Jakob und Hoffi sehr stark bei der Langdistanz-WM: Nach 3500 HM nur um 35 Sekunden Medaille verpasst

Nach 3 1/2 Stunden für 3500 Höhenmeter waren es schlussendlich nur 35 Sekunden (0,2 % Rückstand) auf die Italiener Boffeli/Maguet und nur 14 weitere Sekunden auf die Schweizer Silber-Gewinner Bonnet/Marti. Den Sieg holten sich die Topfavoriten aus Italien, Boscacci/Magnini. Jakob Herrmann und Christian Hoffmann platzierten sich somit wirklich wieder mitten in der Weltklasse und da die Pierra Menta heuer eben auch als ISMF-Langdistanz-WM gewertet wurde bedeutete dies auch das stärkste Senior-Resultat aller heurigen WM-Disziplinen.

Daher waren die beiden auch nicht sehr enttäuscht, sondern sehr erfreut über diesen starken Leistungsbeweis der leider wieder sehr reduzierten heurigen Rennsaison. Auch wenn nämlich Ende März in Madonna di Campiglio der ISMF-Weltcup plangemäß abgeschlossen werden wird, fehlen heuer einige der Langdistanz-Klassiker und gerade das wäre die Stärke von Jakob, wie er bei der Pierra Menta eindrucksvoll gezeigt hat.

Mit Theresa Kober und Stephanie Kröll stellte Salzburg auch die Hälfte des Damen-Teams. Auch bei den Damen holten sich die Italienerinnen den Gesamtsieg, aber Rang 8 bei der Langdistanz-Premiere hat gut gepasst und beide waren von dem Bewerb so begeistert, dass es schon Pläne für eine Revanche bei der nächsten Auflage gibt.

Foto: Maurizio Torri via www.skimo.at bzw. www.ismf-ski.org