Update Sonntag 11:00 Uhr: Starke Hobbyklasse, starke Oberpinzgauer, insgesamt 170 Teilnehmer!

Beim Bramberger Abschlussrennen waren auch heuer zwar „nur“ an die 40 Starter in der Ergebnisliste, was aber wie üblich daran lag, dass die große Masse der Starter bereits vorher losging und ohne Zeitnehmung zeitlos ins Ziel kam. Inklusive dieser Starter waren es somit ca. 150 Teilnehmer beim Bramberger Skitouren-Klassiker und man sieht es an diesem Foto, der Spaß stand einfach im Vordergrund!

Man hätte die vielen Hobbysportler ja auch als Genießerklasse werten können. Hätte ziemlich genau gepasst …

Obwohl natürlich auch viele unsere Genießer die vollen 1300 Höhenmeter absolviert haben und es auch hier einige interne Duelle gegeben hat. Manche lockerer, manche härter; manchmal gegen den besten Kumpel, gegen einen völlig Unbekannten, der halt einfach am Schluss genau die 5 m vorher war und noch überholt werden musste oder einfach gegen sich selbst, weil man den Berg einfach schaffen wollte. Gratulation all die Duellsieger …. und natürlich auch an die Duellverlierer, denn überwunden und der Herausforderung gestellt haben sich alle.

Im Startbereich machten sich derweil auch die Starter der Rennklasse bereit. Sehr zur Freude der Veranstalter und von mir war heuer auch Marc Hochstaffl dabei. Der Liebe wegen hat es ihn zwar nach Südtirol verschlagen, doch als gebürtiger Uttendorfer ließ er es sich nicht nehmen, beim wichtigsten Rennen des Oberpinzgaus am Start zu sein.

Pünktlich um 16:00 Uhr ging es dann los. Gestartet wurde beim Senningerfeld, direkt daneben stand schon der Parallel-Slalom für den auch am gleichen Tag stattfindenden Rodel-Bewerb, wo Nationalteamathleten aus Österreich, Deutschland und Italien am Start waren.

Etwas nach der Hälfte der Strecke befindet sich die Mittelstation der Smaragdbahn, wo die Hobbystarter nicht nur verpflegt wurden, sondern auch entscheiden konnten, ob sie den Rest der Strecke auch noch mit eigener Kraft bewältigen oder ob sie den zweiten Teil mit der Gondel absolvieren wollen.

Für Stefan Steiner war das keine Option. Der Uttendorfer ÖSV-Nationalteamathlet wollte sich den Tagessieg holen und war auf dem besten Wege dazu.

Erster Verfolger war sein Uttendorfer Mentor Marc Hochstaffl, der nach tollen Leistungen bei den top besetzten italienischen Individuals auch hier eine Top-Leistung ablieferte.

Und auch auf Rang 3 war beim Streckenteil Vierlauchen ein Oberpinzgauer: Stefan Höllwerth aus Niedernsill

Dahinter gab es dann ein taktisches Duell, denn aufgrund der Abwesenheit des bis dahin Führenden Alexander Brandner war der Gesamtsieg in der Pinzgau-Trophy für all diese 3 Mitglieder des Martini-Speed-Teams möglich: Felix Kastner aus Bayern, Martin Schider aus Weißbach und Sepp Grugger aus Dienten.

Der zweite Teil beinhaltete auch etliche Steilstücke, manchmal davon auf rutschigem Schnee, weshalb auch die Linienwahl nicht unbedeutend war.

Und wo waren derweil die Hobbygeher? Alles klar, uns geht’s gut, wir kommen schon hinauf!

Nicht wirklich gemütlich, aber doch eher stressbefreit ließ es Sarah Dreier angehen. Die Neukirchnerin war als Führende nach Bramberg gekommen und war eigentlich nur noch theoretisch von der Spitze zu verdrängen.

Sie holte sich trotzdem den Tagessieg bei den Damen und rein optisch gesehen tat sie sich dabei sogar leichter als so mancher anderer männlicher Kollege.

