Aktualisiert: Jede Menge Topläufer in Leogang

AKTUALISIERT MIT DEN FOTOS VON HELGA (06.01., 21:20): 144 Sportler, davon erfreulicherweise 18Damen, schindeten sich am Vorabend des Dreikönigstages die Steinbergbahn-Piste hinauf zur Bergstation. Es waren exakt 920 Höhenmeter auf 4,4 Kilometer, allerdings ziemlich wellig, so dass es eigentlich immer entweder ziemlich steil oder ziemlich flach war.

Da ich in Leogang nur als „Chef“ der Martini Pinzgau-Trophy unterwegs war und in die operative Abwicklung nicht involviert war, ging ich dieses Mal als teilnehmender Fotograf mit 15 Minuten Vorsprung auf die Strecke, da im Dunkeln mein Handy aber keine ideal Fotos lieferte, wurden es dann ein paar Live-Einstiege (zu sehen/hören auf meinem Facebook-Account) und vor allem Einblicke über das Renngeschehen.

Angemeldet hatten sich neben der Pinzgauer Elite auch etliche Top-Läufer aus dem restlichen Österreich und auch aus Deutschland, so wie hier Toni Palzer beim Abholen der Startunterlagen.

Der Start war auf 18:00 Uhr terminisiert. Ein kurzer Blick in die erste Reihe genügt, um die Besetzung zu zeigen …

Nach der letzten Ansprache von Gunter Mayer, der eigentlich für alles zuständig war und es – trotz einiger spannender, stressiger und hektischer Momente – geschafft hat, fast alleine das ganze Rennen durchzuführen, sollten sich die 126 Starter auf den Weg machen.

Schon auf den ersten Metern gab Toni Vollgas und auch ganz links Robert Berger startete voll durch. Beide sollten das nicht nur auf den ersten Metern machen …

Gut zu sehen, manche hatten einen Rucksack, manche nicht. Erklären ist das damit, dass Vertical und Individual gleichzeitig gestartet wurden und im Vertical auf Rucksack, Schaufel, Sonde & Co. gemäß ÖWO verzichtet wurde.

Aus der anderen Perspektive sieht man noch besser das große Starterfeld.

Die ersten Zieleinläufe schafften aber unsere Athleten der Hobbyklasse, so wie hier Hans und David Rieder, beide aus Leogang.

Wie immer behielt auch unser fliegender bzw. fahrender Kameramann Gerald Weiskopf den totalen Überblick über das Renngeschehen. Auch er hatte heute Heimvorteil, denn auch Gerald stammt aus Leogang. Dankenswerter Weise wurden wir wieder sehr von den Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn unterstützt. Das ist hier aber keine Eintagesfliege, denn die Bergbahnen Leogang erlauben mehrere Tage in der Woche auch abends Skitouren auf der Piste, was sehr stark und gut angenommen wird.

Es dauerte nicht lange, genau genommen nur 36:26 Minuten, bis Toni Palzer als erster Starter von unten das Ziel erreichen sollte. Nach seinem Auftakt-Weltcup-Sieg in China war er zuhause leider 2 Wochen krank, doch inzwischen geht es wieder und er lief das Pinzgau-Trophy Rennen als guten Formtest mit. Am Anfang konnte er einen kleinen Vorsprung auf Christian Hoffmann herauslaufen, den er bis zur Mittelstation auf ca. 1 Minute ausbauen konnte. Er kontrollierte das Rennen, ging sein zügiges Tempo weiter und hatte dann schlussendlich 1,5 Minuten Vorsprung auf den Tageszweiten.

 

Geht es sich aus? Schnell noch einmal nach hinten schauen und absichern! Ja, es ging sich aus. Alex Brandner ging heute ein Top-Rennen und schaffte es im letzten Renndrittel sogar, Christian Hoffmann einzuholen und um ein paar Sekunden zu überholen. Für Christian natürlich ein toller Erfolg, denn bei so einem top-besetzten Rennen kann nur einer der schnellste Österreicher sein.

Allerdings gönnte Hoffi Alex diesen Erfolg, denn er hatte gerade ein mehrtägiges Höhentrainingslager im Wallackhaus (Großglocknerstraße) absolviert und kam erst heute wieder ins Tal herunter. Unten ging es noch, aber oben war es dann einfach nicht mehr möglich. Insgesamt gesehen war es für diese Umstände dann aber trotzdem ein erfolgreicher Test und die Topform braucht Christian ja nicht jetzt, sondern erst in den nächsten Wochen.

Ich hatte ihn auf alle Fälle auf der Rechnung, manche andere auch, doch spätestens jetzt wissen alle, dass Sebastian Kaswurm bei jedem Pinzgau-Trophy zu den ganz schnellsten gehört. Der amtierende Sommer-Gesamtsieger (auf dem MTB) kam nur eine gute Minute hinter den beiden Fischer-Athleten Alex Brandner und Christian Hoffmann ins Ziel und setzt sich so jetzt auch im Winter immer mehr ins Rampenlicht.

Jedes Jahr schneller wird auch Max Kurz, der wieder eine Top-Leistung ablieferte und mit 39:56 auch noch unter den 40 Minuten blieb.

Man kann es schon erkennen, Robert Berger hatte noch nicht genug: Er schlüpfte schon aus den Stöcken, denn er hatte für das Individual genannt und musste oder durfte den Berg noch einmal hinunter/hinauf.

Und so flogen dann gleich die Fetzen bzw. die Felle …

Natürlich musste die komplette Ausrüstung auch regelkonform verstaut werden, so wie hier bei David Wallman aus dem Salzburger Landeskader.

Weiter unten – bei der Mittelstation hieß es dann wieder Fell retour auf den Ski und dann den letzten Teil noch einmal hinauf (zusätzliche ca. 400 HM).

Auch wenn es hier ausschaut, Martin Schider steht kurz vor einem Kollaps, unser Fotograf Gerhard Pirchl hatte einfach nur den perfekten Moment erwischt. „Der Mascht“ ging heute wieder ein Top-Rennen und war der schnellste Pinzgauer des Tages, was er zwar schon öfters war, aber trotzdem ist es bei diesen vielen Pinzgauer-Top-Athleten immer wieder etwas Besonderes.

Vollen Einsatz gab auch Felix Kastner vom Martini-Speed-Team.

Zweiter im Individual war zu diesem Zeitpunkt David Wallmann, der diesen Platz auch am Ende einnehmen sollte.

Christoph Scheiber nahm nach längerer Abwesenheit wieder bei einem Skibergsteiger-Event teil und er hat von seiner Schnelligkeit nichts verloren. 44:52 für den jungen Saalfeldener.

Knapp hinter Christoph kam mit Franz Deisenberger der nächste Lokalmatador, dieses Mal direkt aus Leogang, ins Ziel, der sich Rang 2 bei den Masters sichern konnte.

Volle Konzentration bis zum Schluss: Hier gut zu sehen bei Richard Schmied, dem Gasteiner vom Martini-Speed-Team.

Mit einem Lächeln im Gesicht, 47:31 auf der Stoppuhr und mehreren Minuten Vorsprung auf die nächste Dame kam Sarah Dreier ins Ziel. Die junge Oberpinzgauerin gewann somit auch die zweite Station der Martini-Pinzgau-Trophy 2018.

Einen Gruß kurz vorm Ziel gab es von meinem Namenskollegen Günther Gruber von den Bramberger Smaragdbikern, die nicht nur im Sommer auf dem MTB schnell sind.

