Abschluss in Bramberg: Heuer noch 100 HM dazu, aber sonst fast alles gleich

Das Ziel beim heurigen Wildkogel-Skitouren-Klassiker ist nicht wie auf dem Beitragsfoto beim Wildkogelhaus, sondern ganz oben bei der Wildkogelalm (zusätzliche 100 HM). Ansonsten bleibt alles ziemlich gleich, Start um 16:00 Uhr in Bramberg unten, für die Hobbyklasse sind kürzere bzw. frühere Startzeiten möglich. Es gilt wieder eine Helmpflicht in der Rennklasse, Rucksack, Schaufel & Co. sind allerdings nicht nötig. Im Rahmen der Siegerehrung werden dann auch wieder die Gesamtsieger der Martini Pinzgau-Trophy 2018 gekürt!

Sei dabei, Anmeldung für die Rennklasse hier auf der Pinzgau-Trophy-Website, für die Hobbyklasse unter www.smaragdbiker.webnode.at. Und wer dann traurig ist, dass die Winter-Auflage der Martini-Pinzgau-Trophy vorbei ist, im Juni geht es wieder in Bramberg gleich weiter mit der Sommer-Version, beim Auftakt der Bigtime Pinzgau-Trophy, wobei es für die beiden Bramberger Stationen erstmals auch eine Kombi-Wertung gibt (Skibergsteigen & MTB). Mehr Infos zum Sommer natürlich dann wieder hier auf dieser Seite.

 

Bildbericht 18. Götschenfuchs online, UPDATE Siegerehrungsfotos und Cupstand

Zum 18. mal ging es wieder um den Götschenfuchs. Gestartet wurde vom Reißenlehen direkt in Bischofswiesen: Es galt, ca. 680 Höhenmeter bergauf zu absolvieren und dann eine 400 HM-Abfahrt hinunter zur Götschenalm. Ca. 100 Starter hatten sich um 16:30 beim Start eingefunden.

Organisiert wird der Götschenfuchs natürlich wie jedes Jahr von Hans Vonderthann und seinen Helfern vom WSV Bischofswiesen.

Bei den Damen gab es mit Sarah Dreier (links), der Führenden in der Martini-Pinzgau-Trophy-Wertung, eine große Favoritin.

Bei den Herren war das nicht so einfach: Von links sieht man hier Martin Leitner, Martin Schider, Felix Kastner, Marcell Voithofer, Simon Kurz, Max Kurz usw. Alles mögliche neue Götschenfüchse.

Erfreulicherweise war trotz des Ronachkopf-Rennens in Zell am See auch der Großteil der Pinzgauer Rennläufer in Bischofswiesen dabei, die Loferer um Petra Wimmer, die Oberpinzgauer um Petra Wimmer, usw.

Sofort nach dem Start setzte sich eine 20-Mann-Spitzengruppe mit gewaltigem Tempo vom Hauptfeld ab.

Nach exakt 30:49 Minuten (davon 27:45 für den Aufstieg) kam dann Max Kurz als Erster ins Ziel.

Es wurde aber knapp, denn der zweitplatzierte Martin Leitner, nach dem Anstieg noch mit 33 Sekunden Rückstand, attackierte aufgrund der Ortskenntnis in der Abfahrt und kam noch auf 11 Sekunden an Max heran, der aber natürlich aufgrund seines Vorsprunges sicher nicht volles Risiko bergab genommen hatte.

Es war vorne generell knapp, denn auch der Dritte Sebastian Kaswurm kam schnell ins Ziel. Derweil gab Max schon ein Interview, wo er vielleicht auch sagte, dass er den Götschenfuchs der EM in Italien am Ätna vorzog, denn Max hätte für den ÖSV zum EM mitfahren dürfen! Das sagt eigentlich recht viel darüber aus, welche Kaliber hier bei den Pinzgau-Trophy Rennen jede Woche am Start sind. Man matcht sich wirklich mit Weltcup-Athleten. Deswegen war übrigens Vorjahressieger Alex Brandner heuer nicht dabei, denn er war bei der EM der Skibergsteiger in Sizilien.

Die schnellsten 4 von links: Sebastian Kaswurm (3.), Max Kurz (1.), Martin Leitner (2.) und Felix Kastner (4.)

Den Sieg in der Allgemeinen Herrenklasse 1 (ab 40 Jahre) holte sich Sepp Grugger vom Martini Speed Team.

Allerdings nur ganz knapp vor Martin Schider, der ja schon mehrmals den Götschenfuchs gewinnen konnte.

Alle fuhren aber nicht so entspannt über die Ziellinie. Es gab Fights bis zum Schluss.

Aber spätestens im Ziel lachte man dann wieder und hatte Spaß über gewonnene oder verlorene Duelle …

Abschließende noch einmal ein Dank an alle Helfer vom WSV Bischofswiesen!

Schnappschüsse von der Siegerehrung

Die begehrten „kleinen Füchse“, die alle Podiumsgewinner behalten nicht dürfen, im Gegensatz zu den Wanderpokalen für die Tagessieger, wofür man schon drei Mal gewinnen muss, um ihn behalten zu können.

Natürlich bedankte sich auch Pinzgau-Trophy-Organisator Peter Gruber bei allen Startern, Helfern und Zuschauern des 18. Götschenfuchses.

Altersklasse Jugendklasse 1: Auch wenn es nicht so ausschaut, ist der Sieger Lorenz Eder nur 1 Jahr älter als Fabio Rapira (links), der Dritte Nikolaus Köppl ist 4 Jahre jünger.

Warum tut sich der Hans jedes Jahr die Arbeit an, den Götschenfuchs zu organisieren? Ach ja, genau darum …

Das Podium der Altersklasse 2: Sigi Scherer vor Günther Gruber und Mountain-Attack Boss Roland Kurz

Altersklasse 1: Sepp Grugger vor Martin Schider (links) und Michael Hasenknopf (rechts).

Die schnellste Tagesklasse Herren allgemein: Max Kurz vor Martin Leitner und Sebastian Kaswurm

Der letzte Teil der Siegerehrung, das Anstoßen der Sieger mit dem Organisator Hans Vonderthann.