Nicht weit hinter Sarah kam dann als zweite Dame die Lokalmatadorin Ulli Exenberger ins Ziel. Sarah und Ulli sind Teammitglieder der Smaragdbiker, doch Ulli und Stefan waren auch noch an der Organisation des Events beteiligt.

Dritte bei den Damen wurde Michaela Voithofer vom Bigtime-Team, doch von Michaela gibt es so viele tolle Fotos, so dass ich dieses Mal ihren Schwiegervater Josef Voithofer genommen habe. Opa (und Oma!) Voithofer sind zum Glück gleich sportbegeistert wie Michaela und Marcell, weswegen sie immer helfen, wenn ihre Unterstützung gebraucht wird. Wenn es sich allerdings ausgeht, und das ist zum Glück doch recht oft, ist auch Josef als Rennläufer bei den Bewerben dabei.

Auch mit Familie unterwegs war ich dieses Mal selber: In der Rennklasse mit meiner Schwester Claudia, im Hintergrund in der Hobbyklasse mein Bruder Christian Gruber, ausnahmsweise nicht als Zeitnehmer mit dabei.

4 Starter haben es heuer geschafft, bei allen 6 Bewerben dabei zu sein. Einer davon ist Markus Neumayr aus Salzburg, der während der Strecke meiner Schwester noch beim Fellwechsel half, weshalb ich mich sehr freute, dass es sich ausging, gemeinsam mit ihm die letzte Ziellinie des Winters zu überqueren. Ebenfalls immer dabei waren auch noch Klaus Heimhofer und Felix Kastner, bei dem es kurz vorher spannend geworden war.

Der Tagessieg ging an Stefan Steiner. Er benötigte 58:28 min für die gegenüber dem Vorjahr verlängerte Strecke mit ca. 1300 Höhenmeter, die unten allerdings auf der Rodelbahn teilweise recht flach und aufgrund des nassen und rutschigen Schnees sehr anspruchsvoll war.

Das freute den jungen Uttendorfer natürlich und der begrüßte mit einem großem Grinser seine schnellsten Verfolger. Marc Hochstaffl (rechts) war mit 59:54 ebenfalls noch unter der Stundenmarke geblieben, Stefan Höllwerth kam dann mit 1:00:55 eine Minute nach Marc als Dritter ins Ziel.

Mit einem Punkt Rückstand auf Sepp Grugger gestartet kam dann Felix Kastner als Vierter ins Ziel und er wusste schon, einen Punkt hatte er mindestens aufgeholt und aufgrund des besseren Top-Resultates und – wenn auch das ident ist – besseren Ranges beim Abschlussbewerb in Bramberg, bedeutete dies den 1. Gesamtsieg für ihn bei der Martini Pinzgau-Trophy.

Und da sind sie, die Top 5 des Tages: Von links Marc Hochstaffl (2.), Stefan Steiner (1.), Stefan Höllwerth (3.), Felix Kastner (4.) und Martin Schider, der sich mit dem 5. Tagesrang ebenfalls wieder auf das Gesamt-Podium bringen konnte.

In der Wildkogel-Alm startet dann gleich die Arbeiten für die Abschluss-Siegerehrung.

Zuerst gab es aber die Ehrung jener Starter, die heur immer – oder zumindest fast immer – dabei waren: Klaus Heimhofer in blau, Markus Neumayr in weiß, Gesamtsieger Felix Kastner in gelb und auch Organisator Peter Gruber (kniend) war bei jedem Rennen auch als Teilnehmer dabei. Dazu kamen dann noch 7 Teilnehmer, die bei 5 von 6 Stationen dabei waren: 2 davon bekamen ebenfalls (aufgrund einer Zahlen-Tombola) noch einen Preis von Martini (Daniel Kreitl ganz links und Ulli Exenberger daneben), weiters noch Martin Schider, Sigi Scherer, Günter Gruber, Sarah Dreier und Michael Tanner.

Die Gesamtsieger der 14. Auflage der Martini-Pinzgau-Trophy: Von links Lukas Geisler (4.), Sigi Scherer (5.), fast verdeckt Martin Schider (3.), Michaela Voithofer (3.), Felix Kastner (Gesamtsieger), Sarah Dreier (Gesamtsiegerin), Ulli Exenberger (2.) und Sepp Grugger (ebenfalls 2.). Gratulation!!!

