

Auf die Trophäen für den Gesamtsieg der Pinzgau-Trophy bin ich heuer ganz besonders stolz, denn sie stammen von meinem Bruder Helmut Gruber (nicht der Zeitnehmer Christian, ich habe auch noch einen weiteren Bruder), gefertigt aus dem Holz eines alten Bauernhauses, das bis vor wenigen Jahren genau beim Start der Viehhofener Schönleiten-Trophy stand.

Die nächste Station ist der Götschenfuchs am Samstag in Bischofswiesen. Welche Strecke genau gelaufen wird, steht noch nicht genau fest, wird aber in den kommenden Tagen auf der Trophy-Website veröffentlicht. Anmelden kann man sich natürlich schon in der Online-Anmeldeseite. Wir hoffen auf viele Starter, die viel Gaudi mitbringen, der Organisator Hans Vonderthann vom WSV Bischofswiesen freut sich schon auf das kommende Wochenende!

Erztrophy-Sprint: ÖM und gleichzeitig Pinzgau-Trophy

Ein paar allgemeine Worte

Was ist die Pinzgau-Trophy? Als erstes fällt mir dazu „eine große Familie“ ein und das stimmt auch wirklich, denn egal, wo man trainiert bzw. bei welchen Rennen man antritt, es findet sich schnell jemand, den man schon von der Martini Pinzgau-Trophy her kennt. Fragt man allerdings nach der sportlichen Zielgruppe, kann man das nicht mehr klar definieren, außer man sagt JEDER, was natürlich auch stimmt.

Ursprünglich war die Pinzgau-Trohpy eher als eine Veranstaltungs-Reihe für Hobby-Sportler konzipiert und ich freue mich noch immer bei jedem Rennen über Neulinge („Rookies“) egal welchen Alters, die zum ersten mall „rennmäßig“ am Start sind und ich habe immer noch den größten Respekt für jene Sportler, die einmal pro Woche – und das nicht einmal immer – eine Skitour gehen und dann bei uns an der Startlinie stehen, wo gleichzeitig einen Meter daneben Nationalkader- und Weltcup-Athleten auf das Startsignal warten. Andererseits haben wir es durch die Qualität und der nicht zu kurz kommenden Gaudi unserer Veranstaltungen geschafft, dass gerade diese nationalen und internationalen Top-Sportler auch regelmäßig bei den Pinzgau-Trophy Rennen am Start sind, als Formtest, Qualifikations-/Sichtungsrennen oder einfach, weil wir die größte und bekannteste Veranstaltungs-Serie Österreichs ist und wenn jemand sagt, er war in der Pinzgau-Trophy am Podium, dann weiß inzwischen jeder, dass das ein Top-Athlet sein muss, denn jedes unserer Rennen ist sehr gut besetzt.

Beim Erztrophy-Sprint war dieser Spagat heuer nur schwer zu schaffen, denn die Strecke war wirklich hart, sowohl hinauf (sehr eisige, glasige Anstiege) als auch herunter (aber einmal den Sprunghügel herunterfahren ist einfach genial!), Technikteile (Wechsel), Ausrüstungsunterschiede und das Aufeinandertreffen von richtigen Hobby-Athleten mit sehr spezialisierten Sprint-Spezialisten. Trotzdem waren aber wieder etliche Familienmitglieder am Start, besonders hervorheben möchte ich dabei Alexander BRANDNER, Felix KASTNER, Franz PFISTER, Klaus HEIMHOFER und Markus NEUMAYER, die weiterhin bei jedem Event dabei waren (ich natürlich auch, aber heuer oft nur Hobby/Fotograf).


Klaus Heimhofer absolvierte 4 Runden: 1 x Besichtigung, 1 x Quali, 1 x Team-Challenge, 1 x Masters-Finale

Franz Pfister geht normalerweise lange ein und ist kein Schnellstarter, weshalb der Sprint nicht seine Lieblingsdisziplin ist.

Felix Kastner bleibt im Rennen um den Gesamtsieg bei der Martini Pinzgau-Trophy.