Als zweite Dame kam Marita Kröhn aus Kärnten ins Ziel, verfolgt von vielen Männern, die heute keine Chance gegen Marita hatten.

Ja, Florian Hain kann ich – nachdem ich ihn 5 Minuten vorher im Facebook-Live-Video zu mehr Einsatz aufgefordert hatte – für die letzten Meter keinen Vorwurf mehr machen. Der für Sport 2000 Simon startende Hochfilzener kommt immer mehr auf den Geschmack und hat auch schon für die nächsten Pinzgau-Trophy-Stationen zugesagt.

3 Comebacks auf einen Blick: Nicht Sepp Streitberger ganz vorne, sondern seine Nichte Verena Streitberger ganz links nach ihrem Belastungsbruch, Helmut Fletschberger nach Häuslbauen mit erst 4000 Höhenmetern und auch ich bin noch rechts im Hintergrund zu sehen, allerdings offiziell dank Strafzeit (Frühstart) nur als Drittletzter im Ziel.

Ein rennmäßiges Skibergsteiger-Debüt gab auch Sybille Schild, die heuer im Berglauf fantastische Ergebnisse ablieferte.

Bei diesen Gesichts-Eindrücken braucht man eigentlich nichts mehr schreiben. Außer, dass 1 Minute später alle drei glücklich waren!

Mit Horst Eidenmüller kam kurze Zeit später auch der erste Trailrunner ins Ziel, nach exakt 53:41 Minuten.

Der Vollbart von Chris Arzt wäre letztes Jahr ideal gewesen. Zum Glück war er aber heute am Start und lieh mir ein Paar Felle, als ich unten beim Auto stand und bemerkte, dass ich gar keine eigenen Felle mitgenommen hatte. Naja, Anfängerfehler bei erst 70 oder so Skitourenrennen. Kann passieren … Danke @ Chris!

Robert Berger ließ sich seinen Vorsprung nicht mehr nehmen und gewann schließlich das Individual nach 1:00:43 Stunden, gefolgt von David Wallman und Harald Feuchter.

Gerade beim Individual gaben die Teilnehmer alles, doch zum Glück hatten die meisten Betreuer dabei, wenn auch nicht alle so prominente wie hier Roland Kurz, den Organisator des nächsten Highlights im Pinzgau, der Mountain-Attack in Saalbach.

Es war aber auch nötig, denn trotz der langen Strecke gab es sehr enge Zeitunterschiede. Magnus Doll vom Martini Speed Team verpasste als Vierter das Stockerl nur um 3,8 Sekunden!

Zum Glück waren Tom und Helga Koller auch wieder dabei. Tom übernahm den Wettkampf und Helga fotografierte wieder und auch etliche der Bilder hier stammen von Helga.

Auf dem Weg zur Siegerehrung unterhielt ich mich dann noch mit Toni kurz über die Mountain-Attack. Wie Toni schon auf seiner Facebook-Seite erklärt hat, weiß er jetzt nicht genau, ob er starten wird. Nach der Krankheit ist ein 3000 Höhenmeter-Rennen natürlich schon sehr anspruchsvoll, doch gerade in Bayern und Österreich besitzt die Mountain-Attack fast mehr Strahlkraft als jedes Weltcup-Rennen. Andererseits ist aber der Gesamtweltcup heuer für Toni ein realistisches Ziel und da passt jetzt Saalbach nicht optimal hinein. Manche würden sagen, das ist ein Luxusproblem, aber eigentlich zeigt es, dass Toni einfach noch immer so viel Spaß mit dieser Sportart hat, dass er gerne Rennen geht und ihm die lokale Szene mit all seinen Freunden und Fans immens wichtig ist.

Siegerfoto Individual: David Wallmann (2.), Robert Berger (1.), Harald Feuchter (3.)

Die schnellsten Damen bei den Seniors: Sibylle Schild (3.), Sarah Dreier (1.), Verena Streitberger (2.). Und warum schaue ich gerade so eingeschüchtert? Da hatte mich Helga gerade ermahnt, dass ich zu ihr schauen soll und nicht sonstwo irgendwohin … Eine gute Fotografin denkt einfach mit.

Die Allerschnellsten heute: Alex Brandner (2.), Toni Palzer (1.) und Christian Hoffmann (3.)

die gleichen drei eine stunde vorher, direkt nach dem Zieleinlauf.

Und zum Abschluss das schönste Siegerfoto des Tages: Unsere Zukunft! Emma Albrecht, umringt von Lukas Simoner, Marcel Mader und David Rieder.

Link zur Ergebnisliste

Fotos von Gerhard Pirchl auf Google-Photos

Fotos von Helga Koller auf Google-Photos

 

Letzte Renninfos für Leogang am 05.01.2018 um 18:00 Uhr

UPDATE 16:23 Uhr: ACHTUNG: Wahrscheinlich werden in Race-Result LIVE-Ergebnisse abrufbar sein, allerdings sind diese nicht offiziell. Erstens wissen wir aus der Vergangenheit, dass viele StarterInnen immer wieder Chips verlieren oder vertauschen, außerdem gibt es eventuell noch Nachnennungen ohne Chip, die mit der Hilfszeit gewertet werden, die natürlich nicht live ins Web synchronisiert wird. Daher werden natürlich die Live-Ergebnisse sehr aufschlussreich sein und im Wesentlichen passen, aber die eine/andere Veränderung wird es sicher noch geben.

Wow, eine Starterliste mit jeder Menge Kapazundern: Toni Palzer, Christian Hoffmann, Stefan Steiner, Alexander Brandner, Max Kurz, Manfred Holzer, David Wallmann, Robert Berger, Martin Schider, Markus Stock, HP Meyer und bei den Damen Verena Streitberger, Sarah Dreier, Michaela Voithofer, Sibylle Schild und dazu die beiden amtierenden MTB-Pinzgau-Trophy Gesamtsieger Sebastian Kaswurm und Ulli Exenberger!!!

  • UPDATE ZUSCHAUER (11:38 Uhr): Für die Zuschauer steht die Asitzbahn zum Hinauffahren beim/nach dem Start bzw. dann zum Herutnerfahren (bis 22:00 Uhr) zur Verfügung. Ist 3 km weiter drinnen, aber dafür dann wieder direkt retour zum Auto. Mit der Steinbergbahn direkt vom Start weg dürfen nur Helfer, Fotografen, Gepäcks-Betreuer hinauf!
  • Nachnennungen vor Ort noch möglich: Im Notfall Start ohne Chip möglich und Erfassung durch die Hilfszeit. Bitte keine Mail/Telefonanruf an Gunter Mayer oder an mich, sondern einfach ein paar Minuten früher zum Rennbüro kommen.
  • Ummelden Vertical/Individual vor dem Start sowieso möglich, wenn erst während dem Rennen, bitte unbedingt im Ziel deponieren (weil woher sollen wir es sonst wissen)
    UPDATE (11:47 Uhr): Wer ohne Rucksack/Schaufel, etc. das Vertical bestreitet und dann aufs Individual wechselt, wird nicht disqualifiziert, bekommt aber einen „Zeitaufschlag“ von mindestens 3 Minuten, damit sich keiner aus taktischen Gründen so einen Material/Gewichts-Vorteil erschleichen kann!
  • ACHTUNG GEGENVERKEHR im oberen Bereich! Bitte grundsätzlich rechts bleiben (aufwärts und abwärts) und aufeinander aufpassen, Stirnlampe unbedingt einschalten!
  • Wechsel im Individual direkt bei der Mittelstation Steinbergbahn (heim Hinaufgehen rechts bzw. beim Hinunterfahren dann links), bei den Beachflags, wo auch ein Kontrollposten stehen wird.
  • HELMPFLICHT AUCH IM VERTICAL, im Individual sowieso. Wer ohne Helm unterwegs ist, wird bestraft (Zeitstrafen/Disqualifikation).