Die Klassensieger Herren Seniors des Wildkogel-Rennens: Marc Hochstaffl (1.), Stefan Höllwerth (2.), Felix Kastner (3.), mit den beiden Organisatoren Günter Fankhauser (ganz links) und Jonny Kreil (ganz rechts) von den Bramberger Smaragdbikern.

Am Ende noch einmal die beiden Tagesbesten: Sarah Dreier (1:10:21) und Stefan Steiner (0:58:28).

 

Ergebnisliste

Teilnehmerliste aller ca. 170 StarterInnen

Teamwertung

Die Endwertung in der Martini-Pinzgau-Trophy kommt wahrscheinlich Sonntag abend!

Nachnennungen bis kurz vor dem Start möglich – zu kalt wird’s wohl nicht

Wer sich noch kurzfristig für den Start entscheiden will, kann natürlich bis 16:00 Uhr nach Bramberg zum Senningerfeld kommen. Später ist es dann … zu spät. Das Wetter wird fast optimal sein. Auf keinen Fall zu kalt, aber wahrscheinlich auch kein strahlend sonniger Tag mit über 10 Grad, so dass es auch keine Matsch-Schlacht werden wird. Oben dann nur noch knapp ober/über null Grad. Somit also kein Grund, morgen (heute) nicht dabei zu sein …

Abschluss in Bramberg: Heuer noch 100 HM dazu, aber sonst fast alles gleich

Das Ziel beim heurigen Wildkogel-Skitouren-Klassiker ist nicht wie auf dem Beitragsfoto beim Wildkogelhaus, sondern ganz oben bei der Wildkogelalm (zusätzliche 100 HM). Ansonsten bleibt alles ziemlich gleich, Start um 16:00 Uhr in Bramberg unten, für die Hobbyklasse sind kürzere bzw. frühere Startzeiten möglich. Es gilt wieder eine Helmpflicht in der Rennklasse, Rucksack, Schaufel & Co. sind allerdings nicht nötig. Im Rahmen der Siegerehrung werden dann auch wieder die Gesamtsieger der Martini Pinzgau-Trophy 2018 gekürt!

Sei dabei, Anmeldung für die Rennklasse hier auf der Pinzgau-Trophy-Website, für die Hobbyklasse unter www.smaragdbiker.webnode.at. Und wer dann traurig ist, dass die Winter-Auflage der Martini-Pinzgau-Trophy vorbei ist, im Juni geht es wieder in Bramberg gleich weiter mit der Sommer-Version, beim Auftakt der Bigtime Pinzgau-Trophy, wobei es für die beiden Bramberger Stationen erstmals auch eine Kombi-Wertung gibt (Skibergsteigen & MTB). Mehr Infos zum Sommer natürlich dann wieder hier auf dieser Seite.

 

Götschenfuchs auf der Original-Strecke, Nachnennungen + Startnummernausgabe direkt vor Ort beim Reißenlehen!

Es ist zwar kein Problem, wenn der Götschenfuchs auf die Ersatzstrecke ausweichen muss, aber Original bleibt Original! Heuer ist es wieder soweit, daher wird am Samstag um 16:30 Uhr beim Reißenlehen gestartet, anschließend exakt 670 Höhenmeter auf 3,4 km bis zur Bergstation der Götschenlifte und dann 400 Höhenmeter hinunter zur Götschenalm. Startnummernausgabe für alle Klasse ab 13:30 Uhr beim Reißenlehen, Gepäckstransport ist vorhanden, vom Ziel kann man per Ski wieder zurück ins Tal (ca. 70 HM Aufstieg, aber ideal zum Ausgehen).

Wer holt sich die Gesamtwertung der Martini Pinzgau-Trophy 2018?