Dann kam aber natürlich noch der inoffizielle Teil der Siegerehrung und wie jedes Jahr weiß keiner, wie lange diese dann noch wirklich gedauert hat …

 

Ergebnisliste 2018 (bis ich das Orginal habe als PDF-Scan)

Aktueller Cupstand nach dem Götschenfuchs

Götschenfuchs auf der Original-Strecke, Nachnennungen + Startnummernausgabe direkt vor Ort beim Reißenlehen!

Es ist zwar kein Problem, wenn der Götschenfuchs auf die Ersatzstrecke ausweichen muss, aber Original bleibt Original! Heuer ist es wieder soweit, daher wird am Samstag um 16:30 Uhr beim Reißenlehen gestartet, anschließend exakt 670 Höhenmeter auf 3,4 km bis zur Bergstation der Götschenlifte und dann 400 Höhenmeter hinunter zur Götschenalm. Startnummernausgabe für alle Klasse ab 13:30 Uhr beim Reißenlehen, Gepäckstransport ist vorhanden, vom Ziel kann man per Ski wieder zurück ins Tal (ca. 70 HM Aufstieg, aber ideal zum Ausgehen).

Wer holt sich die Gesamtwertung der Martini Pinzgau-Trophy 2018?

Auf der Ergebnis-Seite kann man den aktuellen Cupstand betrachten: In Führung liegt Alexander Brandner (Fischer Sports / SC Bischofshofen) mit 791 Punkten. Um Alex zu schlagen, muss man somit mindestens 792 Punkte erreichen (es zählen die besten 4 Resultate, 2 Streicher), außer wenn Alex beim Abschlussrennen in Bramberg nicht dabei ist, denn das ist eine weitere Bedingung für die Gesamtwertung (Wenn bei 4 anderen Rennen bessere Punkte erzielt worden sind, zählen aber diese Punkte und nicht die Bramberger Punkte! Es geht nur darum, dass es somit keine Siegerehrung mit einem abwesenden Sieger geben kann). Möglich sind diese 792 Punkte aber nur mehr für wenige Athleten, genau gesagt Armin Höfl, Josef Huber, Robert Berger, Jakob Siarnik und Maximilian Kurz. Aber – wie gesagt – wenn einer, mehrere oder alle dieser Athleten am 10.03.2018 nicht in Bramberg sind, werden die Karten völlig neu gemischt und alleine aus dem Martini-Speed Team gibt es mit Martin Schider, Marcel Voithofer, Felix Kastner und Sepp Grugger schon 4 heiße weitere Anwärter auf den Gesamtsieg.

Bei den Damen braucht Sarah Dreier, die gerade am Wochenende das Jennerstier-Vertical in Berchtesgaden gewonnen hat, nur mehr ein Top-Resultat, um sich den Gesamtsieg zu sichern und da Sarah aus Neukirchen kommt, dürfte ihr die Heimstrecke in Bramberg natürlich sehr liegen. Aber natürlich muss auch Sarah noch aufpassen, denn wir kennen ja alle auch noch Ulli Exenberger und Michaela Voithofer und mit Veronika Mayerhofer aus dem Gasteinertal gibt es ja seit heuer noch eine schnelle Salzburgerin, die auch schon 2 Top-Resultate in der heurigen Pinzgau-Trophy vorweisen kann.

Auf die Trophäen für den Gesamtsieg der Pinzgau-Trophy bin ich heuer ganz besonders stolz, denn sie stammen von meinem Bruder Helmut Gruber (nicht der Zeitnehmer Christian, ich habe auch noch einen weiteren Bruder), gefertigt aus dem Holz eines alten Bauernhauses, das bis vor wenigen Jahren genau beim Start der Viehhofener Schönleiten-Trophy stand.

Die nächste Station ist der Götschenfuchs am Samstag in Bischofswiesen. Welche Strecke genau gelaufen wird, steht noch nicht genau fest, wird aber in den kommenden Tagen auf der Trophy-Website veröffentlicht. Anmelden kann man sich natürlich schon in der Online-Anmeldeseite. Wir hoffen auf viele Starter, die viel Gaudi mitbringen, der Organisator Hans Vonderthann vom WSV Bischofswiesen freut sich schon auf das kommende Wochenende!

Erztrophy-Sprint: ÖM und gleichzeitig Pinzgau-Trophy

Ein paar allgemeine Worte

Was ist die Pinzgau-Trophy? Als erstes fällt mir dazu „eine große Familie“ ein und das stimmt auch wirklich, denn egal, wo man trainiert bzw. bei welchen Rennen man antritt, es findet sich schnell jemand, den man schon von der Martini Pinzgau-Trophy her kennt. Fragt man allerdings nach der sportlichen Zielgruppe, kann man das nicht mehr klar definieren, außer man sagt JEDER, was natürlich auch stimmt.

Ursprünglich war die Pinzgau-Trohpy eher als eine Veranstaltungs-Reihe für Hobby-Sportler konzipiert und ich freue mich noch immer bei jedem Rennen über Neulinge („Rookies“) egal welchen Alters, die zum ersten mall „rennmäßig“ am Start sind und ich habe immer noch den größten Respekt für jene Sportler, die einmal pro Woche – und das nicht einmal immer – eine Skitour gehen und dann bei uns an der Startlinie stehen, wo gleichzeitig einen Meter daneben Nationalkader- und Weltcup-Athleten auf das Startsignal warten. Andererseits haben wir es durch die Qualität und der nicht zu kurz kommenden Gaudi unserer Veranstaltungen geschafft, dass gerade diese nationalen und internationalen Top-Sportler auch regelmäßig bei den Pinzgau-Trophy Rennen am Start sind, als Formtest, Qualifikations-/Sichtungsrennen oder einfach, weil wir die größte und bekannteste Veranstaltungs-Serie Österreichs ist und wenn jemand sagt, er war in der Pinzgau-Trophy am Podium, dann weiß inzwischen jeder, dass das ein Top-Athlet sein muss, denn jedes unserer Rennen ist sehr gut besetzt.

Beim Erztrophy-Sprint war dieser Spagat heuer nur schwer zu schaffen, denn die Strecke war wirklich hart, sowohl hinauf (sehr eisige, glasige Anstiege) als auch herunter (aber einmal den Sprunghügel herunterfahren ist einfach genial!), Technikteile (Wechsel), Ausrüstungsunterschiede und das Aufeinandertreffen von richtigen Hobby-Athleten mit sehr spezialisierten Sprint-Spezialisten. Trotzdem waren aber wieder etliche Familienmitglieder am Start, besonders hervorheben möchte ich dabei Alexander BRANDNER, Felix KASTNER, Franz PFISTER, Klaus HEIMHOFER und Markus NEUMAYER, die weiterhin bei jedem Event dabei waren (ich natürlich auch, aber heuer oft nur Hobby/Fotograf).