Danke für Euer Interesse! Bis zu 3000 Besucher (IP-Adressen) pro Tag, Zugriffe aus insgesamt 170 verschiedenen Ländern!

Natürlich freue ich mich am meisten, wenn ihr selber sportlich aktiv seid und ihr bei „meinen“ Rennen als Teilnehmer oder Zuschauer dabei seid. Das sind so im Schnitt etwas über 100 SportlerInnen. Allerdings zeigt die Statistik, dass sich am stärksten Tag knapp 3000 verschiedene Leute dafür interessiert haben! Dezember 2017 war der stärkste Monat mit 300.000 Hits bei 19.000 Website-Besuchen, insgesamt gab es 2017 180.000 Besuche, selbst im ereignisarmen November waren es nur knapp unter 10.000. Skibersteigen schlägt dabei in absoluten Zahlen das Mountainbiken, doch in Sachen Internationalität gewinnt MTB mit Zugriffen aus 170 verschiedenen Ländern gegenüber Skibergsteigen mit „nur“ 38 verschiedenen Ländern. Die Hälfte der Zugriffe kommt aus Österreich, die stärkste Uhrzeit ist zwischen 20:00 und 21:00 Uhr. Das gibt natürlich viel Kraft und Motivation, 2018 so weiter zu machen! DANKE !!!

Sauwetter, aber trotzdem gelungener Auftakt in Viehhofen

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Am Vormittag und nachmittags war das Wetter noch optimal. Im Tal wurde der Start und die Sprintstrecke aufgebaut, hier im Bild bei der Hecherhütte war der Damen- und Jugendstart bzw. natürlich Durchlauf für die Herren und ganz oben am Berg wurden schon Zielzelt, Zieleinlauf und Zeitnehmung aufgebaut.

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Idyllisch schaut es hier bei Marlene, einer Hobbystarterin aus und zu manchen Zeiten/Orten blieb es das auch.

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Allerdings nicht alle, denn kurze Zeit später ging es dann für alle los und bei den Damen klebten am Beginn die 3 Oberpinzgauerinnen Ulli Exenberger (Zebra), Michaela Voithofer und Sarah Dreier (verdeckt) eng zusammen.

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Auch die Herren waren jetzt schon auf der Strecke.

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Unten hatte Schneefall eingesetzt, der dann allerdings später teilweise in Schneeregen wechseln sollte, was natürlich für so einen Event alles andere als optimal ist.

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Trotzdem waren aber 103 Starter ins Rennen gegangen und kämpften sich den ersten steilen Starthang hinauf.

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Von Anfang an drückte der ÖSV-Kaderathltet Stefan Steiner aufs Tempo. Als Pinzgauer Lokalmatador (Uttendorf) hatte er die Startnummer 1 bekommen und es war sichtlich sein Ziel, dieser Nummer auch gerecht zu werden.

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So zog sich das Feld schon nach 100 Höhenmetern ziemlich in die Länge.

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Nach ca. 300 Höhenmetern gab es eine kleine, aber feine Spitzengruppe: Stefan Steiner (Dynafit Österreich) gab weiter das Tempo vor, gefolgt von Jakob Siarnik (Slowakei) und Alexander Brandner aus Bischofshofen (Fischer Sports).

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Nach 400 Höhenmetern wurde die Hecherhütte erreicht und aus dem Trio war ein Duo geworden.

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Gefolgt von einem weiteren Duo und – schön zu sehen für alle Hobbysportler – auch weltcuperfahrene Athleten wie Armin Höfl und Alex Brandner müssen sich hier ordentlich anstrengen, um das Tempo zu halten.

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Eng war auch der Kampf um die ersten 10 (= Qualifikation für den Sprint bzw. Preisgelder bis zum 10. Platz), wobei hier Marcell Voithofer (Martini Speed Team) noch voll dabei war, allerdings hatten im weiteren Verlauf des Rennen seine Felle etwas gegen einen Top 10 Platz.

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Georg Streitberger setzt zum Lächeln an, wobei ganz gelungen ist es ihm auch nicht.

Und Stefan Steiner forcierte im folgenden 26%-Steigungs-Abschnitt schon wieder das Tempo, um Jakob, Armin und Alex abzuschütteln.

Auch nur knapp dahinter: Martin Schider, seit Jahren im Sommer wie Winter immer auf den vorderen Rängen zu finden, hier gefolgt von seinem Teamkameraden Sepp Grugger (beide Martini-Speed Team). Beide sollten es dann auch unter die Top-10 schaffen und sich für den Sprint qualifizieren.

So viel Spaß man dann eine Stunde später gemeinsam hat, während des Rennens sind es beinharte Fighte und Duelle!

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Weiter oben: Armin Höfl (Buff Austria) ist kein Fan von steilen Anstiegen wie im unteren Teil, doch als ÖSV-Nationalteam-Athlet, der schon mehrmals in den Top-10 beim Weltcup war, ließ er sich natürlich nicht weit abschütteln und er blieb immer in Kontakt mit der Spitze.

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Sehr wohl abgeschüttelt hatte aber Sarah Dreier (Smaragdbiker SportPro Bramberg) ihre Teamkollegin Ulli Exenberger, die ja bei der Hecherhütte gestartet waren und inzwischen schon kurz vor dem Ziel waren.

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In der Nahaufnahme von Sarah sieht man sehr gut, dass der Schneefall immer nasser wurde und der Wind machte die Sache auch nicht leichter.

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Das bemerkte auch Organisator Peter Gruber, der aufgrund einer Krankheit in der Hobbyklasse ohne Zeitnehmung gestartet war, doch auch ohne Zeit gingen die 1050 Höhenmeter noch ganz schön an die Substanz und wurden immer härter, nachdem zuerst die Jugendstarter, dann Damen und am Schluss auch noch die schnellsten Herren mit schnellerem Tempo vorbeigezogen waren.

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Sarah Dreier konnte wenige Minuten später im Ziel dann jubeln. Beim ersten Rennen des Wettkampfjahres sicherte sie sich gleich den Sieg.

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Gegen Sarah hatte Armin Höfl (Krakauebene-Dorf) keine Chance mehr, doch auf den 300 letzten Höhenmetern hatte der Steirer Stefan Steiner und Jakob Siarnik zuerst einholen und dann noch überholen können und so tauchte nach ca. 44 Minuten der blaue Rennanzug im Ziel als Erster auf.

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Mit 44:15 hatte Armin Höfl schlussendlich sogar den Streckenrekord von Christian Hoffmann aus dem Jahr 2012 unterboten, bei Verhältnissen die alles andere als optimal waren. Sein Glück war, dass eine Felle vermutlich relativ gut bis oben durchhielten, während andere mit den verschiedenen Schnee-Arten zu kämpfen hatten, was bei vielen zu Stollen auf den Fellen führte, was teilweise natürlich dann eine gute Zeit ungmöglich machten.

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Keine Fellprobleme hatte vermutlich auch Jakob Siarnik aus der Slowakei, der als Zweiter ziemlich genau eine Minute hinter Armin ins Ziel kam.