In Führung bei der Martini Pinzgau-Trophy bleibt aber Alexander Brandner vom SC Bischofshofen / Fischer-Sports.

Danke an Christian!

Jemand, der zwar heuer noch in keiner Ergebnisliste gestanden ist, aber auch bei jedem Rennen dabei war, ist mein Bruder Christian Gruber und es gibt inzwischen schon einige Veranstalter, die mich vorher so halbleise fragen, ob denn Christian auch vor Ort ist und ob er ihnen vielleicht bei der Zeitnehmung helfen könnte. Gestern in Bischofshofen wurden wir schon lange vorher offiziell eingeladen und wir haben natürlich gerne zugesagt, weil wir wollen ja alle, dass es in Österreich wieder einen Weltcup gibt und da arbeiten wir natürlich alle für dieses Ziel zusammen. Am Freitag lief das wirklich perfekt ab! Wenige Minuten nach der Qualifikation die Reihenfolge der Läufe, wenige Minuten später die einzelnen Teilnehmer, eine Minute nach dem Viertelfinale hingen die Halbfinal-Lauf-Zusammensetzungen aus, eine Minute nach dem letzten Finale gab es die endgültige Ergebnisliste und ein paar Minuten später die Siegerehrung. Eine einzige Person kann einen Sprint im Weltcup-Format (30er-Raster, Lucky-Luser, etc.) nicht managen, denn es müssen alle Infos vom PC zur Startlinie, vom Zieleinlauf wieder retour zum PC laufen und beide Personen müssen jederzeit alles im Überblick haben und sich gegenseitig völlig vertrauen. Mit Christian läuft das wie am Schnürchen und ich traue mir fast zu sagen, dass es wahrscheinlich in der Sprint-Abwicklung österreichweit derzeit sehr, sehr wenige andere Teams gibt, die sich so etwas überhaupt trauen.

Vorne im Fokus Corne Unger aber so wie meistens im Hintergrund und nur für Insider ersichtlich Christian Gruber am PC.

Dazu kam gestern noch die Top-Wettkampfleitung vor Ort durch Wettkampfleiter Herbert Obersteiner mit seinen ca. 50 Helfern vom SC Bischofshofen eine gewaltige Infrastruktur in die abendliche Stimmung des Buwi-Bradl-Stadiums bzw. in den Auslauf der Paul-Außerleitner-Schanze zauberte, weshalb man schlussendlich wohl wirklich sagen kann, der Weltcup kann kommen!

Zum Rennen: Schüler, Cadets, Masters, Team-Challenge

Für die Schüler gab es eine leicht verkürzte Strecke: 1 Schülerin und 3 Schülerinnen waren am Start.

Den Österreichischen Meistertitel bei den Cadets sicherte sich Yannick Tritscher vor Andreas Mayer und Julian Tritscher.

Bei den Masters konnte sich Tom Koller vor Lokalmatador Markus Stock und unserem Klaus Heimhofer durchsetzen.

Vor den Finalläufen Damen und Herren ging dann die Team-Challenge über die Bühne.

Ja, genau da steht Helga Koller, die uns diese tollen Fotos erstellt hat. Die genauen Ergebnisse der Team-Challenge habe ich derzeit leider noch nicht, weil ich keine Namen für alle Nummern habe.

Allerdings haben wir hier das Siegerbild der Top-3-Staffeln mit den Siegern Johann Stuhler / Andi Hofer.

Action-Fotos von den K.O.-Vorläufen

Halbfinale mit Alex Brandner und Jakub Siarnik (Slowakei) und Silviu Manea (Rumänien).

Hans Stuhler startete mit Vollgas ins Viertelfinale und führte das Feld bis zur Abfahrt an.

Die Abfahrt führte über den Auslaufhügel der Paul-Außerleitner-Schanze und je später es wurde, desto eisiger wurden auch die Kurven, weil der griffige Schnee auch immer weiter hinausgerutscht wurde.

Nahaufnahme eines K.O.-Laufes

Am Ende gab es noch eine schnelle Abfahrt und einen Sprung über den Zielhügel.