Klaus Heimhofer absolvierte 4 Runden: 1 x Besichtigung, 1 x Quali, 1 x Team-Challenge, 1 x Masters-Finale

Franz Pfister geht normalerweise lange ein und ist kein Schnellstarter, weshalb der Sprint nicht seine Lieblingsdisziplin ist.

Felix Kastner bleibt im Rennen um den Gesamtsieg bei der Martini Pinzgau-Trophy.

In Führung bei der Martini Pinzgau-Trophy bleibt aber Alexander Brandner vom SC Bischofshofen / Fischer-Sports.

Danke an Christian!

Jemand, der zwar heuer noch in keiner Ergebnisliste gestanden ist, aber auch bei jedem Rennen dabei war, ist mein Bruder Christian Gruber und es gibt inzwischen schon einige Veranstalter, die mich vorher so halbleise fragen, ob denn Christian auch vor Ort ist und ob er ihnen vielleicht bei der Zeitnehmung helfen könnte. Gestern in Bischofshofen wurden wir schon lange vorher offiziell eingeladen und wir haben natürlich gerne zugesagt, weil wir wollen ja alle, dass es in Österreich wieder einen Weltcup gibt und da arbeiten wir natürlich alle für dieses Ziel zusammen. Am Freitag lief das wirklich perfekt ab! Wenige Minuten nach der Qualifikation die Reihenfolge der Läufe, wenige Minuten später die einzelnen Teilnehmer, eine Minute nach dem Viertelfinale hingen die Halbfinal-Lauf-Zusammensetzungen aus, eine Minute nach dem letzten Finale gab es die endgültige Ergebnisliste und ein paar Minuten später die Siegerehrung. Eine einzige Person kann einen Sprint im Weltcup-Format (30er-Raster, Lucky-Luser, etc.) nicht managen, denn es müssen alle Infos vom PC zur Startlinie, vom Zieleinlauf wieder retour zum PC laufen und beide Personen müssen jederzeit alles im Überblick haben und sich gegenseitig völlig vertrauen. Mit Christian läuft das wie am Schnürchen und ich traue mir fast zu sagen, dass es wahrscheinlich in der Sprint-Abwicklung österreichweit derzeit sehr, sehr wenige andere Teams gibt, die sich so etwas überhaupt trauen.

Vorne im Fokus Corne Unger aber so wie meistens im Hintergrund und nur für Insider ersichtlich Christian Gruber am PC.

Dazu kam gestern noch die Top-Wettkampfleitung vor Ort durch Wettkampfleiter Herbert Obersteiner mit seinen ca. 50 Helfern vom SC Bischofshofen eine gewaltige Infrastruktur in die abendliche Stimmung des Buwi-Bradl-Stadiums bzw. in den Auslauf der Paul-Außerleitner-Schanze zauberte, weshalb man schlussendlich wohl wirklich sagen kann, der Weltcup kann kommen!

Zum Rennen: Schüler, Cadets, Masters, Team-Challenge

Für die Schüler gab es eine leicht verkürzte Strecke: 1 Schülerin und 3 Schülerinnen waren am Start.

Den Österreichischen Meistertitel bei den Cadets sicherte sich Yannick Tritscher vor Andreas Mayer und Julian Tritscher.

Bei den Masters konnte sich Tom Koller vor Lokalmatador Markus Stock und unserem Klaus Heimhofer durchsetzen.

Vor den Finalläufen Damen und Herren ging dann die Team-Challenge über die Bühne.

Ja, genau da steht Helga Koller, die uns diese tollen Fotos erstellt hat. Die genauen Ergebnisse der Team-Challenge habe ich derzeit leider noch nicht, weil ich keine Namen für alle Nummern habe.

Allerdings haben wir hier das Siegerbild der Top-3-Staffeln mit den Siegern Johann Stuhler / Andi Hofer.

Action-Fotos von den K.O.-Vorläufen

Halbfinale mit Alex Brandner und Jakub Siarnik (Slowakei) und Silviu Manea (Rumänien).

Hans Stuhler startete mit Vollgas ins Viertelfinale und führte das Feld bis zur Abfahrt an.

Die Abfahrt führte über den Auslaufhügel der Paul-Außerleitner-Schanze und je später es wurde, desto eisiger wurden auch die Kurven, weil der griffige Schnee auch immer weiter hinausgerutscht wurde.

Nahaufnahme eines K.O.-Laufes

Am Ende gab es noch eine schnelle Abfahrt und einen Sprung über den Zielhügel.

Beim Kampf Mann gegen Mann ging es natürlich hart zu und wenn der Vordermann stürzt …

… muss der Hintermann natürlich auch reagieren und vielleicht auch kurzfristig die Strecke verlasssen: Action pur!

Zum Sprint gehört auch Pech. Bei Hans Stuhler lockerte sich die Schuh-Verriegelung, weshalb der Top-Skifahrer natürlich in der Abfahrt seine Führung verlor und enttäuscht ins Ziel zurück kam, denn – wie schon vorher geschrieben – nach dem Anstieg hatte er sein Viertelfinale angeführt.

Auch live dabei war Mitorganisator Tom Wallner.

Aber auch er bekam keine Geschenke und musste um jeden Platz kämpfen. Schlussendlich sollte er die Bronzemedaille in der LM-Wertung erreichen.

Damen-Finale

Am Start waren die Quali-Schnellste Johanna Erhart (ganz vorne), ganz links Ina Forchthammer, daneben Veronika Mayerhofer und in der hinteren Reihe von links Tessa Wötzel (Deutschland), Michi Eßl und Sarah Dreier.

Der Anstieg verlief im Wald, das Feld wurde von Veronika Mayerhofer angeführt, die auch in der abschließenden Abfahrt noch mit Johanna Erhart einen Infight hatte.

Abgesetzt hatte sich allerdings etwas vorher Michi Eßl (SU Abtenau), die bereits bei der Sprint-Premiere vor 2 Jahren bei der Schönleiten-Trophy in Viehhofen erste Österreichische Meisterin geworden war. Sie konnte ihren Vorsprung ins Ziel bringen und wurde so Gesamt-Erste.