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Stefan Steiner kam aber auch knapp hinter Jakob ins Ziel und mit 45:25 Minuten holte er sich nach dem zweiten Platz letzte Woche in Schladming gleich den nächsten Podiumsplatz bei einem der größeren österreichischen Rennen.

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Nass waren alle im Ziel, doch die meisten lachten, wenn auch nicht alle so herzlich wie Manfred Holzer aus Gerlosberg, der sich mit 49:47 Minuten souverän den Sieg in der Masters-Klasse der Herren sicherte, gefolgt von Hans Leiter (Saalfelden) und dem Pinzgau-Trophy-Urgestein Adi Stonig aus Kleinarl.

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Beim anschließenden Sprint im Tal durften (oder mussten, wobei es war ja nicht verpflichtend) dann die 10 schnellsten Vertical-Finisher noch einmal um zusätzliche 800 Euro Preisgeld sprinten. Die Nummern 1-10 wurden gemäß dem Vertical-Zieleinlauf neu vergeben und es galt, eine ca. 3minütige Strecke zu absolvieren, alles auf Fellen, inkl. einer kleinen Fellabfahrt.

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Auch eine kleine Alpinspur war dabei, hier im Bild der Dientener Sepp Grugger vom Martini-Speed-Team, der sich dank starker Tagesform für den Sprint qualifiziert hatte.

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Wie im Vertical war auch Stefan Steiner wieder der tonangebende Athlet in seinem Halbfinale.

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Die jeweils drei schnellsten Halbfinalisten qualifizierten sich für das Finale. Hier sieht man dann die rennentscheidende Situation im Finallauf. Armin Höfl sieht auf seinen Ski bzw. auf sein Fell hinunter, dass sich in diesem Moment von seinem rechten Ski gelöst hatte, weswegen er leider aufgeben musste und als Sechster gewertet wurde.

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Gewinnen konnte den Sprint Tom Wallner (Dynafit) aus Bischofshofen, gefolgt von Jakob Siarnik (Slowakei), der sich somit 2 zweite Plätze sichern konnte.

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Groß war die Freude bei Tom, der natürlich all seine Routine aus diversen Weltcup-Sprints einbringen konnte. Passen war auch, dass Tom Wallner einer der Organisatoren der Erztrophy ist, wo am 02.02.2018 die Österreichischen Meisterschaften im Sprint stattfinden werden (Flutlichtbewerb bei der großen Sprungschanze) und dieser Bewerb gehört heuer auch zur Martini Pinzgau-Trophy. Genauere Infos unter www.erztrophy.at.

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Die ersten 5 des Sprints: von links Jakob Siarnik (2.), Tom Wallner (1.), Max Kurz (3.) und die beiden Uttendorfer Stefan Steiner (4.) und Marc Hochstaffl (5.)

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Für die 2-3 Rennstarts des Tages bekamen die ersten 10 alle ein Preisgeld, zusätzlich zu den fünf vorher genannten auch noch Armin Höfl (6.), Alex Brandner (7.), Robert Berger (8.), Sepp Grugger (9.) und Martin Schider (10.). Übrigens war die Zeit von Martin Schider (Martini Speed Team) genau 48:32 Minuten. Genau so schnell hätte man also sein müssen, um in die Top-10-Wertung des heutigen Tages zu kommen!

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Hier noch einmal Ernst Eder vom Tourismusverband Viehhofen mit den jeweils 3 Tagesbesten des Verticals: von links Stefan Steiner (3.), Ulli Exenberger (2.), Sarah Dreier (1.), Armin Höfl (1.), Jakob Siarnik (2.) und Michaela Voithofer (3.)

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Gewonnen haben aber in Viehhofen noch viele andere, denn es gab wieder eine große Hauptpreis-Tombola. Hier im Bild Hans Leiter, der eine Saisonkarte für das „Home of Lässig“, den Skicirkus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn gewonnen hat, die von Hannes Neumayer (Betriebsleiter der namensgebenden Schönleiten-Bergbahnen) überreicht wurde. Hier allerdings bei der Gratulation schon Tom Hutter vom lokalen Hauptsponsor Sport 2000 Simon Saalfelden, der sich mit Hans mitfreute, der ja ein Teammitglied des Sport-Simon-Rennteams ist.

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Der wertmäßige Hauptpreis ging aber dann an Jo Hollaus, der für das Hobby-Team der Tauern Spa Kaprun angetreten war und sich über ein Sportgerät seiner Wahl von Fischer Sport im Wert von 700 Euro freuen durfte. Überreicht wurde der Gutschein von Christian Wimmer, verantwortlich für das Fischer-Marketing in Österreich.

Zur Ergebnisliste

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Und wer mit dem Fotobericht noch nicht genug hat, hier der Videobericht von Gerald Weiskopf.

Ergebnisliste

Mehr Infos zur Schönleiten-Trophy natürlich auf www.schoenleiten-trophy.at.

Sebastian Kaswurm holt sich den Hundstoa-Tagessieg und die Trophy-Gesamtwertung

Sebastian vor HP Obwaller und Andi Ortner: Dank diesem Zieleinlauf konnte Sebastian Kaswurm seinen Teamkollegen vom RC Martin’s Bikeshop noch überholen und sich zum ersten Mal den Gesamtsieg bei der Pinzgau-Trophy sichern (Sebastian Kaswurm vor Andi Ortner und HP Obwaller, gefolgt von gleich drei weiteren Teamfahrern des RC Martin’s Bikeshop: Martin Schider, Sepp Huber und Andi Maier). Bei den Damen gewann Ulli Exenberger von den Smaragdbikern Sportpro Bramberg vor Anna Wolfgruber und Sabine Mayer (beide RSV Petting). Bei den Senioren siegte Klaus Hannwald (Graz) vor Christian Leitenbacher (RSV Petting) und Stefan Zehentner (Bigtime), den Nachwuchspreis gewann Nico Daxer (Plussport Saalfelden).

In der Tageswertung schafften es neben dem Top-Trio nur noch Thomas Trainer (57:11) und Andreas Huber (58:59) unter der magischen Stunden-Grenze, ab dem erstmalig beim Hundstoa teilnehmenden Wolfgang Hofmann (1:00:08) war dann vorne ein 1er dabei. Bei den Damen siegte Angelika Tazreiter in gewaltigen 1:10:30 vor Lea Horngacher (1:18:24) und unserer Ulli Exenberger (1:19:35).

DANKE AN ALLE TEILNEHMER, HELFER, SPONSOREN und ZUSCHAUER!

und hier kommt der Bericht:


Wie üblich, hatten die Damen von Hans Seifert alles im Griff bei der Anmeldung im Rennbüro: Im Nenngeld inbegriffen natürlich wieder Zielgetränk, Statzer-Haus-Essen, Tombola für Pinzgau-Trophy und Hundstoa sowie ein Hundstoa-Biag-Di Shirt in diversen verschiedenen Farben.


Das Who-Is-Who der Szene: Pinzgau (HPO, Mascht, Ulli, Stefan Steiner) gegen Bayern (die 3 Andi – Ortner, Huber, Maier; Wolfgang Hofmann, Werner und Sepp Huber, Christian Ortner, Sabine Mayer) und Pongau (Sebastian und Adi), dazu noch unsere EM-Medaillengewinnerin bei der Elite, Angelika Tazreiter: Noch ist es aber ruhig am Dorfplatz von Maria Alm

Alles Gute HPO, alles Gute Andi, alles Gute Gerdi, dir a! Reini ois guade, Andi pocks on, Adi hau eine, auf geht’s Mascht … So geht’s kurz vor dem Start zu und DAS IST ALLES ERNST GEMEINT! So sehr wir uns gegenseitig während der Strecke „bekämpfen“, schlussendlich gönnen wir es uns gegenseitig und sind froh, dass wir solche Kollegen haben, damit das Schinden mehr Gaudi macht!