Auf der Ergebnis-Seite kann man den aktuellen Cupstand betrachten: In Führung liegt Alexander Brandner (Fischer Sports / SC Bischofshofen) mit 791 Punkten. Um Alex zu schlagen, muss man somit mindestens 792 Punkte erreichen (es zählen die besten 4 Resultate, 2 Streicher), außer wenn Alex beim Abschlussrennen in Bramberg nicht dabei ist, denn das ist eine weitere Bedingung für die Gesamtwertung (Wenn bei 4 anderen Rennen bessere Punkte erzielt worden sind, zählen aber diese Punkte und nicht die Bramberger Punkte! Es geht nur darum, dass es somit keine Siegerehrung mit einem abwesenden Sieger geben kann). Möglich sind diese 792 Punkte aber nur mehr für wenige Athleten, genau gesagt Armin Höfl, Josef Huber, Robert Berger, Jakob Siarnik und Maximilian Kurz. Aber – wie gesagt – wenn einer, mehrere oder alle dieser Athleten am 10.03.2018 nicht in Bramberg sind, werden die Karten völlig neu gemischt und alleine aus dem Martini-Speed Team gibt es mit Martin Schider, Marcel Voithofer, Felix Kastner und Sepp Grugger schon 4 heiße weitere Anwärter auf den Gesamtsieg.

Bei den Damen braucht Sarah Dreier, die gerade am Wochenende das Jennerstier-Vertical in Berchtesgaden gewonnen hat, nur mehr ein Top-Resultat, um sich den Gesamtsieg zu sichern und da Sarah aus Neukirchen kommt, dürfte ihr die Heimstrecke in Bramberg natürlich sehr liegen. Aber natürlich muss auch Sarah noch aufpassen, denn wir kennen ja alle auch noch Ulli Exenberger und Michaela Voithofer und mit Veronika Mayerhofer aus dem Gasteinertal gibt es ja seit heuer noch eine schnelle Salzburgerin, die auch schon 2 Top-Resultate in der heurigen Pinzgau-Trophy vorweisen kann.

Auf die Trophäen für den Gesamtsieg der Pinzgau-Trophy bin ich heuer ganz besonders stolz, denn sie stammen von meinem Bruder Helmut Gruber (nicht der Zeitnehmer Christian, ich habe auch noch einen weiteren Bruder), gefertigt aus dem Holz eines alten Bauernhauses, das bis vor wenigen Jahren genau beim Start der Viehhofener Schönleiten-Trophy stand.

Die nächste Station ist der Götschenfuchs am Samstag in Bischofswiesen. Welche Strecke genau gelaufen wird, steht noch nicht genau fest, wird aber in den kommenden Tagen auf der Trophy-Website veröffentlicht. Anmelden kann man sich natürlich schon in der Online-Anmeldeseite. Wir hoffen auf viele Starter, die viel Gaudi mitbringen, der Organisator Hans Vonderthann vom WSV Bischofswiesen freut sich schon auf das kommende Wochenende!

Mountain-Attack-Analyse

Für viele von uns stellt die Mountain-Attack das Saison-Highlight dar, daher gibt es hier jetzt eine genaue Auswertung aller Zwischenzeiten und Zwischenrängen – Marathon, Tour und auch die gemeinsamen Teile: Download der Excel-Datei

Die folgenden Bilder stammen von NMC/Mountain-Attack/Wildbild (Danke @Roland Kurz)

Chris Scheiber – einer von ca. 1000 Startern, ein paar Minuten nach 16:00 Uhr

Der schnellste Pinzgauer – Stefan Steiner – verfolgt den späteren Sieger Michele Boscacci. (Foto: Stefan Steiner privat)

Wenn man unserem Schnellsten die Anstrengung ansieht, sollten auch alle andere dazu stehen können …

Für einige war am Schattberg Schluss, wie zum Beispiel für unseren Martin Schider, der mit einer tollen 44er-Zeit das Schattberg-Race gewinnen konnte.

Die meisten anderen – wie ich – bekamen aber eine Anfeuerung von Roland und weiter ging’s …

Nächste Entscheidung: In Hinterglemm hinüber Richtung Tour oder doch Marathon …

Hans Leiter entschied sich für den Marathon und schaffte dabei das einzige Marathon-Podium für den Pinzgau.