Beim Kampf um Platz 2 ging es eng her und es wurde bis ins Ziel geskatet, doch die Langlauf-Erfahrung von Veronika Mayerhofer (Gastein) sicherte ihr einen knappen Vorsprung vor Johanna Erhart (WSV Ramsau).

Gesamtsiegerinnen: von links Veronika Mayerhofer (2.), Michi Eßl (1.) und Johanna Erhart (3.), gleichzeitig Rang 1-3 der Österreichischen Meisterschaften

Gesamt-Vierte wurde Ina Forchthammer und nach dem Tausch mit Johanna hatten wir somit dann auch gleich das Podium der gleichzeitig ausgetragenen Salzburger Landesmeisterschaften.

Herren-Finale

Selbstbewusst stand der Quali-Schnellste Daniel Zugg aus Vorarlberg am Start.

Um 20:20 Uhr ging es los. Neben Dani sein Nationalteam-Kollege Armin Höfl, aus Deutschland Sepp Huber und Cornelius Unger, dazu noch Jakub Siarnik aus der Slowakei und Luka Kovacic aus Slowenien.

Vom Anstieg habe ich (noch) keine Fotos, doch als Erster in der Abfahrt tauchte – mit Respektabstand – wieder Daniel Zugg auf.

Er konnte ohne Stress ins Ziel durchlaufen und überquerte nach einer kleinen Drehung souverän die Ziellinie.

Dahinter jubelte Jakub Siarnik aus der Slowakei, der bereits beim Pinzgau-Trohy-Auftakt in Viehhofen bei der Schönleiten-Trophy 2. im Sprint geworden war (damals hinter Tom Wallner). Hinter ihm kämpften noch Armin und Cornelius um die Pläzte, doch den Podiumsplatz ließ sich Armin Höfl (SC Krakauebene) nicht mehr nehmen.

Platz 5 ging an Sepp Huber, der mit dem Finaleinzug einmal mehr seine heurige Stärke bewies.

Hier die Top 5: von links Corne Unger, Jakub Siarnik, Daniel Zugg, Armin Höfl und Sepp Huber.

Die Top-3 der ÖM: 2. Armin Höfl, neuer Österreichischer Meister Daniel Zugg und 3. Jakob Hermann.

Abschließend noch einmal die Medaillengewinner von Damen und Herren. Bei den Herren sind alle Voraussetzung dafür erfüllt, dass es 2019 erstmals einen Staatsmeister im Sprint geben kann, bei den Damen waren leider zu wenige (mit ÖSV-Mitgliedschaft) am Start, weshalb es hier auch nächstes Jahr „nur“ bei den Österreichischen Meisterschaften bleiben wird.

Insgesamt waren übrigens 58 Starter in Bischofshofen, in etwa gleich viele wie im Vorjahr in Viehhofen (ohne die damaligen Jugend-Camp-Starter), 30 davon in der Wertung für die Österreichischen Meisterschaften (im Vorjahr 40 ÖSV-Mitglieder, es war also in Bischofshofen internationaler, aufgrund der Wertung als ISMF-Series-Rennen wenig überraschend).

zur PDF-Ergebnisliste

Alles dabei beim 3. Stubneralm-Vertical

Topathleten, Hobbysportler, sehr viele weibliche Starterinnen, auch die Nachwuchsklassen besetzt bei insgesamt 133 Startern mit Zeit sowie noch vielen „zeitlosen“ Zuschauern und Betreuern! Das sieht man gerne!

Gestartet wurde noch bei den letzten Sonnenstrahlen wieder beim Skizentrum Angertal, das erste Mal übrigens als offizielles ÖSV-Rennen, weswegen auch alle Starter brav ihre Helme aufgesetzt hatten. Vom Start gibt es dieses Mal auch ein Video bis zur ersten Kurve (manche kennen es schon aus der Facebook-Live-Übertragung).

Kurz danach haben sich dann Alex Brandner und Sepp Grugger im flachen Wald-Weg-Stück abgesetzt. Allerdings blieb es nicht lange so, denn von hinten kamen dann Sepp Huber und Philipp Brugger heran und da das dann für Alex zu viele Leute waren, gab dieser ein wenig mehr Gas. Er kontrollierte das Rennen von vorne, mit einem Sicherheitsabstand von einigen Sekunden, damit es nicht zu knapp wird, doch er schonte sich ein bisschen für die Landesmeisterschaften am nächsten Tag.

Alex (FischerSports / SC Bischofshofen) gewann das Rennen schließlich mit 30:46, doch man sieht bereits die Köpfe der Verfolger. Nachdem Philipp Brugger den 2. Rang fast schon sicher hatte, kämpfte sich aber auf dem letzten Teil noch jemand heran.

Nachdem Sepp Huber (Gebirgsjägerbataillon 231 / RC Martin’s Bikeshop) im letzten Jahr noch mit einem Ski in der Hand durchs Ziel lief, konnte er heuer auch auf den letzten Metern voll durchstarten und so auch noch den Tiroler abfangen.

Einen harten Kampf um Platz 4 lieferten sich die beiden Martini-Speed-Athleten Sepp Grugger, der sich aufgrund des vielleicht zu hohen Anfangstempos Felix Kastner noch geschlagen geben musste, doch er wurde mit 31:30 der schnellste Pinzgauer des Tages.

Auch Marcell Voithofer (Bruck, Martini-Speed-Team / Bigtime Sport Maishofen) kam nicht viel später ins Ziel, knapp hinter Martin Leitner (Jettenberg).

Martin Schider errang den 9. Platz, obwohl er nicht ganz fit an den Start ging, doch das sagte er nur bei Nachfragen, denn Martin ist keiner, der nach Ausreden sucht, selbst wenn es diese gibt.

Eine starke Leistung lieferte auch wieder Sigi Scherer ab, der sich mit 37:17 in der Mastersklasse nur seinem bayerischen Kollegen Franz Grassl geschlagen geben musste.

Etwas vor Sigi kam auch der Leogang-Organisator Gunter Mayer ins Ziel, dem Foto nach allerdings auch nicht mehr ganz frisch wie beim Start.

