Hammer-Wetter, Hammer-Stimmung, Hammer-Rekord!!!

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Wer sich brav schindet, bekommt dann auch im Ziel sein Weizen! Vielleicht nicht alle so schnell wie hier Alois Streitberger, doch verdurstet ist meines Wissens heute keiner. Fangen wir aber trotzdem von ganz vorne an!

 

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Am Morgen herrschte noch Ruhe im Ortszentrum von Maria Alm: Die Helfer waren schon auf der Strecke unterwegs, das Rennbüro war auch schon aufgebaut und auch Transparente und Luftsäulen war bereits aufgebaut. Hier zum Beispiel im Bild das Branding von Intersport Maria Alm, dem Hauptsponsor des Hundstoa-Biag-Di, sowie von WINWIN Zell am See, ein Hauptsponsor der Pinzgau-Trophy im Sommer wie auch im Winter. Ein großes DANKE an dieser Stelle an meine Unterstützer. Neben den beiden großen Bikeshops Bigtime Sport Maishofen und Martin’s Bikeshop Unken sind das im speziellen auch noch WINWIN Zell am See und Prodinger Steuerberatung. Über den Zeitaufwand für die Organisation der Pinzgau-Trophy mache ich mir jetzt mal lieber keine Gedanken, aber dank meiner Unterstützer ist es zumindest nach Berücksichtigung aller Kosten keine finanzielles Verlustgeschäft (wobei der Stundenlohn ist wohl weniger als einstellig 😉

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Die ersten Starterinnen waren schon unterwegs, Berni Deisenberger fragte kurzzeitig um eine Polizeieskorte an, die war jedoch nicht nötig, sie gewann auch so nicht nur ihre Klasse, sondern auch einen der Tombola-Hauptpreise.

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Gerade auf Trainingslager im Pinzgau befand sich Lena Putz, die das Rennen dann gleich mitfuhr. Die malerische Kulisse und der urtümliche Name haben sie allerdings wohl etwas anderes erwarten lassen, als dann später gekommen ist: eines der bestbesetzten MTB-Hillclimbs Österreichs und Deutschlands mit harter Konkurrenz auch für sie!

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Beim Hundstoa ist Martin Schider immer ein Favorit, denn das ist “sein” Rennen und so befragte ihn dann der lokale Veranstalter Hans Seifert auch vor dem Start, was er für heute erwartet.

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Um 11:00 Uhr wurde dann das Hauptfeld losgelassen. Aus Sicht des Fotografen ein Super-Bild mit traumhafter Bergkulisse im Hintergrund, für welche die Fahrer aber wohl keine Zeit hatten, denn während der Neutralisationsphase musste man bereits hochkonzentriert fahren, um sich eine gute Position für den offiziellen Rennstart zu sichern.

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Die beste Startposition hatte sich dann auch die Nummer 1 – HPO gesichert, als in Unterberg in diesem Moment das Startfahrzeug beschleunigte und die Zeitmessung begann.

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Nicht so eilig hatten es weiter oben die Zuschauer, Zeitlos-Fahrer und 10:00 Uhr-Starter, die alljährlich für die besondere Gipfel beim Pinzgauer Saison-Abschlussrennen sorgen.

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Darunter auch Erni und Gerhard Ortner mit einem Gruß an Hans Seifert im Führungsauto. Die 10:00 Uhr Starter (Startnummern über 200) fuhren eine Stunde früher weg und hatten daher keinen Stress bezüglich des Schlusswagens und sie erlebten auch das Rennen live – entweder beim Vorbeifahren der Spitzengruppe oder dann im Ziel beim Einlauf.

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Gerade noch erlaubt war der “Vorstart” für Verena Voithofer, die zwar eigentlich fast schon zu schnell ist, aber da sie die einzige in ihrer Klasse war und letztes Jahr noch über 1:30 gefahren ist, durfte sie noch um 10:00 Uhr starten und war somit eine der ersten im Ziel.

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Dieses Ziel befand sich natürlich an der gleichen Stellen wie jedes Jahr seit 2001 und auch die Streckenlänge mit 13,5 km und 1300 Höhenmetern war für alle gleich, egal ob 10:00 Uhr, 11:00 Uhr oder zeitlos.

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Noch vor 12:00 Uhr kam dann aber der erste 11:00 Uhr Starter (eigentlich 11:05 Uhr in Unterberg) ins Ziel. Angefeuert auf den letzten Metern von seinem Vater Hans war es – wenig überraschend – Hans Peter Obwaller (KTM Factory Racing Team), der sich nach 54:28 Minuten den Tagessieg sicherte.

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Ca. 2 Minuten später kam dann mit Thomas Trainer (RC Martin’s Bikeshop) sein erster Verfolger ins Ziel. Neben ihm im Bild Gerhard Ortner, der sich das Rennen als 10:00 Uhr Starter perfekt eingeteilt hatte, um genau mit den Siegern zeitgleich das Ziel zu erreichen.

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Mit 56:53 etwas über einer halben Minute hinter Thomas Trainer kam Andreas Huber (Chiemgau EDV) ins Ziel, womit er sich als Gesamt-3. auch den 2. Klassenplatz hinter Tom sicherte.

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Den Klassensieg sicherte sich als Gesamt-4. der Kärntner Christof Hochenwarter (ja, wer jetzt an einen gewissen Sigi Hochenwarter denkt, das ist sein Papa), der mit 57:18 die Jugendklasse souverän gewann.

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Um den 5. Gesamtplatz ging es dann eng her. David Wöhrer (Adlerpharma Bikeexpress) blickte sich noch einmal um, doch Bernhard Heudecker (RSV Freilassing) konnte den Bramberger nicht mehr einholen, der nach 57:53 die Ziellinie überfuhr, 5 Sekunden vor Bernhard.

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58:19 ist eine Zeit, die immer top ist, doch da Martin Schider schon sehr viele noch schnellere Zeiten auf den Hundstoa erreicht hatte, war er wahrscheinlich nicht ganz zufrieden mit dem heurigen Rennen.

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Zu dieser Zeit schaute es kurzfristig nach einem teaminternen Rennen des RC Martin’s Bikeshop aus, denn nach Mascht kamen mit Josef und Werner Huber gleich noch zwei Teamkollegen des Unkener Teams ins Ziel. Werner sollte sich damit den 5. Gesamtrang in der Pinzgau-Trophy sichern, am heutigen Tag war aber Josef Huber mit 58:57 schneller. Ob er selber mit so einer Zeit gerechnet hatte, weiß ich nicht, mich hat er damit zumindest etwas überrascht, denn eigentlich ist ja seine Hauptdisziplin das Skibergsteigen im Winter, aber wenn er jetzt auf dem MTB auch schon so schnell ist …

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Die Top 10 wurden abgeschlossen von – was sonst – einem weiteren Athleten von Martin’s Bikeshop. Thomas Brengartner war mit 59:33 der letzte, der heute die Schallmauer von 1 Stunde unterbieten konnte, das reichte sowohl für den Klassensieg beim Hundstoa als auch für den 3. Gesamtrang in der Pinzgau-Trophy-Wertung.

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Aufgrund der Top-Besetzung werden aber auch noch die nächsten 10 aufgelistet, mit 1:00:23 erreichte Christoph Köck (Stevens MTB Racing Team) aus Lenggries das Ziel.

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Damit konnte er auch knapp vor Reini Woisetschläger bleiben, für dessen Penhab Racing Team er heuer bei den Worldgames in Saalbach unterwegs war.

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Für Günther Flatscher (Adler Pharma Bike Express) ist die 13 wohl keine Unglückszahl, denn das war seine heutige Platzierung mit einer tollen 1:00:55er-Zeit.

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Keine Chance hatte ich heuer gegen meinen Dauergegner aus dem eigenen Tal, Gerhard Schwabl (www.mtb-trachten.com) war auch heuer zu schnell und erreichte mit 1:01:17 als 14. das Ziel.

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Mein weiterer “ewiger” Konkurrent Andi Maier aus Inzell (RC Martin’s Bikeshop) war heute auch in einer guten Form, doch die anvisierte “knapp unter der Stunde Zeit” ging sich leider für Andi auch nicht aus. Naja, bleiben wenigstens Ziele für die Zukunft …

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Um Rang 16/17 gab es dann einen Zielsprint, denn der Lokalmatador Christoph Schößwendter aus Maria Alm mit 1:02:17 um 2 Sekunden gegen Martin Ludwiczek für sich entschied.

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Dahinter sieht man ein Trio, dass sich auf der Strecke öfters abwechselte, als 18. kam dann schlussendlich Christian Ortner (Mbike-store) als Ziel, gefolgt von Robert Eder der damit den Kampf um den schnellsten Bigtimer des Tages gegen Peter Gruber (im Hintergrund ganz klein) für sich entschied.