Beim Einfahren hatten die Beine noch etwas Ruhe und es war auch noch genug Luft zum Reden da.


Wie immer gut gesichert von Polizei (auch Christernreith oben noch einmal) wurde neutralisiert bis Unterberg gefahren.


Bei der Brücke Unterberg fiel dann der Startschuss für die ca. 13,5 km mit 1.316 Höhenmeter zum Statzerhaus.


Die 10:00 Uhr-Starter waren zu diesem Zeitpunkt schon etwas weiter oben!


Am Streckenrand sah man immer wieder viele Zuschauer, die anfeuerten und fotografierten. Es werden daher noch ein paar Fotos von der Strecke auftauchen, zum Beispiel denke ich da an die Fotos von diesem Bigtime-Teamkollegen aus Saalfelden/Taxenbach, der heuer statt um die Stunde beim Hundstoa mit dem neuen Haus in Taxenbach beschäftigt ist.

Eine der ersten im Ziel waren die weiblichen Teilnehmer der sportlichen Voithofer-Family
und dann stachen hinter der Kurve (nach ca. 1000 HM) die beiden Führenden HPO und Sebastian Kaswurm hervor

Fokussiert auf das hier noch weit entfernt ausschauende Ziel beim Statzerhaus: unser 25jährigen Newcomer aus Wagrain

Wer den Andi kennt, wie er sonst ins Ziel ausschaut, sieht hier, dass er sich heute ziemlich quälen musste …


Doch auch bei Andi Huber sah man Spuren der Anstrengung – kein Wunder, wer weniger als 45 min für 1000 HM braucht …



Nur 8 Sekunden haben Wolfgang Hofmann bei seinem Pinzgau-Trophy- und somit auch Hundstoa-Debut am Schluss auf die Stunde gefehlt. Damit hatten wir eine weitere Ikone des Radsports am Start und ich bin mir sicher, Wolfgang wird diesen Fight auch nicht so schnell vergessen

Diese 3 Herren wären alle gerne auch unter der Stunde gewesen, doch so mussten wir halt „nur“ gegeneinander kämpfen. Unzählige ist zwar etwas übertrieben, aber vor allem zwischen Andi und Peter gab es wohl 10 gegenseitige Überholmanöver, durch die man sich gegenseitig immer wieder anspornte.

Bei Gerhard hatte ich zwar noch die Kraft für einen Gruß, wobei so wirklich fit schaute ich da auch nicht mehr aus. Allerdings hätte ich noch etwas mehr Körner sparen sollen, weil ganz am Schluss konnte ich dann den Schlussangriff von Adi Stonig aus Kleinarl nicht mehr kontern.

Schön, alte Bekannte wieder dabei zu haben und noch schöner, wenn es sich um ehemalige Hundstoa-Sieger handelt, so wie hier Michi Kneidinger.

Etwas müde sah zu diesem Zeitpunkt schon sein Teamkollege Andi Hofer aus Maishofen aus, obwohl das täuscht, denn er holte bis zum Ziel noch ein paar Leute ein.


Keine Damen zum Einholen fand unterdessen die bei den Damen in Führung liegende Angelika Tazreiter.


Einer unserer starken Nachwuchsfahrer, Nico Daxer für Plussport Saalfelden.

und nicht weit von ihm entfernt der Teamchef Günther Schernthaner, der brav die Verfolgergruppe anführte.


Im Ziel besprach im mit Alexander Kronberger bereits etwas für die 2018er-Auflage. Was? Das werdet ihr nächstes Jahr sehen …


Am Berg ist man eigentlich ganz alleine …
außer, wenn man schnell zum Fotografen rüber schaut. So wie Claus Schmid, den wir heuer endlich mit dem Rennfieber anstecken konnten und der auch gleich bei (ich glaube fast) jedem Hillclimb seine Rekorde verbessern konnte.


Immer Zeit für ein cooles Foto hat auch Ulli, ohne dabei aber auch nur 1 km/h langsamer zu werden!
Auf dem Palmares von Bernhard Traußnigg stehen heuer neben 6 Pinzgau-Trophy-Rennen auch die Salzkammergut-Trophy und die Worldgames Saalbach-Hinterglemm, natürlich der lange Marathon!


Heuer nur als Zuschauer, aber natürlich auch dabei: Ex-Profi-Triathlet Norbert Langbrandtner.

Seit dem Radausflug des Viehhofener Tennisclubs (nein, das passt so) sieht man jetzt auch Migo Cudic immer öfter mit Startnummer.


Wie heißen jetzt schnell die beiden bei der Muppets-Show, die immer reden und ausrichten? Ah ja, Erwin Daxer und Alois Streitberger …


Kurz vorm Ziel waren aber inzwischen die beiden Topfahren und setzen zum Endspurt an. So einen langen und knappen Zielsprint hat es beim Hundstoa noch nie gegeben. Bereits mehrere Kurven unterhalb setzte HPO an, um Sebastian loszuwerden,


doch der konterte, um seinerseits HPO abzuschütteln


Das gelang zwar, aber nicht ganz, weswegen Sebastian noch voll durchziehen musste und HPO noch immer lauerte!


Aber schlussendlich waren es dann doch 2 Sekunden bei geschätzen 600 Watt nach 54 Minuten (nur knapp über dem Streckenrekord von Toni Palzer) härtester Schinderei


HPO hatte wirklich alles versucht und alle Körner gegeben


Zum Glück war sein „Ersthelfer“ Sigi Buchner vor Ort, der ihn ein bisschen mit den Schuhen anstieß um zu schauen, ob sich denn da noch was rührt … (NEIN, war natürlich anders: Sigi half HPO natürlich sofort und war sehr besorgt um den Bigtime-Team-Captain)


Sebastian war derweil auch froh im Ziel zu sein und ließ einmal der feschen Dame im Ziel ihre Arbeit tun, denn im Ziel beim Hundstoa läuft’s für jeden gleich ab: Zielmedaille, dafür muss die Startnummer bis zum nächsten Jahr wieder zurück gegeben werden, egal ob man als Erster oder als Letzter ins Ziel kommt.


Nicht weit hinter den beiden Zielsprintern kam dann auch Andi Ortner ins Ziel. Nach einem Top-Tag in Maishofen konnte er beim Hundstoa nicht seine gewünschte Leistung abrufen, doch es war noch immer sauschnell, denn während sich unsere Erni Ortner links freute, trotz kleiner Krankheit die 2 Stunden zu schaffen, brauchte die Nummer 1 gleich eine Stunde weniger.


Als Vierter kam Thomas Trainer ins Ziel, der jetzt wohl auch schon wieder an den Winter uns das Skibergsteigen denkt. Erste Schneeflecken gibt es ja schon.


Ähnlich wie HPO, allerdings optisch nicht so angsterregend gestalteten sich die Sekunden nach dem Zieleinlauf beim Fünften, Andreas Huber aus Bayern.


Unser ÖSV-Nationalteam-Skibergsteiger packte nach den Laufschuhen wieder das MTB heraus und wurde starker Gesamt-7.