Beim Kampf Mann gegen Mann ging es natürlich hart zu und wenn der Vordermann stürzt …

… muss der Hintermann natürlich auch reagieren und vielleicht auch kurzfristig die Strecke verlasssen: Action pur!

Zum Sprint gehört auch Pech. Bei Hans Stuhler lockerte sich die Schuh-Verriegelung, weshalb der Top-Skifahrer natürlich in der Abfahrt seine Führung verlor und enttäuscht ins Ziel zurück kam, denn – wie schon vorher geschrieben – nach dem Anstieg hatte er sein Viertelfinale angeführt.

Auch live dabei war Mitorganisator Tom Wallner.

Aber auch er bekam keine Geschenke und musste um jeden Platz kämpfen. Schlussendlich sollte er die Bronzemedaille in der LM-Wertung erreichen.

Damen-Finale

Am Start waren die Quali-Schnellste Johanna Erhart (ganz vorne), ganz links Ina Forchthammer, daneben Veronika Mayerhofer und in der hinteren Reihe von links Tessa Wötzel (Deutschland), Michi Eßl und Sarah Dreier.

Der Anstieg verlief im Wald, das Feld wurde von Veronika Mayerhofer angeführt, die auch in der abschließenden Abfahrt noch mit Johanna Erhart einen Infight hatte.

Abgesetzt hatte sich allerdings etwas vorher Michi Eßl (SU Abtenau), die bereits bei der Sprint-Premiere vor 2 Jahren bei der Schönleiten-Trophy in Viehhofen erste Österreichische Meisterin geworden war. Sie konnte ihren Vorsprung ins Ziel bringen und wurde so Gesamt-Erste.

Beim Kampf um Platz 2 ging es eng her und es wurde bis ins Ziel geskatet, doch die Langlauf-Erfahrung von Veronika Mayerhofer (Gastein) sicherte ihr einen knappen Vorsprung vor Johanna Erhart (WSV Ramsau).

Gesamtsiegerinnen: von links Veronika Mayerhofer (2.), Michi Eßl (1.) und Johanna Erhart (3.), gleichzeitig Rang 1-3 der Österreichischen Meisterschaften

Gesamt-Vierte wurde Ina Forchthammer und nach dem Tausch mit Johanna hatten wir somit dann auch gleich das Podium der gleichzeitig ausgetragenen Salzburger Landesmeisterschaften.

Herren-Finale

Selbstbewusst stand der Quali-Schnellste Daniel Zugg aus Vorarlberg am Start.

Um 20:20 Uhr ging es los. Neben Dani sein Nationalteam-Kollege Armin Höfl, aus Deutschland Sepp Huber und Cornelius Unger, dazu noch Jakub Siarnik aus der Slowakei und Luka Kovacic aus Slowenien.

Vom Anstieg habe ich (noch) keine Fotos, doch als Erster in der Abfahrt tauchte – mit Respektabstand – wieder Daniel Zugg auf.

Er konnte ohne Stress ins Ziel durchlaufen und überquerte nach einer kleinen Drehung souverän die Ziellinie.

Dahinter jubelte Jakub Siarnik aus der Slowakei, der bereits beim Pinzgau-Trohy-Auftakt in Viehhofen bei der Schönleiten-Trophy 2. im Sprint geworden war (damals hinter Tom Wallner). Hinter ihm kämpften noch Armin und Cornelius um die Pläzte, doch den Podiumsplatz ließ sich Armin Höfl (SC Krakauebene) nicht mehr nehmen.

Platz 5 ging an Sepp Huber, der mit dem Finaleinzug einmal mehr seine heurige Stärke bewies.

Hier die Top 5: von links Corne Unger, Jakub Siarnik, Daniel Zugg, Armin Höfl und Sepp Huber.

Die Top-3 der ÖM: 2. Armin Höfl, neuer Österreichischer Meister Daniel Zugg und 3. Jakob Hermann.

Abschließend noch einmal die Medaillengewinner von Damen und Herren. Bei den Herren sind alle Voraussetzung dafür erfüllt, dass es 2019 erstmals einen Staatsmeister im Sprint geben kann, bei den Damen waren leider zu wenige (mit ÖSV-Mitgliedschaft) am Start, weshalb es hier auch nächstes Jahr „nur“ bei den Österreichischen Meisterschaften bleiben wird.