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Man sieht es mir an, so richtig erfreut war ich nicht, als 20. mit einer Zeit von 1:04 das Ziel zu erreichen, doch der Ärger dauerte nur ein paar Minuten, denn spätestens während der Siegerehrung beim Blick in die glücklichen Zuschauer war klar, dass das Hauptziel des Tages – ein geiles Rennen mit einer Riesen-Gaudi – zu 100% erreicht wurde.

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Gefreut hat sich im Ziel schon Hans-Peter Fankhauser, der somit als Erster der Smaragdbiker aus Bramberg ins Ziel kam. Eine gute Ausgangsposition für die Klubmeisterschaften ins Habachtal am nächsten Tag.

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Dort heißt es aber wieder aufpassen auf seinen Bruder Gü, der hier vielleicht schon lacht, weil er für morgen etwas auf dem Lager hat?

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So richtig gelacht hat Mario Färberböck (Bikepalast Salzburg) bei der Zieldurchfahrt. Bei jedem Rennen gibt es inzwischen mehr dieser “unauffälligen” Teamdressen zu sehen 😉 Sehr schön!

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Fast wäre Mario aber das Lachen vergangen, wenn ihn Angelika Tazreiter (Bigtime Sport Maishofen) noch überholt hätte. Angelika schaffte nämlich gewaltige 1:06:41 für die 1300 Höhenmeter. Damit stellte sie einen neuen Streckenrekord auf, sicherte sich mit ca. 12 Minuten Vorsprung souverän den Tagessieg und schaffte sich einen Riesen-Aspekt unter allen anwesenden Bikern, vor allem auch den männlichen, die heute ja schlussendlich mehrheitlich hinter ihr ins Ziel kamen. Gratulation für diese HAMMER-ZEIT !!!

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Immer am Start war heuer auch Markus Wallner und er wird auch von Rennen zu Rennen schneller. Gratulationen auch an den Penhab-Fahrer aus Zell am See.

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Eine Top-Saison war 2016 auch für Walter Linzer. Er war bei einigen Rennen sogar der schnellste seines Bigtime Sport Teams und pulverisierte durchwegs bei jedem Rennen seine alten Bestzeiten!

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Norbert Langbrandtner hatte es heute zwar nicht eilig und war in der “Zeitlos”-Klasse unterwegs, doch es war nicht die fehlende Kraft, die ihn zum Schieben zwang, sondern ein Defekt bei der Gangschaltung, wodurch aus dem MTB-Ausflug ein Wandertag wurde …

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Als Repräsentant von Martin’s Bikeshop war heute Werner Wimmer als Obmann des Radclubs am Start und mit 1:14:01 zeigte er dabei auch eine Top-Leistung im Hillclimb.

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Ein Auf und Ab war 2016 für Tom Grünwald (Adler Pharma Bikeexpress). Am Beginn setzte er reihenweise neue Bestzeiten, dann zwang ihn eine Verletzung zu einer Ruhepause, weswegen er auch die Trophy-Nachwuchswertung nicht gewinnen konnte. Anschließend ging es aber wieder einigermaßen, wobei sich heute zwar wieder der Körper schmerzhaft zu Wort meldete, doch trotzdem schaffte er einen neuen Rekord. Das verheißt viel Gutes für 2017!

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So soll es sein, Kampf bis zum letzten Meter. Wie man auf diesem Fotofinish-Zielbild sieht, setzte sich Stephan Rennschmid (159) bei gleicher Rennzeit hauchdünn gegen Andreas Eder (64) durch.

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Gebogen hat den Hundstoa heute auch Bigtime-Boss Sepp Streitberger. Eigentlich wollte er heuer nur etwas mehr biken, damit er besser in die Winter-Skitouren-Saison kommt, doch er schaffte dabei – gemessen am Trainingsaufwand – tolle Zeiten und es muss für ihn wohl auch schön anzusehen gewesen sein, wenn vermutlich mehr als die Hälfte der Räder irgendwo ein Bigtime-Pickerl drauf gehabt haben.

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Mit 1:20:11 kam dann Lena Putz ins Ziel, was den Tagesrang 3 bedeutet und wohl auch eine nette Abwechslung in ihrem Trainingslager.

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Den Pokal des besten Nachwuchsfahrers sicherte sich heuer Nico Daxer (Bigtime Sport) mit einer Tageszeit von 1:22:28.

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Etwas nach 13:00 Uhr war es dann so weit: Abschließende Siegerehrung der 11. Pinzgau-Trophy.

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Hans Peter Obwaller war bereits vorher als Sieger festgestanden und klatsche bei seinen Mitstreitern ab.

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Und hier sind sie: die Podiumsplatzierten der 11. Pinzgau-Trophy, zusammen mit allen weiteren 6-fachen-Startern (also immer dabei) sowie in der ersten Reihe von links Sepp Streitberger (Bigtime-Boss), Daniel Haslinger (WINWIN Zell am See), Peter Gruber (Trophy-Organisator + 7. Gesamtrang), Werner Wimmer (Martin’s Bikeshop Unken).

Bester Nachwuchsfahrer: Nico Daxer, Bigtime Sport Maishofen

Damen

  1. Ulli Exenberger, Smaragdbiker Sport Pro Bramberg, 788 Punkte
  2. Michaela Voithofer, Bigtime Sport Maishofen, 773 Punkte
  3. Verena Voithofer, Bigtime Sport Maishofen, 594 Punkte

Herren

  1. Hans Peter Obwaller, KTM Factory Racing Team, 1000 Punkte
  2. Martin Schider, Martins Bikeshop Unken, 989 Punkte
  3. Thomas Brengartner, Martins Bikeshop Unken, 981 Punkte
  4. Reini Woisetschläger, Penhab, 978 Punkte
  5. Werner Huber, Martins Bikeshop Unken, 965 Punkte
  6. Günther Flatscher, Adler Pharma Bikeexpress, 961 Punkte
  7. Peter Gruber, Bigtime Sport Maishofen, 950 Punkte
  8. Andi Maier, Martins Bikeshop Unken, 943 Punkte
  9. Hans-Peter Fankhauser, Smaragdbiker SportPro Bramberg, 939 Punkte
  10. Günther Fankhauser, Smaragdbiker SportPro Bramberg, 924 Punkte

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Ulli Exenberger von den Smaragdbikern sicherte sich heute neben dem Pinzgau-Trophy-Gesamtsieg auch den Sieg in ihrer Klasse vor Andrea Eberl und Irmi Ertl, in der Gesamtwertung wurde sie Tages-Zweite. Allerdings müssen wir noch eine Nachschulung für das richtige Halten der Urkunde organisieren. Auch für Ulli war der Hundstoa ein Probegalopp für die morgigen Klubmeisterschaften in Bramberg.

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Die Jugendklasse holte sich Christof Hochenwarter vor Christoph Schößwendter und Tom Grünwald.

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In der AK 1 der Herren gewann Bernhard Heudecker vor Christoph Köck und Günther Flatscher.

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Die stärkste Klasse ist aber heuer – und wohl auch in den nächsten Jahren – jene der 40-50 jährigen. Hier gewann HPO vor Martin Schider und Reini Woisetschläger. In dieser Klasse blieben 26 Herren unter 1:20 sowie 40 innerhalb von 1 Stunde 30 Minuten!

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Die Sieger-Fahnen gingen somit an Angelika Tazreiter und Hans Peter Obwaller. Für beide nicht zum ersten Mal, aber das Erhalten der Fahne ist einfach immer wieder schön (glaube ich zumindest, weil selber werde ich das wohl nie erleben 😉

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Bei der Tombola cashte dann Christof Hochenwarter noch den Sonderpreis ab. Insider und Anwesende wissen Bescheid.

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Wie soll man die Stimmung und das Wetter am Hundstoa beschreiben? Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte!

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Das nützten dann auch noch ein paar Biker für Erinnerungsbilder. Anscheinend hat sich Reine heute kein Bier verdient?

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Und beim Bigtime-Gruppenbild beim Kreuz war die Fahne natürlich ein gern gesehener Aufputz!

 

Bildbericht Örgenbauern-Rennen 2016

(gleich zu den Ergebnissen Pinzgau-Trophy-Klassen bzw. Klubmeisterschaften bzw. neuer Cupstand)

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Die Ruhe vor dem Sturm: Der Regen hatte aufgehört, die Gipfel noch wolkenverhangen, junge Mütter machen einen Sonntagsspaziergang, doch dann ist auf einmal die Hölle los bei der Örgenbauernalm, 500 HM und 5 km oberhalb der Hauptstraße zwischen Maishofen und Saalfelden.