Marathon Podiums, Top-Österreich, Top-Salzburger und Top-10 der Pinzgauer

  1. Michele Boscacci, ITA, 2:18:57
  2. Tadei Pivk, ITA, 2:19:18
  3. Jakob Herrmann, Werfenweng, 2:19:23
  4. Christian Hoffmann, Ramsau, 2:21:20
  5. Martin Stofner, ITA, 2:25:18

7. Robert Berger, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 2:26:42
9. Stefan Steiner, UTTENDORF, Dynafit, 2:31:00 (Pinzgau-1)
16. Marcell Voithofer, BRUCK, Martini Speed Team, 2:39:24 (Pinzgau-2)
22. Sepp Grugger, DIENTEN, Martini Speed Team, 2:45:38 (Pinzgau-3)
24. Hans Leiter, SAALFELDEN, Sport Simon 2000, 2:47:06 (Pinzgau-4), 3. Rang Marathon H45+
34. Franz Pfister, SAALBACH, Intersport Scholz, 2:52:23 (Pinzgau-5)
47. Michael Kabusch, VIEHHOFEN, Bigtime Sport Maishofen, 2:58:24 (Pinzgau-6)
58. Michaela Essl, Polizeikader, 3:01:27, 1. Rang Damen
61. Peter Gruber, VIEHHOFEN, Martini Speed Team / Bigtime Sport Maishofen, 3:03:05 (Pinzgau-7)
63. Katia Tomatis, ITA, 3:03:19, 2. Rang Damen
66. Günther Aigner, LEOGANG, Interspar, 3:05:27 (Pinzgau-8)
75. Bernd Wartbichler, LOFER, Renntiere Lofer, 3:08:59 (Pinzgau-9)
87. David Wöhrer, BRAMBERG, LC Oberpinzgau, 3:15:55 (Pinzgau-10)
138. Veronika Mayerhofer, Dynafit, 3:28:53, 3. Rang Damen

Tour Podium und Top-Pinzgauer

  1. Armin Höfl, Krakau-Ebene-Dorf, 1:35:59
  2. Daniel Zugg, Vorarlberg, 1:39:38
  3. Alexander Brandner, Bischofshofen, Fischer Sports, 1:47:07
  4. Maximilian Kurz, Hallein, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 1:47:17
  5. Tom Wallner, Bischofshofen, Dynafit + Polizeikader, 1:47:18

16. Stefan Höllwerth, NIEDERNSILL, 1:52:30, Pinzgau-1
18. Christoph Scheiber, SAALFELDEN, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 1:52:42, Pinzgau-2
23. Franz Deisenbergerg, LEOGANG, Interspar, 1:54:25, Pinzgau-3, 2. Rang Tour H45+
32. Mike Fölsner, RAURIS, Berger Feinste Confiserie, 1:58:29, Pinzgau-4
35. Christoph Fresacher, SAALBACH, Bigtime Sport Maishofen, 1:59:46, Pinzgau-5
39. Markus Grundner, SAALFELDEN, Gärntnerei Schwaighofer, 2:01:55, Pinzgau-6
43. Bruno Lemberger, LC Oberpinzgau, 2:03:16, Pinzgau-7
48. Sepp Streitberger, MAISHOFEN, Bigtime-Sport Maishofen, 2:04:54, Pinzgau-8
Gunter Mayer, SAALFELDEN, www.verticallife.at,  2:05:11 + 10 min Marathon-Tour-Wechsel-Strafzeit
56. Johanna Erhart, Dynafit, 2:06:57, 1. Rang Damen
74. Josef Niederberger, LOFER, 2:12:08, Pinzgau-9
75. Daniel Kreitl, LC Oberpinzgau, 2:12:33, Pinzgau-10
84. Verena Streitberger, MAISHOFEN, La Sportiva Mountain-Attack-Team, 2:15:21, 2. Rang Damen
100. Sarah Dreier, NEUKIRCHEN, 2:18:26, 3. Rang Damen

Schattberg-Race

  1. Martin Schider, WEISSBACH, Martini-Speed Team, 0:44:30
  2. Hans-Peter Meyer, Teamkitz.at, 0:44:44
  3. Miklosa Matjaz, SLO, 0:44:47

 

  1. Susi von Borstel, GER, 0:49:10
  2. Sibylle Schild, Gastein, 0:57:45
  3. Claudia Fohringer, Egger, 0:58:13

Alle weiteren Infos und Bilder natürlich www.mountain-attack.at.