Beide mussten sich aber der schnellsten Dame des Tages geschlagen geben. Veronika Mayerhofer setzte mit 34:56 ein gehöriges Ausrufezeichen!

Da konnte heute auch Ulli Exenberger nicht ganz dabei bleiben, doch die Sommer-Gesamtsiegerin aus Bramberg sicherte sich den 2. Tagesrang.

Im richtigen Moment erwischte der Fotograf Andi Wallner, der sich einen Platz auf dem Masters-Podium sicherte, auch wenn die Skistellung in diesem Moment nicht ganz lehrbuchmäßig wirkt.

Aber es schafften alle unfallfrei die 640 Höhenmeter zur Stubneralm.

Manche ließen sich mehr Zeit,

manche gingen an ihre Grenzen,

manche konnten auf ihre Super-Kräfte setzen (wobei die ausgestrecke Hand fehlt hier noch!),

und manche wurden auch auf den letzten Metern noch von ihren Brüdern ins Ziel gejagt (die Gruber-Gang mit Christian, Claudia und Peter).

Herren Masters: von links Andi Wallner (3., La Sportiva Mountain-Attack Team), Sieger Franz Grassl mit tollen 33:50 und Sigi Scherer (Riap-Sport).

Damen Masters: Claudia Gruber (2., Bigtime Sport Maishofen), Siegerin Judith Grassl (SK Ramsau) und Helma Holzer (PV run 4 fun, die auch bei der Teamwertung ganz vorne mitspielten).

Das Damen-Podium: von links Ulli Eenberger (2., Smaragdbiker Sport Pro Bramberg), Siegerin Veronika Mayerhofer (Dynafit) und Kathrin Angerer (DAV Berchtesgaden). 26 Starterinnen waren in der allgemeinen Damenklasse am Start, so viele wie kaum bei einem anderen Event österreichweit, dazu 13 Master-Damen und 2 Schülerinnen: Ingesamt somit 41 Starterinnen!!!

Die Jugendsiege gingen an Sarah Ganschitter vor Katharina Salzmann, Patrik Standteiner und Franz Gschwandtner.

Die Tagesbestzeit ging aber an Alex Brandner (SC Bischofshofen/Fischer Sports), gefolgt von Philipp Brugger (SV Sistran, links) und Sepp Huber (GebJgBt 231, Martin’s Bikeshop, rechts).

Für die Tagesbesten gab es Gutscheine für den Adidas Infinite-Trail im Juni 2018.

Prämiert wurden auch die Sieger der Kombi-Wertung mit dem Beinhoat-Berglauf vom vergangenen Oktober: von links Beinhoat-Organisator Hans-Peter Harlander, Martin Leitner (Jettenberg), Sieger Alex Brandner (Bischofshofen) und Philipp Brugger (Sistrans), sowie Sponsor Andreas Salzmann (Tischlerei-Wohnstudio Andreas Salzmann, www.wohnartist.at).

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Cupstand nach Gastein

Mountain-Attack-Analyse

Für viele von uns stellt die Mountain-Attack das Saison-Highlight dar, daher gibt es hier jetzt eine genaue Auswertung aller Zwischenzeiten und Zwischenrängen – Marathon, Tour und auch die gemeinsamen Teile: Download der Excel-Datei

Die folgenden Bilder stammen von NMC/Mountain-Attack/Wildbild (Danke @Roland Kurz)

Chris Scheiber – einer von ca. 1000 Startern, ein paar Minuten nach 16:00 Uhr

Der schnellste Pinzgauer – Stefan Steiner – verfolgt den späteren Sieger Michele Boscacci. (Foto: Stefan Steiner privat)

Wenn man unserem Schnellsten die Anstrengung ansieht, sollten auch alle andere dazu stehen können …

Für einige war am Schattberg Schluss, wie zum Beispiel für unseren Martin Schider, der mit einer tollen 44er-Zeit das Schattberg-Race gewinnen konnte.

Die meisten anderen – wie ich – bekamen aber eine Anfeuerung von Roland und weiter ging’s …

Nächste Entscheidung: In Hinterglemm hinüber Richtung Tour oder doch Marathon …

Hans Leiter entschied sich für den Marathon und schaffte dabei das einzige Marathon-Podium für den Pinzgau.

Marathon Podiums, Top-Österreich, Top-Salzburger und Top-10 der Pinzgauer

  1. Michele Boscacci, ITA, 2:18:57
  2. Tadei Pivk, ITA, 2:19:18
  3. Jakob Herrmann, Werfenweng, 2:19:23
  4. Christian Hoffmann, Ramsau, 2:21:20
  5. Martin Stofner, ITA, 2:25:18

7. Robert Berger, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 2:26:42
9. Stefan Steiner, UTTENDORF, Dynafit, 2:31:00 (Pinzgau-1)
16. Marcell Voithofer, BRUCK, Martini Speed Team, 2:39:24 (Pinzgau-2)
22. Sepp Grugger, DIENTEN, Martini Speed Team, 2:45:38 (Pinzgau-3)
24. Hans Leiter, SAALFELDEN, Sport Simon 2000, 2:47:06 (Pinzgau-4), 3. Rang Marathon H45+
34. Franz Pfister, SAALBACH, Intersport Scholz, 2:52:23 (Pinzgau-5)
47. Michael Kabusch, VIEHHOFEN, Bigtime Sport Maishofen, 2:58:24 (Pinzgau-6)
58. Michaela Essl, Polizeikader, 3:01:27, 1. Rang Damen
61. Peter Gruber, VIEHHOFEN, Martini Speed Team / Bigtime Sport Maishofen, 3:03:05 (Pinzgau-7)
63. Katia Tomatis, ITA, 3:03:19, 2. Rang Damen
66. Günther Aigner, LEOGANG, Interspar, 3:05:27 (Pinzgau-8)
75. Bernd Wartbichler, LOFER, Renntiere Lofer, 3:08:59 (Pinzgau-9)
87. David Wöhrer, BRAMBERG, LC Oberpinzgau, 3:15:55 (Pinzgau-10)
138. Veronika Mayerhofer, Dynafit, 3:28:53, 3. Rang Damen

Tour Podium und Top-Pinzgauer

  1. Armin Höfl, Krakau-Ebene-Dorf, 1:35:59
  2. Daniel Zugg, Vorarlberg, 1:39:38
  3. Alexander Brandner, Bischofshofen, Fischer Sports, 1:47:07
  4. Maximilian Kurz, Hallein, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 1:47:17
  5. Tom Wallner, Bischofshofen, Dynafit + Polizeikader, 1:47:18