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Als Erste kamen die Jugendlichen von der Kehre 1 ins Ziel, hier Mario Höller vom SC Wagrain.

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und kurz danach Laura Wilhelmstätter vom heimischen SK Maishofen.

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Die Zeitnehmung mit Christian, Claudia und Alois waren natürlich schon bereit, um die Zeiten genauestens zu erfassen. Sekunden waren dabei zu wenig, wie sich später zeigen sollte!

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Denn schon kurz danach sprinteten die Zwillinge Johanna und Sanja Seisenbacher aus St. Johann in Tirol ins Ziel.

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Eine erste Richtzeit setzte Günther Flatscher vom Adlerpharma Bikeexpress Team. Der Piesendorfer musste noch in der Arbeit kochen, daher startete er gleich zu Beginn und legte eine 22:30er-Zeit auf die noch feuchte Straße. Wenige Tage zuvor war Gü im Training noch bzw. schon eine 20er-Zeit gefahren, daher konnte man schon erahnen, dass heute wohl keine neuen Rekorde aufgestellt werden würden.

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So blieb auch Gertraud über der 30min-Grenze, doch nur knapp und bei idealen Bedingungen wäre heuer sicher eine 29er-Zeit herausgekommen! Aber da ja auch alle etwas langsamer waren, hatte Gertraud noch genug Auftritte bei den folgenden Siegerehrungen.

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Georg Streitberger schaute hier etwas – sagen wir mal – grimmig drein, doch eine gute Stunde später schaute das schon ganz anders aus,

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denn er gewann mit dem Gutschein für den Gratis-Klubausflug einen der Hauptpreise der Tombola!

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Als zielfokussiert könnte man hier Sepp’s Gesichtsausdruck interpretieren – aber genau mit dieser Einstellung hat er es ja auch zum Boss des größten Pinzgauer Bike-Shops geschafft und auch dieses Örgenbauern-Rennen lief unter dem Namen von Bigtime Sport Maishofen.

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Voller Einsatz bei optimaler akustischer Unterstützung. So sah heute der Tag von Bernhard Traußnigg aus, der nach dem fast 4000 Höhenmetern des langen Marathons der letzten Woche dieses Mal nur etwas mehr als ein 1/10 dieser Distanz zu bewältigen hatte.

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Glücklich und froh war aber Mama Beate und Papa Horst dann trotzdem, als Bernhard im Ziel war. Beide gehören auch das ganze Jahr zu wichtigen Helfern der Sektion Rad, egal ob bei den Donnerstags-Ausfahrten oder heute Beate als Sprecherin im Ziel.

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“Die 3 Damen vom Grill” hieß einmal eine Fernsehserie, die zu diesem Bild passen würde. Es waren aber eher die 3 Herren mit dem E-Bike. Schnellster war dabei Hans-Jörg Jaud aus Saalfelden vor Klaus Spitz und Toni Schipflinger (beide SK Maishofen).

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Ein Lächeln im Gesicht hatte Alois Streitberger, der eigentlich heuer bei jedem Rennen dabei war, was mich natürlich sehr freut. Warum er hier gerade gelächelt hat, weiß ich nicht (ich hätte auch ein paar Fotos, da ist der Gesichtsausdruck etwas … anders), vielleicht erahnte er bereits, dass Red Bull Salzburg heute 4:1 gegen Austria Wien gewinnen würde, was natürlich schöner ist als die Niederlage in der CL-Quali, wo uns im Stadion dann am Ende nicht mehr zum Lachen war …

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Sehr ernst hier Franz Schipflinger, wobei hier die Sitzposition am auffälligsten ist, die eher nicht optimal ist. Also aufpassen, nächstes Jahr wird der Sattel 10 cm höher sein und die Zeit 10 min schneller!

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Ein kleines Comeback lieferte Gerhard Pirchl ab. Wer sich wundert, warum Gerhard heuer nicht bei den Pinzgau-Trophy-Rennen im Einsatz war? In Taxenbach entsteht gerade ein neues Haus und dort wollen Hilde und Gerhard natürlich bald einziehen und da muss der Sport und das Training dann natürlich einmal zurückstecken. Aber unglaublich, dass erbei nur 12 Stunden Training in 2 Monaten trotzdem eine 26er-Zeit auf die Straße knallen kann!

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Ja, wo ist er denn? Magdalena und Matheo warteten im Ziel auf Ehemann/Papa Mike Kabusch, der ebenfalls ein Comeback lieferte, denn auch er musste heuer aus mehreren Gründen das Training stark reduzieren.

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Da ist er ja! Und wenn es jetzt wieder kalt und feucht wird, gefällt ihm das besonders, denn dann kommt bald der Winter und damit das Skitouren-Gehen, die Hauptsportart von Mike.

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Und die Frage, ob es für ein Mike ein Problem ist, dass er heuer weniger Zeit zum Trainieren gehabt hat, die ist wohl wirklich nur rhetorisch …

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Aber die Kinder werden ja älter und dann hat man wieder mehr Zeit für den Sport und Alter schützt vor Geschwindigkeit nicht, bestes Beispiel Walter Steiner, der es sowohl bei der Klubmeisterschaft als auch in der Pinzgau-Trophy-Wertung aufs Podium schaffte, jeweils gegen mehr als 10 Jahre jüngere Konkurrenten.

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Schön, dass in Maishofen auch immer wieder Hobby-Biker am Start sind, so wie hier Migo Cudic, der beste Masseur aus Saalfelden, der wohl nicht die ganze Strecke im Blindflug herauffuhr, denn sonst wäre sich seine Zeit nicht ausgegangen.

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Bei Johannes Fankhauser stellt sich die Frage, was er macht, wenn das Rennen bei 30 Grad stattfindet?

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Wieder lächeln kann auch Gunter Mayer. Nach Stress pur beim Trailmaster auf 3 Distanzen inklusive österreichischer Meisterschaften in Saalbach kann er jetzt wieder entspannt als normaler Starter an den Wettkämpfen teilnehmen. Aber die Planung läuft schon wieder, nächster Termin: 31.12. – Sylvester-Uphill in Maria Alm, genauer Infos siehe www.verticallife.at.

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Etwas gequält lächelt hier Josef Ottino in die Kamera. Letzte Woche bei der Siegerehrung in Saalbach bei den Worldgames sah er glücklicher aus!

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Woche für Woche kämpft sich auch Nico Daxer ins Ziel. Manche sagen, das hat er wohl von seinem Bruder Lukas, einer der besten Skibergsteiger Österreichs.

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Fehlanzeige: Das hat er von Papa Erwin, der mit ihm nur eines von vielen Familien-Teams bildete. Schneller ist übrigens schon der Junior Nico, doch ich glaube, das stört Erwin überhaupt nicht …

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Still und heimlich – so wie er sich unter seinem Helm versteckt – verbessert sich Holger Brandstätter jedes Jahr und jedes Rennen. Das geht zwar manchmal etwas unter, dafür aber heute nicht sein Geburtstag, wobei so glücklich schaute er nicht aus, als er das Geburtstags-Ständchen von mir “ertragen” musste 😉 Alles Gute nochmals, Holger!

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Auch konstante Verbesserungen kann man Tom Grünwald sehen. Der Nachwuchsfahrer vom Bikeexpress-Team konnte sich heute daher auch den 3. Rang bei der U25-Klasse sichern!

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Normalerweise sieht man Günther Oberneder immer voll konzentriert und fokussiert, daher hier einmal ein Foto, wo er etwas anders dreinschaut.

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Ganz anders sein Teamkollege Walter Linzer, der hier die letzten Meter zum Ziel sprintete und trotz der feuchten Straße 25:12 erreichen konnte.

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Unter 30 Minuten blieb mit 29:23 auch Ulli Exenberger von den Smaragdbikern aus Bramberg. Schneller sollte heute keine Dame mehr sein!

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Schneller als Ulli war aber ihr Teamkollege Hans-Peter Fankhauser, vielleicht auch wegen der Unterstützung seiner Family auf den letzten Metern.

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Für seinen Bruder Günther reichte es dieses Mal allerdings nicht. Günther hatte am Ende mit 24:55 Minuten 15 Sekunden Vorsprung auf Hans-Peter mit 25:10.

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Mangelnden Willen kann ich mir nicht vorwerfen, doch eine persönliche Bestzeit war außer Reichweite, aber das gehört dazu, denn man kann einfach nicht immer bei jedem Rennen in Topform sein und ein Platz in den Top 10 schaute ja trotzdem heraus.