Mascht sagte im Nachhinein, er hätte die Luftpumpe bzw. die Luft schon bergauf gebraucht. Er jammerte nicht und war zufrieden, wie es eben seine Art ist, aber genau das macht ihn einfach sympathisch, denn Mascht ist einfach immer gut drauf, auch wenn er ein paar Minuten hinter seiner Bestzeit blieb.


Eine ganze Armada in gelb war das am Anfang, weshalb man sagen kann, dass die (nicht ausgeschriebene) Teamwertung ganz klar an die Mannen des RC Martin’s Bikeshop Unken ging, so wie hier Andi Maier aus Inzell.


Als 13. erreichte ich genau meine Startnummer, das nächste Jahr gebe ich mir wohl die Nummer 1 …


Yes, geschafft! Und damit holte sich Klaus Hannwald auch den Gesamtsieg der Trophy bei den Masters-Herren.


Wie gesagt, Andi Hofer schaute zwar müde aus, aber er lieferte sich auch noch einen harten Zielsprint.


Und auf einmal kam bei 1:10 bereits unsere Damen-Tagessiegerin Angelika Tazreiter ins Ziel

Und nachdem er vor 2 Wochen noch im Krankenhaus (Wirbelbruch) lag, war auch Reini Woisetschläger wieder mit dabei. Natürlich nicht in voller Stärke, aber so hatten wenigstens ein paar Leute die Chance, einmal vor Reini ins Ziel zu kommen.


So richtig glücklich hat Sepp Streitberger die nette Zielbegrüßung durch seinen Schwager Hans Seifert wohl nicht gemacht, zumindest schaut er nicht danach aus.


Auch wenn der Pinzgau-Trophy-Gesamtsieg schon vorher feststand, Ulli haute noch einmal eine tolle Zeit hin.
Hans begrüßte derweil jeden Starter persönlich und mancher hatte noch so viel Kraft, dass es ihn fast umhaute; so wie hier Robert Boxrucker aus Schärding in Oberösterreich.

Pinzgau-Trophy-Siegerehrung


von links: Bigtime-Boss Sepp Streitberger, Stefan Zehentner (3.), Klaus Hannawald (Sieger Herren Masters), Nico Daxer (Bester Nachwuchsfahrer), Christian Leitenbacher (2.) und Trophy-Chef Peter Gruber

Damen:  Gesamtsiegerin Ulli Exenberger (Mitte) mit Anna Wolfgruber (2.) und Sabine Mayer (3.)


Wunderschön synchron gelb-rot aufgestellt die Gesamtsieger der Pinzgau-Trophy-Herren: von links Sepp, 1. Sebastian Kaswurm (998 Punkte), 2. Andi Ortner (997), 3. HPO (992), 4. Martin Schider (974), 5. Josef Huber (973). Schwer zu erraten, wer eine Gesamt-Teamwertung gewonnen hätte: Glückwunsch an die schnellen Bike des RC Martin’s Bikeshop Unken.


Einen Spezialpreis hatten wir für unseren Andi, in dessen Haus in Anger jetzt neben einem Adler auch ein Mankei auf alle aufpassen wird.


Abschluss-Foto der Trophy-Sieger beim Gipfelkreuz: Für die Gesamtwertung zählten die besten 5 Ergebnisse aus 6 Rennen, somit also nur 1 Streicher möglich.


Sehr stolz war ich auf 17 !!! Teilnehmer, die IMMER am Start waren:

  • Traußnigg Bernhard (Bigtime Sport Maishofen)
  • Oberneder Günther (Bigtime Sport Maishofen)
  • Steinbacher Martin (Chiemse Kälte & Mountain Aktiv Racing, Inzell)
  • Gruber Günther (Smaradbiker SportPro Bramberg, Mittersill)
  • Exenberger Ulli (Smaragdbiker SportPro Bramberg)
  • Zehentner Stefan (Bigtime Sport Maishofen)
  • Boon Dennis (Saalfelden)
  • Scheiber Ernst (Bigtime Sport Maishofen, Saalfelden)
  • Aigner Franz (Smaragdbiker SportPro Bramberg, Leogang)
  • Daxer Nico (Plussport Saalfelden Racing Team, Uttendorf)
  • Kraja Markus (Chiemsee Kälte & Mountain Aktiv Racing, Inzell)
  • Fankhauser Günther (Teamchef Smaragdbiker SportPro Bramberg)
  • Hofer Andreas (Bigtime Sport Maishofen)
  • Hannawald Klaus (VC Lechhausen, Graz)
  • Maier Andi (RC Martin’s Bikeshop Unken, Inzell)
  • Obwaller Hans Peter (Bigtime Sport Maishofen, Niedernsill)

Siegerehrung Hundstoa-Biag-Di


Bei den Damen (hier AK + Junioren gemeinsam) gewann Angelika Tazreiter vor Horngacher Lea (1. Junioren), Rebecca Rapp und Verena Voithofer (2. Junioren)


Die Damen-Siegerehrungen gefallen Hans immer am besten: Gertraud Streitberger (4.), Exenberger Ulli (1.), Voithofer Michaela (2.), Emberger Marageta (3.)


Erni Ortner gewann nicht nur ihre Altersklasse, sondern wenig später auch den Hauptpreis in der Tombola, ein Wochenende für 2 Personen auf einer (sehr luxuriösen) Hütte. Gratuliere!


Herren Allgemeine Klasse: Tom Trainer (2.), Sebastian Kaswurm (1. mit Tagesbestzeit), 3. Stefan Steiner


Herren AK 2: Wolfgang Hofmann (3.), Andreas Ortner (2.) und Hans-Peter Obwaller (1.)
Herren AK 3: Dagn Hermann (2.), Erich Kagleder (1.), Wolfgang Ertl als 3. nicht am Foto


Herren AK 4: 2. Steiner Walter, 1. Ferdinand Kraller, 3. Raimund Vogelsberger


Und so wurden die beiden begehrten Hundstoa-Wimpel zum 4. Mal an Angelika Tazreiter (1:10:30) und zum ersten Mal an Sebastian Kaswurm (54:32) übergeben.

Das  Siegertänzchen (dank der Musik von Sepp Huber) fiel dann schlussendlich nicht so aus, wie es hier auf dem Foto wirkt, aber das war den beiden glaube ich ziemlich egal.


Traditionell gab es auch wieder die Abschluss-Fotos der großen Pinzgauer-Bike-Teams am Hundstoa-Gipfelkreuz. Schwer zu erraten, welches Team hier dran war …


unsere grünen Smaragdbiker, immer dabei und immer mit Pokalen

und abschließend die geballte Power des RC Martin’s Bikeshop, die bei den Herren heuer wirklich den Ton ordentlich angegeben haben.

Fotos und Ergebnisse vom Örgenbauern-MTB-Rennen

zu den Ergebnissen

Alle Fotos: https://photos.app.goo.gl/NH8s2hP01EUX6iN32

Best-Of-Fotos mit Texten

Wir haben keine Nachwuchsfaher im Überfluss, aber wir haben welche! Hier Dominik Steiner aus Maishofen.