16. Stefan Höllwerth, NIEDERNSILL, 1:52:30, Pinzgau-1
18. Christoph Scheiber, SAALFELDEN, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 1:52:42, Pinzgau-2
23. Franz Deisenbergerg, LEOGANG, Interspar, 1:54:25, Pinzgau-3, 2. Rang Tour H45+
32. Mike Fölsner, RAURIS, Berger Feinste Confiserie, 1:58:29, Pinzgau-4
35. Christoph Fresacher, SAALBACH, Bigtime Sport Maishofen, 1:59:46, Pinzgau-5
39. Markus Grundner, SAALFELDEN, Gärntnerei Schwaighofer, 2:01:55, Pinzgau-6
43. Bruno Lemberger, LC Oberpinzgau, 2:03:16, Pinzgau-7
48. Sepp Streitberger, MAISHOFEN, Bigtime-Sport Maishofen, 2:04:54, Pinzgau-8
Gunter Mayer, SAALFELDEN, www.verticallife.at,  2:05:11 + 10 min Marathon-Tour-Wechsel-Strafzeit
56. Johanna Erhart, Dynafit, 2:06:57, 1. Rang Damen
74. Josef Niederberger, LOFER, 2:12:08, Pinzgau-9
75. Daniel Kreitl, LC Oberpinzgau, 2:12:33, Pinzgau-10
84. Verena Streitberger, MAISHOFEN, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 2:15:21, 2. Rang Damen
100. Sarah Dreier, NEUKIRCHEN, 2:18:26, 3. Rang Damen

Schattberg-Race

  1. Martin Schider, WEISSBACH, Martini-Speed Team, 0:44:30
  2. Hans-Peter Meyer, Teamkitz.at, 0:44:44
  3. Miklosa Matjaz, SLO, 0:44:47

 

  1. Susi von Borstel, GER, 0:49:10
  2. Sibylle Schild, Gastein, 0:57:45
  3. Claudia Fohringer, Egger, 0:58:13

Alle weiteren Infos und Bilder natürlich www.mountain-attack.at.

Aktualisiert: Jede Menge Topläufer in Leogang

AKTUALISIERT MIT DEN FOTOS VON HELGA (06.01., 21:20): 144 Sportler, davon erfreulicherweise 18Damen, schindeten sich am Vorabend des Dreikönigstages die Steinbergbahn-Piste hinauf zur Bergstation. Es waren exakt 920 Höhenmeter auf 4,4 Kilometer, allerdings ziemlich wellig, so dass es eigentlich immer entweder ziemlich steil oder ziemlich flach war.

Da ich in Leogang nur als „Chef“ der Martini Pinzgau-Trophy unterwegs war und in die operative Abwicklung nicht involviert war, ging ich dieses Mal als teilnehmender Fotograf mit 15 Minuten Vorsprung auf die Strecke, da im Dunkeln mein Handy aber keine ideal Fotos lieferte, wurden es dann ein paar Live-Einstiege (zu sehen/hören auf meinem Facebook-Account) und vor allem Einblicke über das Renngeschehen.

Angemeldet hatten sich neben der Pinzgauer Elite auch etliche Top-Läufer aus dem restlichen Österreich und auch aus Deutschland, so wie hier Toni Palzer beim Abholen der Startunterlagen.

Der Start war auf 18:00 Uhr terminisiert. Ein kurzer Blick in die erste Reihe genügt, um die Besetzung zu zeigen …

Nach der letzten Ansprache von Gunter Mayer, der eigentlich für alles zuständig war und es – trotz einiger spannender, stressiger und hektischer Momente – geschafft hat, fast alleine das ganze Rennen durchzuführen, sollten sich die 126 Starter auf den Weg machen.

Schon auf den ersten Metern gab Toni Vollgas und auch ganz links Robert Berger startete voll durch. Beide sollten das nicht nur auf den ersten Metern machen …

Gut zu sehen, manche hatten einen Rucksack, manche nicht. Erklären ist das damit, dass Vertical und Individual gleichzeitig gestartet wurden und im Vertical auf Rucksack, Schaufel, Sonde & Co. gemäß ÖWO verzichtet wurde.

Aus der anderen Perspektive sieht man noch besser das große Starterfeld.

Die ersten Zieleinläufe schafften aber unsere Athleten der Hobbyklasse, so wie hier Hans und David Rieder, beide aus Leogang.

Wie immer behielt auch unser fliegender bzw. fahrender Kameramann Gerald Weiskopf den totalen Überblick über das Renngeschehen. Auch er hatte heute Heimvorteil, denn auch Gerald stammt aus Leogang. Dankenswerter Weise wurden wir wieder sehr von den Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn unterstützt. Das ist hier aber keine Eintagesfliege, denn die Bergbahnen Leogang erlauben mehrere Tage in der Woche auch abends Skitouren auf der Piste, was sehr stark und gut angenommen wird.

Es dauerte nicht lange, genau genommen nur 36:26 Minuten, bis Toni Palzer als erster Starter von unten das Ziel erreichen sollte. Nach seinem Auftakt-Weltcup-Sieg in China war er zuhause leider 2 Wochen krank, doch inzwischen geht es wieder und er lief das Pinzgau-Trophy Rennen als guten Formtest mit. Am Anfang konnte er einen kleinen Vorsprung auf Christian Hoffmann herauslaufen, den er bis zur Mittelstation auf ca. 1 Minute ausbauen konnte. Er kontrollierte das Rennen, ging sein zügiges Tempo weiter und hatte dann schlussendlich 1,5 Minuten Vorsprung auf den Tageszweiten.

 

Geht es sich aus? Schnell noch einmal nach hinten schauen und absichern! Ja, es ging sich aus. Alex Brandner ging heute ein Top-Rennen und schaffte es im letzten Renndrittel sogar, Christian Hoffmann einzuholen und um ein paar Sekunden zu überholen. Für Christian natürlich ein toller Erfolg, denn bei so einem top-besetzten Rennen kann nur einer der schnellste Österreicher sein.