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Die Topform konnte dieses Mal Andreas Maier aus Inzell abrufen. Während alle anderen langsamer waren, war er fast schneller als in den letzten Jahren, weshalb er auch mich oben noch klar distanzieren konnte, obwohl ich ihn unten fast schon eingeholt hatte …

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Aber kurz später hatten wir schon wieder unsere Gaudi und dass wir einmal zusammen ein Podium bei der Pinzgau-Trophy bilden sollten, war dann natürlich der Überhit (nicht im Bild der Dritte Michi Kneidinger).

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Schneller als Andi – genau um 6 Sekunden – war heute Johannes Hirschbichler aus Weißbach, der eine tolle 22:19 Zeit aufstellte, Overall-Rang 7 für den Fahrer des Esin-Cycling Teams.

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Wieder top in Form präsentierte sich auch Werner Huber aus Obing (Bayern). Der Fahrer des RC Martin’s Bikeshop Unken war besonders im oberen flacheren Teil irrsinnig schnell und war noch einmal 2 Sekunden schneller als Johannes.

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Und im knappen Kampf um die Sekunden war Thomas Brengartner noch einmal 6 Sekunden schneller. Damit sicherte er sich neben dem Klassensieg auch Gesamtrang 5.

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Gesamtrang 4 ging an Christoph Köck aus Lenggries, der sich nach dem Titel letzte Woche in Saalbach auch heute den Klassensieg sicherte mit einer Zeit von 21:47.

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Ebenfalls 21:47 hieß es am Ende für Reini Woisetschläger vom Penhab Racing Team. Doch vielleicht gerade wegen der Hilfe seines mitlaufenden Teamkollegen war er dann schlussendlich genau 6 Hundertstel schneller als Christoph!

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Das ist etwas gemein, denn der Mascht schaute nur kurz so drein und war dann gleich wieder top drauf. Konnte er auch sein, denn er war 24 Sekunden schneller als Reini und 21:23 war bei diesen Bedingungen wirklich eine Top-Zeit, die für Gesamtrang 2 reichen sollte. Ein Bravo an den Routinier aus Weißbach, einen der dienstältesten Stammfahrer des RC Martin’s Bikeshop.

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Und einer hatte dann doch den Besenwagen hinter sich. Aber es war der Tagesschnellste und der hieß wenig überraschend Hans Peter Obwaller. Der Niedernsiller vom KTM Factory Racing Team kam heute als einziger unter 21 Minuten (20:53) und sicherte sich somit den Tagessieg und natürlich auch den Sieg in der wohl schnellsten “Parte-Zettel-Klasse” der Welt.

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Das Veranstaltungs-Kernteam mit Sepp, Christian und mir hatte dann kurz noch einmal Stress, doch ca. eine Dreiviertelstunde nach der letzten Zielankunft starteten wir die Siegerehrung, die vom Präsidenten des Sportklubs Maishofen – Martin Faistauer – eröffnet wurde.

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Erfreulicherweise hatten wir gleich zu Beginn volle Podiums bei den Jugendlichen: Laura Wilhelmstätter vor Johanna uns Sanja Seisenbacher.

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Bei den männlichen Jugendlichen setzte sich Mario Höller vom SC Wagrain vor Felix Strickner (Saalfelden) und Bernhard Gruber (Maishofen) durch.

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Bei den Siegerehrungen der Klubmeisterschaften konnte man dann recht gut erkennen, woher die meisten Klubmitglieder ihre Räder haben. Aus der Reihe tanzten dann nur manche, wenn sie nicht das aktuellste Teamdress trugen.

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Zur Motivation möglichst vieler Klubmitglieder gab es heuer auch eine Mittelzeitwertung, die sich Gudrun Oberneder vor Horst Traußnigg und Maria Heugenhauser holte, sehr zur Freude von Sektionschefin Gertraud Streitberger.

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Sehr zufrieden war Gertraud natürlich auch, dass so viele ihrer weiblichen Klubkolleginnen am Start waren!

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Bei der anschließenden Siegerehrung des Pinzgau-Trophy-Rennens änderte sich anfangs nicht sehr viel: Bei den Damen Masters hieß es auch 3 x Bigtime: Berni Deisenberger (29:36) vor Irmi Ertl (29:50) und Gerti Streitberger (30:51), flankiert mit Peter und Sepp auch noch mal von 2 Bigtimern.

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Die Herren Senior Masters Klasse war ebenfalls fest in den Händen der Familie Deisenberger: Franz Deisenberger (24:23) vor Walter Steiner (31:14) und Ferdl Innerhofer (31:44) von den Smaragdbikern aus Bramberg.

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Bei den Masters holte sich Thomas Brengartner (Martin’s Bikeshop, 22:11) den Sieg vor Erich Kagleder (Piding, 24:50) und Wolfgang Ertl (Bigtime, 26:35).

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Bei den Nachwuchsfahrern U25 setzte sich Johannes Hirschbichler (Esin-Cycling, 22:19) vor Johannes Fankhauser (Adamerhof, 25:52) und Tom Grünwald (Bikeexpress, 26:09) durch.

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Bei den Herren Experts gewann Christoph Köck (Stevens MTB Racing Team, 21:47) vor Werner Huber (Martin’s Bikeshop, 22:17) und Günther Flatscher (nicht im Bild, Bikeexpress, 22:30)

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Bei den Herren Experts 2 sicherte sich Andreas Maier (Martin’s Bikeshop, 22:25) vor Peter Gruber (Bigtime, 23:09) und Michi Kneidinger (nicht im Bild, Bigtime, 23:52) den Sieg.

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Die Klasse der Tagesbesten bei den Damen Experts: Ulli Exenberger (Smaragdbiker Sportpro Bramberg, 29:23) vor Michaela Voithofer (Bigtime, 32:13) und Verena Voithofer (Bigtime, 36:38).

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Und bei den Herren waren die 3 Schnellsten der Masters 1 (41-48 Jahre) auch gleichzeitig die 3 Tagesschnellsten gesamt: 1. Hans Peter Obwaller (KTM Factory Racing, 20:53) vor Martin Schider (Martin’s Bikeshop, 21:23) und Reini Woisetschläger (Penhab Racing Hinterglemm, 21:47).

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Die Klubmeister des SK Maishofen hatten allen Grund zum Lachen: für Gertraud und Peter war es jeweils nicht das erste Mal, aber trotzdem immer wieder schön!

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Glastrophäen gab es auch für die beiden Tagesbesten Ulli und HPO.

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Eine Glastrophäe gab es auch noch für Andi Hofer als schnellsten Maishofener (25:33). Diese Trophäe gibt es nur bei den Herren, weil dort mit Peter (Viehhofen) und Gerhard (Saalfelden bzw. Taxenbach) zwei Nicht-Maishofener seit Jahren den Klubmeister stellen, während bei den Damen mit Gerti Streitberger die Klubmeistern gleichzeitig auch die schnellste Maishofenerin ist.

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Bei der Tombola räumte dann Verena das holzgeschnitzte Murmeltier. Es ist bereits das zweite “Manggei”, das sie hier gewinnen konnte, somit fühlt sich das bereits im Garten stehende jetzt nicht mehr so alleine …

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Der abschließende Hauptpreis – ein KTM-Mountainbike – ging dann an die Tagessiegerin Ulli Exenberger, die somit wohl wirklich diesen Tag als sehr erfolgreich abhaken konnte!

 

Viehhofen 2016 – Bildbericht

(gleich zur Ergebnisliste)

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Hauptsponsor Michael Scholz (links), Hüttenwirt Edi Seidl von der Wildenkarhütte rechts und in der Mitte die 5 erfolgreichen Klassensieger. So endete die Siegerehrung in Viehhofen, doch bis dahin gab es noch einiges Anderes zu berichten …

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Die Action begann schon um ca. 09:00 Uhr, als im kleinen Viehhofen mit ca. 600 Einwohnern fast 50 Kinder herumtollten, spielten, Spaß hatten, denn zu Beginn des Tages stand der schon traditionelle Sumsi-Lauf durch den Ort an und bei solchen Teilnehmerzahlen und Bildern braucht man sich gar nicht mehr fragen, ob sich der Aufwand dafür rentiert :-)

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Eine Stunde später fragte dann links Ernst Eder, der Obmann des TVB Viehhofen nach, ob er die 10:00 Uhr Starter schon weglassen darf? Der “Vorstart” eine Stunde früher hat sich heuer sehr bewährt und wurde von ca. 30 Startern und Starterinnen wahrgenommen. Sie hatten so alle den Vorteil, noch bei ein paar Grad weniger zu fahren, der Besenwagen (bzw. eigentlich der Rettungswagen am Ende) hatte mehr als 2 Stunden Rückstand und war somit keine Gefahr und man hatte die Sicherheit bei der Strecken- und Zielverpflegung noch auf reichliche Auswahl zu treffen (wobei, die gab es bis zum Schluss!) und als Krönung konnte man auch noch den Einlauf der Tagessieger miterleben. Daher schon fix: Auch nächstes Jahr gibt es den Vorstart wieder bzw. eigentlich schon wieder im Dezember beim Skitouren-Rennen, der Schönleiten-Trophy, die ja im Grunde von den gleichen Personen veranstaltet wird (MTB-Rennen = Tennisclub, Skitourenrennen = Schiklub).