 
Ein Lächeln der neuen Klubmeisterin Verena Streitberger.
Auch wenn das Foto etwas unscharf ist, es zeigt, dass auch das Quälen am Bike Spaß bereiten kann. So wie bei unserer Sektionsleiterin und Mitorganisator Gertraud Streitberger, die einfach zu schnell nach ihrem Vordermann vor der Linse auftauchte.
Die beiden Sepp Streitberger starteten hintereinander, Sepp war am Ende aber ein paar Sekunden schneller als der andere Sepp 😉
Auch bei einem Einzelstart wird natürlich darum gesprintet, wer vorher die Ziellinie überfahren darf.
Migo Cudic wie immer bestens gelaunt und er freute sich auch über eine Zeitverbesserung gegenüber dem Vorjahr.
Fresi und sein Teamboss Sepp beäugten die Konkurrenz mit misstrauischen Blicken … und Uli Hauenstein heute zum Glück ohne Patschen 
Ganz schön viel los war heute oben beim Ziel bei der Örgenbauernalm
Andere Biker sind vielleicht einmal ein Jahr schneller, sind dann aber wieder weg: Martin Schider ist seit 20 Jahren immer unter den Top 5 der Gesamtwertung. Wie auch heuer …
Ein Einzelstart auf einer kurzer Strecke mit Halb-Minuten-Abstand ist so ziemlich das schwerste, das es für die Zeitnehmung gibt. Daher arbeiteten Christian und Claudia mit 1 Hauptzeit und 2 Hilfszeiten, trotzdem musste dann aber einmal zur Kontrolle auch noch das Zielvideo analysiert werden, doch wenig überraschend: Alles richtig erfasst!
Während sich Rudi Zeller als Obmann des SK Maishofen beim Bigtime-Team für’s Organisieren bedankte, schauten wir noch einmal schnell, ob eh alles richtig sitzt und passt 
Stolz ist der SK Maishofen, dass wir bei den Klubmeistermschaften wohl eine der besten Frauenquoten haben, die es gibt. Mehr als 50 % der Starter weiblich !!!
Auch unsere E-Biker waren natürlich eingeladen und lieferten sich ein enges Match. Allerdings hatten sie am Ende noch wenige Minuten Vorsprung auf den tagesschnellsten Andi Ortner.
Ein enges Match gab es um den Klubmeistertitel, das schlussendlich doch wieder an den Viehhofener Peter Gruber ging, allerdings nur wenige Sekunden vor Andi Hofer, der dafür aber den Titel als schnellster Maishofener einfuhr.

Die Preisträger der Mittelzeit-Wertung mussten natürlich gleich ihre Präsente begutachten.

Altbekannte Gesichter auf dem Podium: HPO, Adi Stonig und Klaus Hannawald
Die schnellste Dame war heute Ulli Exenberger, gefolgt von der neuen Klubmeisterin Verena Streitberger, Michaela Voithofer und Gertraud Streitberger
Die schnellsten Herren waren heute eindeutig die Mannen von RC Martin’s Bikeshop und hier war Andi Ortner heute noch einmal eine Klasse für sich. Trotz nicht ganz optimaler Bedingungen schaffte er mit 19:34 Minuten für ca. 530 Höhenmeter fast einen neuen Streckenrekord (vor 4 Jahren von Toni Palzer bei Top-Bedingungen aufgestellt).
Bei den Tombolapreisen merkte man schon, dass der Winter bereits ansteht.
Tombola-Hauptpreisgewinner Hannes Heuberger, Walter Wenger und Mike Loidl.

Ergebnisliste Pinzgau-Trophy-Wertung

Ergebnisliste Klubmeisterschaften SK Maishofen

 

Am Sonntag geht’s in Maishofen weiter …

Die Klubmeisterschaften des SK Maishofen werden heuer zum 20. mal ausgetragen, doch wenn man sich so ein paar vergangene Fotos anschaut, sind es doch immer wieder die gleichen Gesichter! Die Online-Anmeldung ist bis Samstag abend hier möglich, da ich im Auftrag des ÖSV selber am Samstag noch in Mailand bin, werde ich die Startliste allerdings erst ziemlich spätabends online stellen können. Weitere Infos gibt’s natürlich auch hier auf der Website.

Pinzgau-Trophy-Biker auch bei den Worldgames erfolgreich

Wir gratulieren den folgenden Medaillengewinnern, die wir auch schon bei dem einen oder anderen Pinzgau-Trophy-Rennen begrüßen konnten:

Kurzdistanz

  • 1. Günther Flatscher (Expert Herren)
  • 2. Tom Grünwald (Expert Herren)
  • 1. Nico Daxer (Fun Herren)
  • 2. Marion Grünwald (Master Damen)

Halbmarathon

  • 2. Christoph Fresacher (Expert Herren)
  • 2. Gerhard Schwabl (Master Herren)
  • 2. Michaela Voithofer (Master Damen)

Dreiviertelmarathon

  • 1. Christoph Köck (Expert Herren)
  • 3. Robert Eder (Expert Herren)
  • 2. Peter Gruber (Master Herren)

Marathon

  • 1. Angelika Tazreiter (Expert Damen)

Neuer Streckenrekord in Viehhofen dank Top-Dreikampf

Bei der 14. Auflage des Viehhofener MTB-Rennens konnte die Smaragdbikerin Ulli Exenberger ihren Vorjahressieg erfolgreich verteidigen, gefolgt von Michaela Voithofer (Bigtime Sport Maishofen) und Anna Wolfgruber (RSV Petting), bei den Herren gab es einen harten Dreikampf mit extrem hohen Tempo von Anfang an zwischen Hans-Peter Obwaller (Bigtime Sport), Sebastian Kaswurm und Andi Ortner. Alle drei blieben unter dem alten Streckenrekord und kamen mit niedrigen 44er-Zeiten ins Ziel, der Gesamtsieg ging schließlich aber an Andi Ortner vor seinem Teamkollegen Sebastian (beide RC Martin’s Bikeshop Unken).


Für die jeweils 3 schnellsten Damen und Herren gab es heuer ein Glas-Fahrrad, gefüllt mit Schnaps, im Vordergrund die beiden Tagesbesten, zusammen mit Peter Gruber (links) und Michi Scholz (rechts), hinten stehend HPO, Anna Wolfgruber, Michi Voithofer und Sebastian Kaswurm.

Begonnen hatte alles aber ein paar Stunden vorher, für manche sogar schon um 10:00 Uhr. In Viehhofen gab es nämlich wieder die verfrühte Startmöglichkeit, damit man eine Stunde Vorsprung auf die Topfahrer hat und sich dann (normalerweise) deren Zieleinlauf bzw. Kampf um den Sieg live anschauen zu können. Hier sieht man schon die 10:00 Uhr Fahrer im steilsten Abschnitt der Strecke.

So wie es sich für ein ordentliches MTB-Rennen gehört, gibt es hinauf zum Wildenkar keine Asphaltstrecken, sondern knackige Anstiege, für viele teilweise an der Grenze des Fahrbaren.

Dafür geht es aber auch kurz vor Ende einmal 100 Höhenmeter hinab; hier im Bild Christoph Fresacher, der sich mit Reini Woisetschläger (im Hintergrund) einen harten Kampf um den 4. Gesamtrang lieferte.

Dazwischen gab es aber auch einigermaßen flachere Anstiege – insgesamt also alles vorhanden und passend zum Schild des Skigebietes Saalbach-Hinterglemm konnte man heute wirklich sagen: „Home of Lässig!“

Wobei im Anstieg war es natürlich für die meisten noch nicht so lässig …

Hier im Bild Andi und Sebastian, die sich im Steilstück ein paar Meter von HPO absetzen konnten, der zuvor im Flachstück für ein extrem hohes Tempo gesorgt hatte.

Und er war auch noch nicht geschlagen, denn es lagen nur wenige Sekunden zwischen den Top 3, selbst am Ende nur 16 Sekunden!