Allerdings gönnte Hoffi Alex diesen Erfolg, denn er hatte gerade ein mehrtägiges Höhentrainingslager im Wallackhaus (Großglocknerstraße) absolviert und kam erst heute wieder ins Tal herunter. Unten ging es noch, aber oben war es dann einfach nicht mehr möglich. Insgesamt gesehen war es für diese Umstände dann aber trotzdem ein erfolgreicher Test und die Topform braucht Christian ja nicht jetzt, sondern erst in den nächsten Wochen.

Ich hatte ihn auf alle Fälle auf der Rechnung, manche andere auch, doch spätestens jetzt wissen alle, dass Sebastian Kaswurm bei jedem Pinzgau-Trophy zu den ganz schnellsten gehört. Der amtierende Sommer-Gesamtsieger (auf dem MTB) kam nur eine gute Minute hinter den beiden Fischer-Athleten Alex Brandner und Christian Hoffmann ins Ziel und setzt sich so jetzt auch im Winter immer mehr ins Rampenlicht.

Jedes Jahr schneller wird auch Max Kurz, der wieder eine Top-Leistung ablieferte und mit 39:56 auch noch unter den 40 Minuten blieb.

Man kann es schon erkennen, Robert Berger hatte noch nicht genug: Er schlüpfte schon aus den Stöcken, denn er hatte für das Individual genannt und musste oder durfte den Berg noch einmal hinunter/hinauf.

Und so flogen dann gleich die Fetzen bzw. die Felle …

Natürlich musste die komplette Ausrüstung auch regelkonform verstaut werden, so wie hier bei David Wallman aus dem Salzburger Landeskader.

Weiter unten – bei der Mittelstation hieß es dann wieder Fell retour auf den Ski und dann den letzten Teil noch einmal hinauf (zusätzliche ca. 400 HM).

Auch wenn es hier ausschaut, Martin Schider steht kurz vor einem Kollaps, unser Fotograf Gerhard Pirchl hatte einfach nur den perfekten Moment erwischt. „Der Mascht“ ging heute wieder ein Top-Rennen und war der schnellste Pinzgauer des Tages, was er zwar schon öfters war, aber trotzdem ist es bei diesen vielen Pinzgauer-Top-Athleten immer wieder etwas Besonderes.

Vollen Einsatz gab auch Felix Kastner vom Martini-Speed-Team.

Zweiter im Individual war zu diesem Zeitpunkt David Wallmann, der diesen Platz auch am Ende einnehmen sollte.

Christoph Scheiber nahm nach längerer Abwesenheit wieder bei einem Skibergsteiger-Event teil und er hat von seiner Schnelligkeit nichts verloren. 44:52 für den jungen Saalfeldener.

Knapp hinter Christoph kam mit Franz Deisenberger der nächste Lokalmatador, dieses Mal direkt aus Leogang, ins Ziel, der sich Rang 2 bei den Masters sichern konnte.

Volle Konzentration bis zum Schluss: Hier gut zu sehen bei Richard Schmied, dem Gasteiner vom Martini-Speed-Team.

Mit einem Lächeln im Gesicht, 47:31 auf der Stoppuhr und mehreren Minuten Vorsprung auf die nächste Dame kam Sarah Dreier ins Ziel. Die junge Oberpinzgauerin gewann somit auch die zweite Station der Martini-Pinzgau-Trophy 2018.

Einen Gruß kurz vorm Ziel gab es von meinem Namenskollegen Günther Gruber von den Bramberger Smaragdbikern, die nicht nur im Sommer auf dem MTB schnell sind.

Als zweite Dame kam Marita Kröhn aus Kärnten ins Ziel, verfolgt von vielen Männern, die heute keine Chance gegen Marita hatten.

Ja, Florian Hain kann ich – nachdem ich ihn 5 Minuten vorher im Facebook-Live-Video zu mehr Einsatz aufgefordert hatte – für die letzten Meter keinen Vorwurf mehr machen. Der für Sport 2000 Simon startende Hochfilzener kommt immer mehr auf den Geschmack und hat auch schon für die nächsten Pinzgau-Trophy-Stationen zugesagt.

3 Comebacks auf einen Blick: Nicht Sepp Streitberger ganz vorne, sondern seine Nichte Verena Streitberger ganz links nach ihrem Belastungsbruch, Helmut Fletschberger nach Häuslbauen mit erst 4000 Höhenmetern und auch ich bin noch rechts im Hintergrund zu sehen, allerdings offiziell dank Strafzeit (Frühstart) nur als Drittletzter im Ziel.

Ein rennmäßiges Skibergsteiger-Debüt gab auch Sybille Schild, die heuer im Berglauf fantastische Ergebnisse ablieferte.

Bei diesen Gesichts-Eindrücken braucht man eigentlich nichts mehr schreiben. Außer, dass 1 Minute später alle drei glücklich waren!

Mit Horst Eidenmüller kam kurze Zeit später auch der erste Trailrunner ins Ziel, nach exakt 53:41 Minuten.

Der Vollbart von Chris Arzt wäre letztes Jahr ideal gewesen. Zum Glück war er aber heute am Start und lieh mir ein Paar Felle, als ich unten beim Auto stand und bemerkte, dass ich gar keine eigenen Felle mitgenommen hatte. Naja, Anfängerfehler bei erst 70 oder so Skitourenrennen. Kann passieren … Danke @ Chris!

Robert Berger ließ sich seinen Vorsprung nicht mehr nehmen und gewann schließlich das Individual nach 1:00:43 Stunden, gefolgt von David Wallman und Harald Feuchter.

Gerade beim Individual gaben die Teilnehmer alles, doch zum Glück hatten die meisten Betreuer dabei, wenn auch nicht alle so prominente wie hier Roland Kurz, den Organisator des nächsten Highlights im Pinzgau, der Mountain-Attack in Saalbach.

Es war aber auch nötig, denn trotz der langen Strecke gab es sehr enge Zeitunterschiede. Magnus Doll vom Martini Speed Team verpasste als Vierter das Stockerl nur um 3,8 Sekunden!

Zum Glück waren Tom und Helga Koller auch wieder dabei. Tom übernahm den Wettkampf und Helga fotografierte wieder und auch etliche der Bilder hier stammen von Helga.