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Etwas “hineingeschwindelt” in den 10:00 Uhr Start hatte sich Walter Linzer, der so als Erster das Ziel erreichen sollte, denn Walter ist heuer so stark drauf, dass er mit Sicherheit keine Stunde Vorsprung gebraucht hätte!

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Verena Voithofer führte hier bei der Dengelalm eine Gruppe von Startern und zufällig vorbei kommenden Bikern an und da stellt sich die Frage, konnten die männlichen Biker nicht überholen oder wollten sie nicht?

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Auflösung ein paar Meter später: Sie konnten nicht, Verena war zu schnell …

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Welcher Obmann schaut “fertiger” aus? Eine schwere Frage … Zur Debatte stehen links Hans vom Tennisklub und rechts Helmut vom Schiklub. Aber wahrscheinlich ist es für alle am besten, wenn diese Frage (hier) unbeantwortet bleibt. Schön ist auf alle Fälle, dass beide dabei waren, wobei man auch noch anmerken muss, dass ja beide auch noch vorher und nachher stark mitgeholfen haben, vor allem Hans war tagelang voll eingedeckt. Danke an euch!

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Etwas entspannter grinste Mario Färberböck in die Kamera. Er testete ein paar Sachen für den Dolomitenmann nächste Woche in Lienz, fuhr ein paar härtere Intervalle und dazwischen kurz lockerer und in genau so einer Phase erwischte ihn bei der Dengelalm unser Streckenfotograf Georg, der gleichzeitig auch noch mit der Freiwilligen Feuerwehr Viehhofen die Streckenabsicherung übernahm und während der Woche ist er dann wieder als Leiter der Raiffeisenbank Saalbach-Hinterglemm-Viehhofen tätig. So ist das halt in unserem Dorf, wir helfen alle zusammen!

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Kurz vorher war aber bereits die Spitzengruppe der 11:00 Uhr Starter bei der Dengelalm angekommen. HPO ließ es heuer etwas langsamer angehen, so war hier noch eine relativ große Gruppe beisammen, denn überholen traute sich HPO natürlich auch keiner. So waren hier noch HPO, Bernhard Heudecker, Christoph Fresacher, Reini Woisetschläger, Christoph Köck, Günther Flatscher, Peter Gruber, Gerdi Schwabl, Martin Schider, Werner Huber und Thomas Brengartner beisammen.

 

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Am Ende der Spitzengruppe hier noch Thomas Brengartner, der aber ab hier stark zulegte und dann noch Gesamt-5. und Sieger seiner Klasse werden sollte. Besonders im Flachen drückte er an, fuhr etwas abwechselnd, um Gerdi Schwabl abzuschütteln, was er auch schaffte, wobei Gerdi dann um den Schlusssprint kam, weil am Ende die Zieleinfahrt etwas anders durch die Wiese angelegt worden war.

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Klaus Hannawald hatte leider heute etwas Pech. Seine Performance war zwar super, aber bei der Tombola saß er an einem Tisch, der nicht ganz draußen war, wo man den Sprecher nicht voll hörte. Das wussten wir aber nicht und da er sich beim Aufrufen für die Tombola dann nicht meldete, vergaben wir den Intersport-Scholz-Gutschein (ich glaube ein 222er) an einen anderen …

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Wenn wir schon von Intersport Scholz reden: Tom Grünwald ist dort der jüngste Mitarbeiter mit gerade erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung und als Viehhofener hatte somit ein doppeltes Heimrennen und so zeigte er sich auch; angriffslustig und mit neuer persönlicher Bestzeit unter 1 Stunde (58:29), womit er auch Schnellster der U20-Klasse wurde!

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Bei den Damen war der Kampf um den Tagessieg bald entschieden. Ulli Exenberger wurde von ihren Teamkollegen der Sportpro Smaragdbiker aus Bramberg ins Ziel eskortiert, ganz genau war es dann eine Zeit von 1:01:40.

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Zweite wurde bei den Damen Irmgard Ertl. Die Bigtime Sport Maishofen Fahrerin startete um 11:00 Uhr und war trotzdem fast gleich schnell als ihre Teamkollegin Michaela Voithofer, die um 10:00 Uhr gestartet war. 7 Sekunden entschieden dann schlussendlich für Irmi.

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Und der jüngste Fahrer des Tages kam auch vom Bigtime Team. Nico Daxer ist Jahrgang 2000 und er schaffte die Strecke in exakt 1:06:23.

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Jetzt muss ich etwas ausholen: Christian Eisner ist gerade auf Urlaub in der Sportpension Penhab bei Reini und er wurde von diesem wahrscheinlich “etwas überredet”, heute doch bei unserem Rennen mitzufahren. Beim neutralisierten Einfahren freute er sich noch, als ich ihm versicherte, dass wir beim Start wirklich noch einmal alle zusammen warten und er mir das ruhig glauben könne, dass das stimmt. Dann sagte er aber seinem Kollegen erfreut, dass die ersten 50 Höhenmeter schon geschafft wären, worauf ich ihm dann nach etwas Überlegen sagen musste, dass die 1000 Höhenmeter leider erst beim offiziellen Start anfangen … Aber er biss durch, wie das rechte Foto bei der Zieleinfahrt beweist. Super und Danke!

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Ein Danke geht auch an Daniel Haslinger von WINWIN Zell am See. Seit Jahren ist WINWIN schon ein treuer Sponsor der Pinzgau-Trophy im Sommer wie im Winter und so gab es auch bei der Tombola wieder unter anderem eine Bier- und eine Weinparty als Preise. Noch mehr hat mich aber gefreut, dass er dieses Mal auch als Starter unterwegs war und sich per Bike hinauf zum Ziel gequält hat. Super!

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Auch sehr erfreulich war, dass wir ein paar neue Starter aus dem Raum Stadt Salzburg gehabt haben, so wie hier Julia Schafflinger vom Team Le Reve.

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Somit waren kurz vor 12:00 Uhr schon etliche Biker im Ziel und schön langsam machte man sich auf den Einlauf der ersten 11:00 Uhr-Starter bereit …

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Die Organisatoren warteten schon gespannt, wer als Erster kommen würde bzw. wer als Zweiter, denn bei normalem Rennverlauf war klar, dass an HPO keiner vorbeikommen würde. Von links Sprecher Reinhard Breitfuß, unser Bürgermeister, Tom Embacher (Quad-Vorfahrer), Hans-Peter Schweinberger, der Haupt-Organisator vor Ort, Hauptsponsor Michael Scholz (Intersport Scholz Zell am See) und unser Obmann des Tennisclubs Viehhofen, Hans Grünwald.

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Die Überraschung blieb aus. Hans Peter Obwaller schaffte den Tagessieg mit einer Zeit von 45:12. Aufgrund des verhaltenen Beginns war ein Streckenrekord nicht mehr in Reichweite, aber sein Sieg war ungefährdet.

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Eineinhalb Minuten später erreichte dann Bernhard Heudecker aus Freilassing das Ziel, mit 46:53 konnte er dabei den Drittplatzierten um mehr als eine halbe Minute in Schach halten.

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Dritter wurde Christoph Köck vom Team Penhab mit 47:35, der heute Teamchef Reini Woisetschläger (48:02) hinter sich lassen konnte. Für Christoph war der Ausflug nach Viehhofen auch deswegen interessant um zu schauen, wie gut denn die Glemmtaler in Form sind für die Worldgames in Saalbach in der nächsten Woche.