Dahinter wurde natürlich auch ordentlich gematcht, hier im Bild Gerdi Schwabl, Adi Stonig, Klaus Hannwald und Peter Gruber

Diese Woche auf dem Bike, nächste Woche Trailrunning in Saalbach: Gunter Mayer, unser Ganzjahres-Sportveranstalter (www.verticallife.at)

Allerdings hatten manche auch noch so richtig Spaß – zumindest schaut das hier so aus.

Und alle konnten nach diesem ersten Steilstück hinüber blicken zum Ziel beim Wildenkar, das hier allerdings noch sehr weit ausschaute …

Einer der Vorteile des Glemmtales: Wir haben zwar auch Fahrverbotsschilder, doch auf unseren Zusatzstafeln steht zum Glück nicht „gilt auch für Radfahrer“, sondern „AUSGENOMMEN Radfahrer“. Das nahm sich hier auch Verena Voithofer zum Herzen.

Genau an diesem Punkt startete wenige Sekunden nach dem Foto Andi Ortner seinen Generalangriff auf den Tagessieg. Nachdem Sebastian mit einem Kettenblatt eine etwas zu schwere Übersetzung hatte, musste er den Anstieg zum Poltenkopf mit brutaler Kraft treten, während Andi noch einen kleineren Gang einlegen konnte. Das half ihm dann hinauf beim Schlussanstieg, wo er dann noch vielleicht nicht gerade leichte, aber halt einfach etwas leichtere Beine als Sebastian hatte. Nach ein paar hundert Metern schaltete er dann hinauf und dann ab durch die Mitte und schlussendlich waren es dann 9 Sekunden Vorsprung und mit 44:12 Minuten knackte Andi auch den Streckenrekord, den Toni Palzer 2014 aufgestellt hatte.

Bei den Damen konnte Ulli Exenberger in 1:03:03 ihren Vorjahressieg verteidigen, gefolgt von Michi Voithofer (1:07:23) und der Lokalmatadorin aus Viehhofen, Marion Grünwald.

Leider hatten auch heute ein paar Leute Pech: Ulli Hauenstein beendete das Rennen mit einer Zerrung, Helmut Bumhofer kämpfte mit seinem sich im Kettenblatt verfangenen Schweißband und Walter Linzer musste die letzen Kilometer mit einem Platten bewältigen, obwohl er bis zum Poltenkopf auf persönlichem Rekordkurs und harten Infight mit Wolfgang Ertl unterwegs war.

Die Kampfgruppe von vorher kämpfte sich inzwischen auch die letzten Meter hinauf im Kampf um den letzten freien Top-Ten-Platz.

Herren Senior Masters: von links Hans Grünwald (Obmann TC Viehhofen) mit: 3. Leitenbacher Christian (59:03), 1. Klaus Hannwald (52:51), 2. Wolfgang Ertl (57:04), 4. Stefan Wöhrer (59:30), 5. Stefan Zehentner (59:35)

Da war die Mama Michaela stolz, denn Verena wurde als schnellste Nachwuchsfahrerin geehrt, zusammen mit Tom Grünwald (1. U20) und Nico Daxer (2. U20). Übergeben wurden die Preise vom Geschäftsführer der Tauernspa Kaprun, Karl Berghammer.

Bei den Experts (U35) setzte sich Sebastian Kaswurm (44:21) gegen Christoph Fresacher (rechts, 48:19) und Josef Huber (links, 49:09) durch; Übergeber der Preise hier Edi Seidl von der Wildenkarhütte

Bei den Damen konnte Karl Berghammer (Tauernspa Kaprun) die Preise an Verena Voithofer (3.), Anna Wolfgruber (1.) und Sabine Mayer (2.) übergeben.

In der teilnehmerstärksten Klasse wurden auch die schnellsten Zeiten erreicht: von links Peter Gruber, Reini Woisetschläger (3., 48:21), Michi Scholz, Andi Ortner (1., 44:12), HPO (2. 44:28), Christian Ortner (4., 48:45) und Wolfgang Lachinger (5., 49:14).

Nach der Klassen-Siegerehrung war der Nachmittag aber noch nicht vorbei, denn es stand ja auch noch die Tombola auf dem Programm. Deshalb herrschte noch volle Besetzung beim Penhab-Tisch.

Und auch der wohl schnellste Tisch des Tages hatte es noch nicht eilig.

Emilia zog die Gewinner der einzelnen Tombolas, „überwacht“ von Mama und Papa; ein schönes Beispiel, dass bei unserem Viehhofener Rennen einige Familien (Schweinberger, Grünwald, Gruber & Co.) wirklich im Totaleinsatz stehen.

Und damit alle wieder gestärkt wurden, sorgte das Team der Wildenkarhütte für perfekte Verpflegung.

Am Ende gab es dann noch ein kleines Schätzspiel für die Hauptpreise der Tombola (Gutscheine im Wert von 333 Euro von Intersport Scholz und von Bigtime Sport Maishofen). Erfreulicherweise waren beide Chefs oben vor Ort, daher an dieser Stelle auch ein großes DANKE an Sepp als Pinzgau-Trophy-Sponsor und vor allem in Viehhofen auch an Michi, denn insgesamt gab es Warengutscheine im Gesamtwert von fast 2000 Euro von Intersport Scholz, der (das war ein Teil der Schätzfrage) schon seit 1936 (!) für Top-Qualität in Zell am See bekannt ist.

Letzte Infos für Viehhofen am Samstag

  • Anmeldungen bis kurz vor dem Rennen vor Ort möglich
  • Der Berglauf wird NICHT DURCHGEFÜHRT (zu wenige Anmeldungen)
  • Die 10:00 Uhr und 11:00 Uhr Starter kommen in die gleiche Wertung und bei beiden Starts wird die Zeit genommen. Die 10:00 Uhr Starter starten gleich direkt oben bei der Wildbachverbauung, die 11:00 Uhr Starter starten mitten im Ortszentrum. Die Entscheidung ist spätestens beim Abholen der Startnummer bekannt zu geben!
  • Zielschluss ist um ca. 12:30 Uhr. Somit hat man 1,5 Stunden Zeit für die 1000 HM bzw. wenn man bereits um 10:00 Uhr startet, hat man 2,5 Stunden Zeit, um den Berg zu bewältigen.
  • Es ist für alle Damen möglich, bereits um 10:00 Uhr zu starten, aber es ist auch ein 11:00 Uhr Start möglich. Die männlichen Spitzenfahrer (erwartete Top 10/20) dürfen nicht um 10:00 Uhr starten.
  • Die Temperaturen werden eher heiß werden, es gibt daher wieder eine Verpflegsstation in der Mitte und natürlich im Ziel
  • Jeder Podiumsgewinner (1-3 bzw. in den beiden größten Klassen 1-5) erhält neben seinem Ehrenpreis auch einen Sachpreis/Warengutschein.
  • Bei der Tombola nach der Siegerehrung werden Wertgutscheine im Gesamtwert von ca. 3000 Euro (!!!) von Intersport Scholz Zell am See, Bigtime Sport Maishofen sowie Startplätze für die World Games in Saalbach-Hinterglemm verlost.
  • Der Weg ist in der unteren Hälfte generalsaniert worden und im besten Zustand seit Jahren! Nur nach der Rottenbach-Alm (1.300 m Seehöhe, 300 HM nach Start) gibt es eine kurze Stelle, wo gerade Holzarbeiten durchgeführt werden. Alle 2 km sind Informationstafeln mit Restdistanz und Rest-Höhenmetern aufgestellt.