Auf dem Weg zur Siegerehrung unterhielt ich mich dann noch mit Toni kurz über die Mountain-Attack. Wie Toni schon auf seiner Facebook-Seite erklärt hat, weiß er jetzt nicht genau, ob er starten wird. Nach der Krankheit ist ein 3000 Höhenmeter-Rennen natürlich schon sehr anspruchsvoll, doch gerade in Bayern und Österreich besitzt die Mountain-Attack fast mehr Strahlkraft als jedes Weltcup-Rennen. Andererseits ist aber der Gesamtweltcup heuer für Toni ein realistisches Ziel und da passt jetzt Saalbach nicht optimal hinein. Manche würden sagen, das ist ein Luxusproblem, aber eigentlich zeigt es, dass Toni einfach noch immer so viel Spaß mit dieser Sportart hat, dass er gerne Rennen geht und ihm die lokale Szene mit all seinen Freunden und Fans immens wichtig ist.

Siegerfoto Individual: David Wallmann (2.), Robert Berger (1.), Harald Feuchter (3.)

Die schnellsten Damen bei den Seniors: Sibylle Schild (3.), Sarah Dreier (1.), Verena Streitberger (2.). Und warum schaue ich gerade so eingeschüchtert? Da hatte mich Helga gerade ermahnt, dass ich zu ihr schauen soll und nicht sonstwo irgendwohin … Eine gute Fotografin denkt einfach mit.

Die Allerschnellsten heute: Alex Brandner (2.), Toni Palzer (1.) und Christian Hoffmann (3.)

die gleichen drei eine stunde vorher, direkt nach dem Zieleinlauf.

Und zum Abschluss das schönste Siegerfoto des Tages: Unsere Zukunft! Emma Albrecht, umringt von Lukas Simoner, Marcel Mader und David Rieder.

Link zur Ergebnisliste

Fotos von Gerhard Pirchl auf Google-Photos

Fotos von Helga Koller auf Google-Photos

 

Letzte Renninfos für Leogang am 05.01.2018 um 18:00 Uhr

UPDATE 16:23 Uhr: ACHTUNG: Wahrscheinlich werden in Race-Result LIVE-Ergebnisse abrufbar sein, allerdings sind diese nicht offiziell. Erstens wissen wir aus der Vergangenheit, dass viele StarterInnen immer wieder Chips verlieren oder vertauschen, außerdem gibt es eventuell noch Nachnennungen ohne Chip, die mit der Hilfszeit gewertet werden, die natürlich nicht live ins Web synchronisiert wird. Daher werden natürlich die Live-Ergebnisse sehr aufschlussreich sein und im Wesentlichen passen, aber die eine/andere Veränderung wird es sicher noch geben.

Wow, eine Starterliste mit jeder Menge Kapazundern: Toni Palzer, Christian Hoffmann, Stefan Steiner, Alexander Brandner, Max Kurz, Manfred Holzer, David Wallmann, Robert Berger, Martin Schider, Markus Stock, HP Meyer und bei den Damen Verena Streitberger, Sarah Dreier, Michaela Voithofer, Sibylle Schild und dazu die beiden amtierenden MTB-Pinzgau-Trophy Gesamtsieger Sebastian Kaswurm und Ulli Exenberger!!!

  • UPDATE ZUSCHAUER (11:38 Uhr): Für die Zuschauer steht die Asitzbahn zum Hinauffahren beim/nach dem Start bzw. dann zum Herutnerfahren (bis 22:00 Uhr) zur Verfügung. Ist 3 km weiter drinnen, aber dafür dann wieder direkt retour zum Auto. Mit der Steinbergbahn direkt vom Start weg dürfen nur Helfer, Fotografen, Gepäcks-Betreuer hinauf!
  • Nachnennungen vor Ort noch möglich: Im Notfall Start ohne Chip möglich und Erfassung durch die Hilfszeit. Bitte keine Mail/Telefonanruf an Gunter Mayer oder an mich, sondern einfach ein paar Minuten früher zum Rennbüro kommen.
  • Ummelden Vertical/Individual vor dem Start sowieso möglich, wenn erst während dem Rennen, bitte unbedingt im Ziel deponieren (weil woher sollen wir es sonst wissen)
    UPDATE (11:47 Uhr): Wer ohne Rucksack/Schaufel, etc. das Vertical bestreitet und dann aufs Individual wechselt, wird nicht disqualifiziert, bekommt aber einen „Zeitaufschlag“ von mindestens 3 Minuten, damit sich keiner aus taktischen Gründen so einen Material/Gewichts-Vorteil erschleichen kann!
  • ACHTUNG GEGENVERKEHR im oberen Bereich! Bitte grundsätzlich rechts bleiben (aufwärts und abwärts) und aufeinander aufpassen, Stirnlampe unbedingt einschalten!
  • Wechsel im Individual direkt bei der Mittelstation Steinbergbahn (heim Hinaufgehen rechts bzw. beim Hinunterfahren dann links), bei den Beachflags, wo auch ein Kontrollposten stehen wird.
  • HELMPFLICHT AUCH IM VERTICAL, im Individual sowieso. Wer ohne Helm unterwegs ist, wird bestraft (Zeitstrafen/Disqualifikation).

Danke für Euer Interesse! Bis zu 3000 Besucher (IP-Adressen) pro Tag, Zugriffe aus insgesamt 170 verschiedenen Ländern!

Natürlich freue ich mich am meisten, wenn ihr selber sportlich aktiv seid und ihr bei „meinen“ Rennen als Teilnehmer oder Zuschauer dabei seid. Das sind so im Schnitt etwas über 100 SportlerInnen. Allerdings zeigt die Statistik, dass sich am stärksten Tag knapp 3000 verschiedene Leute dafür interessiert haben! Dezember 2017 war der stärkste Monat mit 300.000 Hits bei 19.000 Website-Besuchen, insgesamt gab es 2017 180.000 Besuche, selbst im ereignisarmen November waren es nur knapp unter 10.000. Skibersteigen schlägt dabei in absoluten Zahlen das Mountainbiken, doch in Sachen Internationalität gewinnt MTB mit Zugriffen aus 170 verschiedenen Ländern gegenüber Skibergsteigen mit „nur“ 38 verschiedenen Ländern. Die Hälfte der Zugriffe kommt aus Österreich, die stärkste Uhrzeit ist zwischen 20:00 und 21:00 Uhr. Das gibt natürlich viel Kraft und Motivation, 2018 so weiter zu machen! DANKE !!!