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In Saalbach möchte natürlich Gerdi Schwabl wieder zuschlagen und eine Medaille holen. In Viehhofen gelang ihm das zumindest schon einmal und mit 48:34 wurde er Dritter in der starken Klasse der 35-50jährigen. Und als Extra lief Gerdi dann am nächsten Tag zusammen mit Peter Gruber auch noch beim Berglauf auf den Schattberg mit. Dort holten sich die zwei Mountainbiker die Ränge 1 (Gerdi) und 3 (Peter), was die anwesenden reinen Bergläufer natürlich schon etwas staunen ließ … (www.verticallife.at – Schattberg King by Gunter Mayer)

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Es gibt einen guten Grund, warum den Schider Mascht jeder gerne mag. Er ist natürlich sauschnell, aber einfach auch super-sympathisch und einfach ein feiner Kerl. Er war etwas krank, aber hat dann gesagt, fürs Bett zu gesund, gar nichts tun kommt auch nicht in Frage, fährt er halt trotzdem beim Rennen mit. Natürlich konnte er so um den Sieg nicht mitfahren, aber leicht angeschlagen trotzdem in 48:40 die Strecke zu schaffen … des konn nua da Mascht!

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So war Peter auch nicht böse, dass sich der Mascht gerade nicht mehr ausgegangen ist, denn wenn, dann möchte er ihn in Topform schlagen. Mit 49:34 konnte Peter Gruber aber das Duell gegen Christoph Fresacher (49:56) für sich entscheiden und war somit der schnellste Bigtime Fahrer des Tages. Formtest somit o.k. und nun beginnen wieder die Gedanken über die Streckenwahl und Renntaktik bei den Worldgames nächste Woche, denn da sind dann ja auch noch etliche Abfahrten dabei und es ist viel länger, was natürlich alles für den Organisator der Pinzgau-Trophy spricht.

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Flatscher Gü vom Adler Pharma Bikeexpress Team steckte natürlich noch der Ötztaler Radmarathon von letzter Woche in den Knochen. Das machte sich vor allem in der zweiten Hälfte bemerkbar, doch er biss durch und dann gleich ab zur Arbeit. Danke für den Stress, den du dir angetan hast, Gü!

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Der schnellste “Grüne” war dieses Mal wieder Hans Peter Fankhauser. Die Speerspitze der Smaragdbiker aus Bramberg schaffte 52:46 und ließ so seinen Bruder Günther (58:45) hinter sich. Mit dieser Zeit gab es auch eine Warnung an Peter Gruber, denn Peter und HP duellieren sich ja immer ein bisschen, normalerweise ist HP im Sommer schneller, Peter im Herbst schneller und HP möchte das im September einmal ändern …

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Durchbeißen die letzten Meter, Erich! Erich Kagleder schaffte 56:32 und somit den 3. Platz in seiner Klasse.

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Voll fokussiert war auch Sepp Streitberger vom HC Harham / Sport Simon Team, wenige Meter vor dem Ziel. Die Stunde ging sich aber um läppische 17 Sekunden leider knapp nicht aus.

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Ulli Exenberger brauchte nicht mehr ans Limit gehen, ihr Sieg war spätestens zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr.

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Ob Laura Sommerer zu diesem Zeitpunkt an einen Sieg dachte, weiß ich nicht. Ansonsten als Triathletin unterwegs, schaffte Laura eine Topzeit von 1:05:13 und sicherte sich somit den Sieg bei den Damen Experts.

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In der Zwischenzeit füllte sich die Ziel- und Verpflegungszone immer mehr, kein Wunder bei dem Wetter und der Stimmung am Gipfel des Wildenkars, bei der Bergstation der Schönleitenbahnen.

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Am Beginn der Siegerehrung gab es Preise für unsere U20 Fahrer Verena Voithofer (2.), Tom Grünwald (1.) und Nico Daxer (2.). Nicht im Bild bzw. nicht hier geehrt wurde Laura Sommerer, denn die schaffte als U20-Fahrerin gleich den Sieg in der U40-Klasse!!!

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Herren Senior Masters: von links 3. Erich Kagleder (Piding, 56:32), Hauptsponsor Michi Scholz, 1. Thomas Brengartner (RC Martins Bikeshop Unken, 48:28), Bgm. Reinhard Breitfuß, 2. Franz Deisenberger (Bigtime Sport Maishofen, 55.14)

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Damen Masters: 2. Christina Plobner (Kaprun, 1:12:02), 1. Laura Sommerer (Massage-Praxis Wolfspfote Zell am See, 1:05:13), 3. Julia Schaffelhofer (Team Le Reve Salzburg, 1:16:22)

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Herren Experts: 2. Christoph Köck (Stevens MTB Racing – Penhab, 47:35), 1. Bernhard Heudecker (RSV Freilassing, 46:53), 3. Christoph Fresacher (Bigtime Sport Maishofen, 49:56)

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Damen Masters: Georg Eder (Raika Saalbach-Hinterglemm-Viehhofen), 3. Michaela Voithofer (Bigtime Sport Maishofen, 1:08:23), 1. Ulli Exenberger (Smaragdbiker Sportpro Bramberg, 1:01:40), 2. Irmi Ertl (Bigtime Sport Maishofen, 1:08:16), Michi Scholz

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In der größten und stärksten Klasse, den 35-50jährigen, wurden die ersten 5 geehrt: von links Michi Scholz (Intersport Scholz Zell am See), 5. Peter Gruber (Bigtime Sport Maishofen, 49:34), 4. Martin Schider (RC Martins Bikeshop Unken, 48:40), 3. Gerdi Schwabl (www.mtb-trachten.com, 48:34), 2. Reini Woisetschläger (Penhab Racing, 48:02), 1. Hans-Peter Obwaller (KTM Factory Racing, 45:12), Edi Seidl (Wildenkarhütte).

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Anschließend an die Siegerehrung wurden noch Gutscheine von Intersport Scholz verlost, hier 3 glückliche Gewinner, darunter Michaela Voithofer, die den Hauptpreis (333 Euro) gewann.

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Und wenn jemand fragt, warum dieser Bericht erst am Sonntag online gestellt wurde und nicht Samstag, den Grund sieht man an den 3 (!) Personen auf diesem Bild und darauf musste ich natürlich mit meinem “Lieblings-Gegner” aus Bayern und seiner besseren Hälfte (o.k., das ist bei ihm jetzt nicht so schwer zu überbieten … 😉 noch anstoßen und wer jetzt nicht genau weiß, von wem ich spreche, dann kann ich wirklich nicht mehr weiterhelfen, denn das gehört einfach zum Trophy-Grundwissen!

 

Wildkogel-Hillclimb 2016: Regen und Kälte in der Früh? KEIN PROBLEM !!!

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30 Fun-Fahrer (siehe Foto) machten den Anfang und weder sie noch die später mit Zeit insgesamt ca. 100 gestarteten Fahrer hatten mit dem Wetter ein Problem, denn bergauf kommt man eh gleich ins Schwitzen und oben wartet ja der Rucksack und das Wildkogelhaus.

Zum Sportlichen: Er nennt sich selber einen Dino und bezeichnet seine Klasse als “Partezettel-Klasse”, für alle anderen war er aber heute unerreichbar. Hans Peter Obwaller setzte sich mit über 5 Minuten Vorsprung mit 52:32 Minuten für ca. 1.380 Höhenmeter souverän vor den gemeinsam ins Ziel fahrenden Martin Schider und Thomas Brengartner durch. Unter der Stunde blieb auch noch Reini Woisetschläger, danach komplettierten Günther Flatscher, Werner Huber, Jan Wessely, Gerhard Schwabl, Peter Gruber und Hans-Peter Meyer die Top 10. Bei den Damen setzte sich in Abwesenheit der Lokalmatadorin Ulli Exenberger (ausgekugelte Schulter) Rosemarie Plötzelsberger vor Michaela Voithofer und Theresa Traunwieser durch.

zur Klassen-Ergebnisliste

zur Trophy-Gesamtwertung nach 3 Stationen

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HPO bei der Zieleinfahrt nach unglaublichen 52:32 min

 

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Gemeinsam ins Ziel als 2./3. der Gesamtwertung Thomas Brengartner links (Sieger Herren 50-60) sowie Martin Schider, beide RC Martin’s Bikeshop Unken

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Durch den Nebel kämpfte sich Reini Woisetschläger (Penhab Racing Saalbach-Hinterglemm) als Gesamt-Vierter ins Ziel

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Den Klassensieg bei den 20-40jährigen holte sich Günther Flatscher vom Adler-Pharma Bikeexpress Team.

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Schnellster Smaragdbiker des Tages war – nicht sehr überraschend – Hans-Peter Fankhauser.

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Von nichts kommt nichts: In der Zwischenzeit ging HPO brav Ausfahren …

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Schnellster Jugendlicher des Tages war Nico Daxer (Bigtime Sport Maishofen)

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Den Tagessieg bei den Damen sicherte sich Rosemarie Pötzelsberger in 1:21:26

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Eine starke Vorstellung bot Reini’s Penhab-Team, der sich auch beim Anfeuern seiner Teammitglieder alle Mühen gab!