Insgesamt waren übrigens 58 Starter in Bischofshofen, in etwa gleich viele wie im Vorjahr in Viehhofen (ohne die damaligen Jugend-Camp-Starter), 30 davon in der Wertung für die Österreichischen Meisterschaften (im Vorjahr 40 ÖSV-Mitglieder, es war also in Bischofshofen internationaler, aufgrund der Wertung als ISMF-Series-Rennen wenig überraschend).

zur PDF-Ergebnisliste

Alles dabei beim 3. Stubneralm-Vertical

Topathleten, Hobbysportler, sehr viele weibliche Starterinnen, auch die Nachwuchsklassen besetzt bei insgesamt 133 Startern mit Zeit sowie noch vielen „zeitlosen“ Zuschauern und Betreuern! Das sieht man gerne!

Gestartet wurde noch bei den letzten Sonnenstrahlen wieder beim Skizentrum Angertal, das erste Mal übrigens als offizielles ÖSV-Rennen, weswegen auch alle Starter brav ihre Helme aufgesetzt hatten. Vom Start gibt es dieses Mal auch ein Video bis zur ersten Kurve (manche kennen es schon aus der Facebook-Live-Übertragung).

Kurz danach haben sich dann Alex Brandner und Sepp Grugger im flachen Wald-Weg-Stück abgesetzt. Allerdings blieb es nicht lange so, denn von hinten kamen dann Sepp Huber und Philipp Brugger heran und da das dann für Alex zu viele Leute waren, gab dieser ein wenig mehr Gas. Er kontrollierte das Rennen von vorne, mit einem Sicherheitsabstand von einigen Sekunden, damit es nicht zu knapp wird, doch er schonte sich ein bisschen für die Landesmeisterschaften am nächsten Tag.

Alex (FischerSports / SC Bischofshofen) gewann das Rennen schließlich mit 30:46, doch man sieht bereits die Köpfe der Verfolger. Nachdem Philipp Brugger den 2. Rang fast schon sicher hatte, kämpfte sich aber auf dem letzten Teil noch jemand heran.

Nachdem Sepp Huber (Gebirgsjägerbataillon 231 / RC Martin’s Bikeshop) im letzten Jahr noch mit einem Ski in der Hand durchs Ziel lief, konnte er heuer auch auf den letzten Metern voll durchstarten und so auch noch den Tiroler abfangen.

Einen harten Kampf um Platz 4 lieferten sich die beiden Martini-Speed-Athleten Sepp Grugger, der sich aufgrund des vielleicht zu hohen Anfangstempos Felix Kastner noch geschlagen geben musste, doch er wurde mit 31:30 der schnellste Pinzgauer des Tages.

Auch Marcell Voithofer (Bruck, Martini-Speed-Team / Bigtime Sport Maishofen) kam nicht viel später ins Ziel, knapp hinter Martin Leitner (Jettenberg).

Martin Schider errang den 9. Platz, obwohl er nicht ganz fit an den Start ging, doch das sagte er nur bei Nachfragen, denn Martin ist keiner, der nach Ausreden sucht, selbst wenn es diese gibt.

Eine starke Leistung lieferte auch wieder Sigi Scherer ab, der sich mit 37:17 in der Mastersklasse nur seinem bayerischen Kollegen Franz Grassl geschlagen geben musste.

Etwas vor Sigi kam auch der Leogang-Organisator Gunter Mayer ins Ziel, dem Foto nach allerdings auch nicht mehr ganz frisch wie beim Start.

Beide mussten sich aber der schnellsten Dame des Tages geschlagen geben. Veronika Mayerhofer setzte mit 34:56 ein gehöriges Ausrufezeichen!

Da konnte heute auch Ulli Exenberger nicht ganz dabei bleiben, doch die Sommer-Gesamtsiegerin aus Bramberg sicherte sich den 2. Tagesrang.

Im richtigen Moment erwischte der Fotograf Andi Wallner, der sich einen Platz auf dem Masters-Podium sicherte, auch wenn die Skistellung in diesem Moment nicht ganz lehrbuchmäßig wirkt.