Aktualisiert: Jede Menge Topläufer in Leogang

AKTUALISIERT MIT DEN FOTOS VON HELGA (06.01., 21:20): 144 Sportler, davon erfreulicherweise 18Damen, schindeten sich am Vorabend des Dreikönigstages die Steinbergbahn-Piste hinauf zur Bergstation. Es waren exakt 920 Höhenmeter auf 4,4 Kilometer, allerdings ziemlich wellig, so dass es eigentlich immer entweder ziemlich steil oder ziemlich flach war.

Da ich in Leogang nur als „Chef“ der Martini Pinzgau-Trophy unterwegs war und in die operative Abwicklung nicht involviert war, ging ich dieses Mal als teilnehmender Fotograf mit 15 Minuten Vorsprung auf die Strecke, da im Dunkeln mein Handy aber keine ideal Fotos lieferte, wurden es dann ein paar Live-Einstiege (zu sehen/hören auf meinem Facebook-Account) und vor allem Einblicke über das Renngeschehen.

Angemeldet hatten sich neben der Pinzgauer Elite auch etliche Top-Läufer aus dem restlichen Österreich und auch aus Deutschland, so wie hier Toni Palzer beim Abholen der Startunterlagen.

Der Start war auf 18:00 Uhr terminisiert. Ein kurzer Blick in die erste Reihe genügt, um die Besetzung zu zeigen …

Nach der letzten Ansprache von Gunter Mayer, der eigentlich für alles zuständig war und es – trotz einiger spannender, stressiger und hektischer Momente – geschafft hat, fast alleine das ganze Rennen durchzuführen, sollten sich die 126 Starter auf den Weg machen.

Schon auf den ersten Metern gab Toni Vollgas und auch ganz links Robert Berger startete voll durch. Beide sollten das nicht nur auf den ersten Metern machen …

Gut zu sehen, manche hatten einen Rucksack, manche nicht. Erklären ist das damit, dass Vertical und Individual gleichzeitig gestartet wurden und im Vertical auf Rucksack, Schaufel, Sonde & Co. gemäß ÖWO verzichtet wurde.

Aus der anderen Perspektive sieht man noch besser das große Starterfeld.

Die ersten Zieleinläufe schafften aber unsere Athleten der Hobbyklasse, so wie hier Hans und David Rieder, beide aus Leogang.

Wie immer behielt auch unser fliegender bzw. fahrender Kameramann Gerald Weiskopf den totalen Überblick über das Renngeschehen. Auch er hatte heute Heimvorteil, denn auch Gerald stammt aus Leogang. Dankenswerter Weise wurden wir wieder sehr von den Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn unterstützt. Das ist hier aber keine Eintagesfliege, denn die Bergbahnen Leogang erlauben mehrere Tage in der Woche auch abends Skitouren auf der Piste, was sehr stark und gut angenommen wird.

Es dauerte nicht lange, genau genommen nur 36:26 Minuten, bis Toni Palzer als erster Starter von unten das Ziel erreichen sollte. Nach seinem Auftakt-Weltcup-Sieg in China war er zuhause leider 2 Wochen krank, doch inzwischen geht es wieder und er lief das Pinzgau-Trophy Rennen als guten Formtest mit. Am Anfang konnte er einen kleinen Vorsprung auf Christian Hoffmann herauslaufen, den er bis zur Mittelstation auf ca. 1 Minute ausbauen konnte. Er kontrollierte das Rennen, ging sein zügiges Tempo weiter und hatte dann schlussendlich 1,5 Minuten Vorsprung auf den Tageszweiten.

 

Geht es sich aus? Schnell noch einmal nach hinten schauen und absichern! Ja, es ging sich aus. Alex Brandner ging heute ein Top-Rennen und schaffte es im letzten Renndrittel sogar, Christian Hoffmann einzuholen und um ein paar Sekunden zu überholen. Für Christian natürlich ein toller Erfolg, denn bei so einem top-besetzten Rennen kann nur einer der schnellste Österreicher sein.