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Nach all den Zielfotos der Beweis, dass natürlich auf der Strecke auch hart gekämpft wurde – und Nebel gab es eigentlich auch nur im Ziel.

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Kein Wunder, dass Henrik Kloeg bei der Siegerehrung nicht mehr da war – er war inzwischen mit seinem Fatbike die Trails bergab unterwegs.

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Eng ging es um den Tagessieg der Damen her, Michaela Voithofer verpasste diesen schlussendlich mit ca. 1 Minute Rückstand auf Rosemarie Pötzelsberger.

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Eindeutig die stärkste Klasse waren die Herren 40-50 mit HPO als Gesamtsieger, Martin Schider als 2. und Reini Woisetschläger als Gesamt-4.

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Die Klasse Herren 60+ war ein Fressen für die Smaragdbiker: 1. Ernst Fankhauser, 2. Ferdl Innerhofer, 3. Josef Voithofer

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Auch bei den Teamwertungen (auf Mittelzeit) waren die Hausherren nicht zu schlagen.

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Und das der Preis für die größte Gruppe an die Smaragdbiker ging, stand sowieso nie zur Debatte …

Biberg 2016: Starter- und Streckenrekord

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Es war nicht nur das ideale Bike- und Laufwetter (nicht nass, aber auch nicht zu heiß und die Straße ideal), sondern natürlich auch die Beine und die Körper unserer Starter und Starterinnen, die dafür gesorgt haben, dass es sowohl im Berglauf als auch im Mountainbike einen neuen Streckenrekord gegeben hat. Aber von Anfang an:

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Ab 14:30 konnte man sich bei der Talstation der Rodelbahn die Startnummern für Berglauf und MTB-Rennen holen, die von “Werner’s Damen” ausgegeben wurden.

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An die 30 Läufer hatten sich die 650 HM bis zum Berggasthof Biberg zum Ziel gesetzt, wobei es bei manchen – wie hier Marcel und Tom – fast wie nach einer lockeren Joggingrunde ausschaute.

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Allerdings nicht bis zum Ende, denn da sprintete Thomas Hofer (LC Rauris) Marcel Voithofer (Bigtime Sport Maishofen) um 2 Sekunden nieder und sicherte sich so hinter Sepp Jetzbacher (bikeklinik.com) den dritten Gesamtrang im Berglauf.

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Nicht außer Konkurrenz, dafür aber ohne Konkurrenz sicherte sich mit 27:16 Manuel Innerhofer mit neuem Streckenrekord den Tagessieg – ca. 4 Minuten vor seinem ersten Verfolger!

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Auf der Strecke wurde derweil noch heftig gekämpft: mit Gegner, Berg und dem Körper

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Bei den Damen konnte Kathrin Stausberg aus Nußbaum ihren Vorjahressieg mit 26:03 souverän wiederholen.

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Auf dem Weg zum Ziel gab es auch 2-3 kleine Abkürzungen, die allerdings so steil waren, dass man da nicht mehr von Berglauf, sondern von Berggehen sprechen musste.

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Manche Athleten – wie hier im Bild Marshall Portugaleza hatten sich sogar für Berglauf und MTB angemeldet!

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Kein Wunder, dass daher Hauptorganisator Werner Schmidt schon einmal auf die gelungene Veranstaltung anstoß!

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Auf der Strecke gab es übrigens einen weiteren Fotografen: Gunter Mayer, Veranstalter des Wiechenthalerlaufes und des Saalbacher Traillaufes (beide: www.verticallife.at) fotografierte bei der Hälfte beim Gasthof Huggenberg alle Starter ab: zu sehen auf seinem Facebook-Account!

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Derweil waren schon die meisten Biker auf die Strecke geschickt worden. Alle starteten im 30-Sekunden-Takt, ab den Top 10, beginnend mit Christian Ortner (Bild) dann im Minuten-Abstand.

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Trotz versetztem Start gab es auch hier Positionskämpfe und harte Duelle.

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Johannes Hirschbichler war mir zu schnell zum Fotografieren, zumindest auf der letzten Gerade vor dem Ziel.

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Walter Linzer war an diesem Tag erstmals der schnellste Bigtimer – ein weiteres Zeichen für seine heurige Steigerung!

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Vielleicht schon bald der schnellste Smaragdbiker? Wir werden sehen, noch ist er außer Konkurrenz mit E-Bike unterwegs.

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Der Lokalmatador Sepp Streitberger war natürlich im richtigen Look unterwegs.

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Am Start auch Sepp Huber, im Sommer für RC Martin’s Bikeshop, im Winter Martini Speed Team und das ganze Jahr über bei der Klausbachmusi.

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Sein Teamkollege von Martin’s Bikeshop – Andi Ortner – raste in der Zwischenzeit mit der Nummer 1 dem Ziel entgegen.

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Selbst im Ziel wurde noch um jeden Rang bzw. eher um jede Sekunde gefightet.

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Als erster war übrigens Günther Flatscher ins Ziel gekommen, der dann gleich anschließend wieder hinunter musste, um seinen Beruf als Koch auszuüben. Danke Gü, dass du dir die Strapazen trotzdem angetan hast und du in der stärksten Klasse in die Top 5 gekommen bist.

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Ulli Exenberger wurde von ihren Teamkollegen aus Bramberg fast ins Ziel getrieben und auch der Crosser lief an diesem Tag nicht schlecht.

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Allerdings fehlte ihr am Ende ca. eine halbe Minute auf die starke Manuela Hartl, die den Sieg aus der Vorwoche bestätigen konnte und sich den zweiten Tagessieg bei der heurigen Auflage holte. Ihre Zeit: 33:46

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HPO war auch mit einem Crosser unterwegs. Im unteren Teil war er fast gleich schnell wie der spätere Sieger, doch im Steilen fehlten dann bei der Übersetzung ein paar Gänge und der Rückstand wuchs kontinuierlich an. Trotzdem schaffte er aber souverän Rang 2 und damit die beste Pinzgauer Platzierung, ca. 1.5 Minuten vor Martin Schider.

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Den Sieg holte sich aber Andi Ortner aus dem bayerischen Anger mit 23:27. Er war somit um 32 Sekunden schneller als HPO und um wahnsinnige 2 Minuten schneller als Martin Schider bei seinem Streckenrekord vor 2 Jahren. Auch wenn er schon vorher als großer Favorit galt, so eine Gewaltszeit war dann schon sehr beeindruckend!

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Somit standen sie dann im Ziel, die 3 schnellsten Männer des Tages; alle unter dem alten Streckenrekord, alle im Moment etwas müde, doch glücklich und einfach sauschnell: Andi Ortner vor Hans-Peter Obwaller und Martin Schider.

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In der Hütte verteilteen sich dann die Athleten auf die Tische, der Flüssigkeitsbedarf wurde gestillt und man diskutierte über einzelne Kurven und Abschnitte und auch sonst noch alles Mögliche.

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Die Klasse “45plus” mit Sieger HPO vor Thomas Brengartner (links) und Reini Woisetschläger (rechts).

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die schnellsten Bergläufer: Manuel Innerhofer vor Sepp Jetzbacher, Thomas Hofer und Marcell Voithofer.

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Die Hirschen standen auch schon bereit, auf dem Tisch !!! (ich wurde verpflichtet das zu schreiben, darf aber nicht verraten, wer mich dazu “gezwungen” hat 😉

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Die Klasse Herren 20-45: 1. Andi Ortner, 2. Martin Schider, 3. Sepp Huber

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Das Damen-Podium war ident mit jenem der letzten Woche in Unken: 1. Manuela Hartl, 2. Ulli Exenberger, 3. Christiane Büßemeyer-Jöchl.

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Und am Ende hatten alle Tagesbesten einen Biberg-Hirschen in den Händen, hier im Bild zusammen mit Organisator Werner Schmidt und Hauptsponsor Simon Hutter von Sport 2000 Simon.

zur Ergebnisliste

 

 

Traum-Wetter, Top-Zeiten und Super-Stimmung

Gleich fünf Starter blieben unter dem alten Streckenrekord: Andi Ortner setzte sich mit 38:48 gegen Toni Palzer durch (10 sec. dahinter), das Gesamt-Podium komplettierte HPO (40:05), gefolgt von Thomas Trainer (40:24) und Bernhard Heudecker (40:50). Bei den Damen setzte sich Manuela Hartl mit 52:48 gegen Ulli Exenberger und Christiane Büßemeyer-Jöchl durch.