Aber es schafften alle unfallfrei die 640 Höhenmeter zur Stubneralm.

Manche ließen sich mehr Zeit,

manche gingen an ihre Grenzen,

manche konnten auf ihre Super-Kräfte setzen (wobei die ausgestrecke Hand fehlt hier noch!),

und manche wurden auch auf den letzten Metern noch von ihren Brüdern ins Ziel gejagt (die Gruber-Gang mit Christian, Claudia und Peter).

Herren Masters: von links Andi Wallner (3., La Sportiva Mountain-Attack Team), Sieger Franz Grassl mit tollen 33:50 und Sigi Scherer (Riap-Sport).

Damen Masters: Claudia Gruber (2., Bigtime Sport Maishofen), Siegerin Judith Grassl (SK Ramsau) und Helma Holzer (PV run 4 fun, die auch bei der Teamwertung ganz vorne mitspielten).

Das Damen-Podium: von links Ulli Eenberger (2., Smaragdbiker Sport Pro Bramberg), Siegerin Veronika Mayerhofer (Dynafit) und Kathrin Angerer (DAV Berchtesgaden). 26 Starterinnen waren in der allgemeinen Damenklasse am Start, so viele wie kaum bei einem anderen Event österreichweit, dazu 13 Master-Damen und 2 Schülerinnen: Ingesamt somit 41 Starterinnen!!!

Die Jugendsiege gingen an Sarah Ganschitter vor Katharina Salzmann, Patrik Standteiner und Franz Gschwandtner.

Die Tagesbestzeit ging aber an Alex Brandner (SC Bischofshofen/Fischer Sports), gefolgt von Philipp Brugger (SV Sistran, links) und Sepp Huber (GebJgBt 231, Martin’s Bikeshop, rechts).

Für die Tagesbesten gab es Gutscheine für den Adidas Infinite-Trail im Juni 2018.

Prämiert wurden auch die Sieger der Kombi-Wertung mit dem Beinhoat-Berglauf vom vergangenen Oktober: von links Beinhoat-Organisator Hans-Peter Harlander, Martin Leitner (Jettenberg), Sieger Alex Brandner (Bischofshofen) und Philipp Brugger (Sistrans), sowie Sponsor Andreas Salzmann (Tischlerei-Wohnstudio Andreas Salzmann, www.wohnartist.at).

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Cupstand nach Gastein

Mountain-Attack-Analyse

Für viele von uns stellt die Mountain-Attack das Saison-Highlight dar, daher gibt es hier jetzt eine genaue Auswertung aller Zwischenzeiten und Zwischenrängen – Marathon, Tour und auch die gemeinsamen Teile: Download der Excel-Datei

Die folgenden Bilder stammen von NMC/Mountain-Attack/Wildbild (Danke @Roland Kurz)

Chris Scheiber – einer von ca. 1000 Startern, ein paar Minuten nach 16:00 Uhr

Der schnellste Pinzgauer – Stefan Steiner – verfolgt den späteren Sieger Michele Boscacci. (Foto: Stefan Steiner privat)

Wenn man unserem Schnellsten die Anstrengung ansieht, sollten auch alle andere dazu stehen können …

Für einige war am Schattberg Schluss, wie zum Beispiel für unseren Martin Schider, der mit einer tollen 44er-Zeit das Schattberg-Race gewinnen konnte.

Die meisten anderen – wie ich – bekamen aber eine Anfeuerung von Roland und weiter ging’s …

Nächste Entscheidung: In Hinterglemm hinüber Richtung Tour oder doch Marathon …

Hans Leiter entschied sich für den Marathon und schaffte dabei das einzige Marathon-Podium für den Pinzgau.

Marathon Podiums, Top-Österreich, Top-Salzburger und Top-10 der Pinzgauer

  1. Michele Boscacci, ITA, 2:18:57
  2. Tadei Pivk, ITA, 2:19:18
  3. Jakob Herrmann, Werfenweng, 2:19:23
  4. Christian Hoffmann, Ramsau, 2:21:20
  5. Martin Stofner, ITA, 2:25:18

7. Robert Berger, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 2:26:42
9. Stefan Steiner, UTTENDORF, Dynafit, 2:31:00 (Pinzgau-1)
16. Marcell Voithofer, BRUCK, Martini Speed Team, 2:39:24 (Pinzgau-2)
22. Sepp Grugger, DIENTEN, Martini Speed Team, 2:45:38 (Pinzgau-3)
24. Hans Leiter, SAALFELDEN, Sport Simon 2000, 2:47:06 (Pinzgau-4), 3. Rang Marathon H45+
34. Franz Pfister, SAALBACH, Intersport Scholz, 2:52:23 (Pinzgau-5)
47. Michael Kabusch, VIEHHOFEN, Bigtime Sport Maishofen, 2:58:24 (Pinzgau-6)
58. Michaela Essl, Polizeikader, 3:01:27, 1. Rang Damen
61. Peter Gruber, VIEHHOFEN, Martini Speed Team / Bigtime Sport Maishofen, 3:03:05 (Pinzgau-7)
63. Katia Tomatis, ITA, 3:03:19, 2. Rang Damen
66. Günther Aigner, LEOGANG, Interspar, 3:05:27 (Pinzgau-8)
75. Bernd Wartbichler, LOFER, Renntiere Lofer, 3:08:59 (Pinzgau-9)
87. David Wöhrer, BRAMBERG, LC Oberpinzgau, 3:15:55 (Pinzgau-10)
138. Veronika Mayerhofer, Dynafit, 3:28:53, 3. Rang Damen

Tour Podium und Top-Pinzgauer

  1. Armin Höfl, Krakau-Ebene-Dorf, 1:35:59
  2. Daniel Zugg, Vorarlberg, 1:39:38
  3. Alexander Brandner, Bischofshofen, Fischer Sports, 1:47:07
  4. Maximilian Kurz, Hallein, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 1:47:17
  5. Tom Wallner, Bischofshofen, Dynafit + Polizeikader, 1:47:18

16. Stefan Höllwerth, NIEDERNSILL, 1:52:30, Pinzgau-1
18. Christoph Scheiber, SAALFELDEN, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 1:52:42, Pinzgau-2
23. Franz Deisenbergerg, LEOGANG, Interspar, 1:54:25, Pinzgau-3, 2. Rang Tour H45+
32. Mike Fölsner, RAURIS, Berger Feinste Confiserie, 1:58:29, Pinzgau-4
35. Christoph Fresacher, SAALBACH, Bigtime Sport Maishofen, 1:59:46, Pinzgau-5
39. Markus Grundner, SAALFELDEN, Gärntnerei Schwaighofer, 2:01:55, Pinzgau-6
43. Bruno Lemberger, LC Oberpinzgau, 2:03:16, Pinzgau-7
48. Sepp Streitberger, MAISHOFEN, Bigtime-Sport Maishofen, 2:04:54, Pinzgau-8
Gunter Mayer, SAALFELDEN, www.verticallife.at,  2:05:11 + 10 min Marathon-Tour-Wechsel-Strafzeit
56. Johanna Erhart, Dynafit, 2:06:57, 1. Rang Damen
74. Josef Niederberger, LOFER, 2:12:08, Pinzgau-9
75. Daniel Kreitl, LC Oberpinzgau, 2:12:33, Pinzgau-10
84. Verena Streitberger, MAISHOFEN, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 2:15:21, 2. Rang Damen
100. Sarah Dreier, NEUKIRCHEN, 2:18:26, 3. Rang Damen

Schattberg-Race

  1. Martin Schider, WEISSBACH, Martini-Speed Team, 0:44:30
  2. Hans-Peter Meyer, Teamkitz.at, 0:44:44
  3. Miklosa Matjaz, SLO, 0:44:47

 

  1. Susi von Borstel, GER, 0:49:10
  2. Sibylle Schild, Gastein, 0:57:45
  3. Claudia Fohringer, Egger, 0:58:13

Alle weiteren Infos und Bilder natürlich www.mountain-attack.at.