Insgesamt waren 73 Starter am Start, die Klassensiege gingen an Manuela Hartl (Damen), Thomas Grünwald (Junioren m), Toni Palzer (Allg. Herren), Bernhard Heudecker (AK1), Andi Ortner (AK2) und Thomas Brengartner (AK3).

zur Online-Ergebnisliste

Fotos in freien Facebook-Galerien (auch ohne Account sichtbar):

Fortsetzung: kommender Samstag, 16.07. beim Biberg-Auffiradler!!!

Rennsplitter

  • trotz der Vielzahl an Hillclimbs in unserer Gegend waren in Unken wieder 10 Starter mehr als im Vorjahr
  • es mag zwar auf den ersten Blick unfair ausschauen, dass es nur eine Damenklasse gab, aber schlussendlich waren von den 73 Startern doch nur 6 Frauen dabei, weshalb wir keine zweite Damenklasse kurzfristig eröffnet haben (wir wären vorbereitet gewesen)
  • bereits wenige Minuten nach dem Start war klar, dass das Rennen sauschnell werden würde, weil das Ende des Asphaltes wurde heuer 3 Minuten früher erreicht als letztes Jahr
  • Werner Schmidt, der Veranstalter der nächsten Station – der Biberg-Auffiradler – hat die Strecke seines Rennens anscheinend genau an sein E-Bike angepasst, denn am Sonntag war genau nach 700 HM der Akku aufgebraucht, doch das hielt Werner nicht ab, noch bis hinauf zum Ziel zu schieben – auch dafür ein Lob und gottseidank die Erkenntnis, dass auch beim E-Bike nicht alles von alleine geht
  • die Smaragdbiker waren mit 12 Mannen und Frauen am Start und konnten so fast die Gastgeber vom RC Martin’s Bikeshop einholen
  • beim Anfeuern/Fotografieren kam ich kurzfristig ins Schleudern, denn beim Führenden Andi Ortner fällt es leicht, ihn als sympathischsten Bayern anzufeuern, doch wenn dann 10 Sekunden später der Toni daher kommt, trifft das ja auf ihn genau so zu … und auch bei den Bayern in “meiner Preisklasse”, beim Andi Maier “muss” ich das ja schon wieder sagen … da fällt dann auf, dass es einfach eine Menge Supertypen unter den Startern gibt, denen man allen eine Top-Zeit und Platzierung gönnt!
  • HPO hatte vor dem Start noch ein gröberes Problem: Vor ein paar Tagen noch ein etwas flaues Gefühl im Magen und dann am morgen ein Problem mit der Federgabel. Daher wurde es etwas knapp zum Einfahren und deswegen hat er dann wahrscheinlich gleich am Start für das Höllentempo auf den ersten Kilometern gesorgt, um etwas Zeit aufzuholen 😉
  • noch einmal HPO: ich weiß jetzt nicht mehr, ob 60 oder 80 km/h, aber bei der kurzen Abfahrt ist er wie ein Irrer gefahren und ist dann auf dem Start des Steilstückes mit Riesen-Geschwindigkeitsüberschuss an Thomas Trainer vorbeigezogen, der davon so überrascht war, dass er nicht sofort mitfahren konnte und die Sekunden gingen sich dann bis zum Ende auch nicht mehr aus. Da zahlt sich die Routine von HPO halt doch aus!
  • Einen schlechten Tag erwischte Jan Wessely: Im Frühjahr aufgrund von Krankheit etwas weniger Training, doch er probierte es trotzdem Vollgas und wenn es dann nicht ganz top läuft, läuft manchmal alles schief, denn aufgrund des Ärgers der nicht so guten Beine wurde er auch im Kopf unkonzentriert und er verfuhr sich einmal ein bisschen, weshalb er dann gestern schlussendlich abstellte. Aber er wird dafür beim nächsten Mal sicher zurückschlagen, das merkte man schon beim Gespräch mit ihm, die Motivation passt!
  • Manuela Hartl jammerte auf der Strecke über Hitze und wie weit es noch ginge, doch während dem Jammern vergrößerte sie laufend ihren Vorsprung, so dass sich die Frage stellt, wie schnell ist Manuela eigentlich, wenn wirklich an einem Tag einmal alles passt?
  • Bewirtet wurden wir auf der Kechtalm perfekt, es gab auch eine Musikgruppe, so verging die Zeit bis zur Siegerehrung sehr schnell und Martin hatte es auch wieder geschafft, das – glaube ich zumindest – wirklich JEDER Starter etwas bei der abschließenden Tombola bekam!
  • bei einer reinen Pinzgauer Wertung hätte sich HPO vor Christoph Fresacher und Martin Schider durchgesetzt, bei den Damen Ulli Exenberger vor Michaela Voithofer und Sandra Reisenhofer
  • die meisten Zuschauer bekommen einen Riesenschock, wenn sie einen Starter anfeuern und dieser dann plötzlich bei ihnen stehen bleibt und sich bedankt. Da ich ja selber auch eine Startnummer oben hatte, musste ich glaube ich 50 mal erklären, dass alles passt und ich absichtlich wegen dem Fotografieren stehen blieb.
  • immer mehr Winter-Sportler, vor allem Skibergsteiger, wagen den Sprung in die “Sommer-Szene”. So hatten wir mit Toni Palzer und Manuela Hartl die beiden deutschen Meister vom Vertical am Start, doch das zog sich quer durch das Feld, zB freute ich mich auf über Florian Hain, Franz Grassl und auch den belgischen Meister im Skibergsteigen Hans van der Dann!

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NEUE Gesamtsieger bei Damen und Herren

Endstand Pinzgau Trophy Winter 2015/16

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Ulli Exenberger holte sich zum ersten Mal den Gesamtsieg im Winter und Sepp Huber setzte sich mit genau einem Punkt Vorsprung gegen Titelverteidiger Martin Schider durch. Hier im Bild von links Wildkogel-Veranstalter Günther Gruber, Marcel Voithofer (4.), Mascht (2.), Sepp Huber (1.), Stef Steiner (3.), Mike Fölsner (5.), Kati Wimmer (3.), Michaela Voithofer (2.) und Ulli (1.). Die Tagessiege gingen an Stefan Knopf und Kati Wimmer, die in Sachen Gesamtsieg beide aufgrund zu vieler Streicher nicht mehr mitreden konnten. Aber 2017 …

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Unsere Bayern sollten heute das Geschehen prägen. Vor dem Start sortierte Topfavorit Corne Unger noch die Felle aus, um das richtige für die anfangs leichte, dann doch steile, teils nasse, oben kalte Strecke zu finden. Leider spielte nach Krankheit sein Körper noch nicht voll mit, doch er nahms gelassen, machte Späßchen mit Kollegen und Zuschauern und war trotzdem guter Laune. Rechts davon Stefan Knopf, der sich nach seinem Premierensieg letzte Woche gleich den nächsten Sieg schnappte und links davon Sepp Huber, der schlussendlich einen Platz und 10 m vor Martin Schider ins Ziel kam und sich so erstmalig zum Gewinner der Pinzgau-Trophy kürte!

Gesamtwertung: Es wird spannend!!!

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“Der Mascht” hat sich mit dem 2. Platz beim Hogmoar die Gesamtführung in der Pinzgau-Trophy-Gesamtwertung zurückgeholt! Allerdings liegt er jetzt punktegleich mit Sepp Huber in Führung und auch Marc Hochstaffl liegt nur einen Punkt dahinter. Und wenn sie nicht aufpassen, hat Stefan Steiner seine 5 Punkte Rückstand auch noch bald aufgeholt. Es zählen übrigens die 4 besten Resultate, bei Punktegleichheit zählt die bessere Platzierung beim letzten Bewerb.

Bei den Damen gibt es auch einen harten Zweikampf: Verena Streitberger hat nur einen Punkt Rückstand auf die Bramberger Hausherrin Ulli Exenberger und kann somit ebenfalls aus eigener Kraft dazu beitragen, dass sie zum ersten Mal die Pinzgau-Trophy-Gesamtwertung gewinnt.

Nicht so spannend, aber heißbegehrt ist auch die “Jacken-Wertung”, denn es werden ja über 15 Primaloft-Jacken von Dynafit/Martini an diejenigen Sportler vergeben, die am öftesten am Start waren. So wie es ausschaut, sind dafür heuer 5 Starts nötig, denn derzeit gibt es noch 21 Personen, die bei keinem Event gefehlt haben. Vielleicht geht es sich ja aus, dass wir jedem 5-Fach-Starter etwas geben können, denn bei Sepp Streitberger im Bigtime-Sport-Geschäft in Maishofen gäbe es ja auch noch modische Bikewear und/oder Gutscheine.

Aber schauen wir mal! Nähere Infos über das Bramberger Wildkogelrennen gibt’s noch in den nächsten Tagen, hier einmal der aktuelle Trophy-Gesamtstand.