Allerdings gönnte Hoffi Alex diesen Erfolg, denn er hatte gerade ein mehrtägiges Höhentrainingslager im Wallackhaus (Großglocknerstraße) absolviert und kam erst heute wieder ins Tal herunter. Unten ging es noch, aber oben war es dann einfach nicht mehr möglich. Insgesamt gesehen war es für diese Umstände dann aber trotzdem ein erfolgreicher Test und die Topform braucht Christian ja nicht jetzt, sondern erst in den nächsten Wochen.

Ich hatte ihn auf alle Fälle auf der Rechnung, manche andere auch, doch spätestens jetzt wissen alle, dass Sebastian Kaswurm bei jedem Pinzgau-Trophy zu den ganz schnellsten gehört. Der amtierende Sommer-Gesamtsieger (auf dem MTB) kam nur eine gute Minute hinter den beiden Fischer-Athleten Alex Brandner und Christian Hoffmann ins Ziel und setzt sich so jetzt auch im Winter immer mehr ins Rampenlicht.

Jedes Jahr schneller wird auch Max Kurz, der wieder eine Top-Leistung ablieferte und mit 39:56 auch noch unter den 40 Minuten blieb.

Man kann es schon erkennen, Robert Berger hatte noch nicht genug: Er schlüpfte schon aus den Stöcken, denn er hatte für das Individual genannt und musste oder durfte den Berg noch einmal hinunter/hinauf.

Und so flogen dann gleich die Fetzen bzw. die Felle …

Natürlich musste die komplette Ausrüstung auch regelkonform verstaut werden, so wie hier bei David Wallman aus dem Salzburger Landeskader.

Weiter unten – bei der Mittelstation hieß es dann wieder Fell retour auf den Ski und dann den letzten Teil noch einmal hinauf (zusätzliche ca. 400 HM).

Auch wenn es hier ausschaut, Martin Schider steht kurz vor einem Kollaps, unser Fotograf Gerhard Pirchl hatte einfach nur den perfekten Moment erwischt. „Der Mascht“ ging heute wieder ein Top-Rennen und war der schnellste Pinzgauer des Tages, was er zwar schon öfters war, aber trotzdem ist es bei diesen vielen Pinzgauer-Top-Athleten immer wieder etwas Besonderes.

Vollen Einsatz gab auch Felix Kastner vom Martini-Speed-Team.

Zweiter im Individual war zu diesem Zeitpunkt David Wallmann, der diesen Platz auch am Ende einnehmen sollte.

Christoph Scheiber nahm nach längerer Abwesenheit wieder bei einem Skibergsteiger-Event teil und er hat von seiner Schnelligkeit nichts verloren. 44:52 für den jungen Saalfeldener.

Knapp hinter Christoph kam mit Franz Deisenberger der nächste Lokalmatador, dieses Mal direkt aus Leogang, ins Ziel, der sich Rang 2 bei den Masters sichern konnte.

Volle Konzentration bis zum Schluss: Hier gut zu sehen bei Richard Schmied, dem Gasteiner vom Martini-Speed-Team.

Mit einem Lächeln im Gesicht, 47:31 auf der Stoppuhr und mehreren Minuten Vorsprung auf die nächste Dame kam Sarah Dreier ins Ziel. Die junge Oberpinzgauerin gewann somit auch die zweite Station der Martini-Pinzgau-Trophy 2018.

Einen Gruß kurz vorm Ziel gab es von meinem Namenskollegen Günther Gruber von den Bramberger Smaragdbikern, die nicht nur im Sommer auf dem MTB schnell sind.

Als zweite Dame kam Marita Kröhn aus Kärnten ins Ziel, verfolgt von vielen Männern, die heute keine Chance gegen Marita hatten.

Ja, Florian Hain kann ich – nachdem ich ihn 5 Minuten vorher im Facebook-Live-Video zu mehr Einsatz aufgefordert hatte – für die letzten Meter keinen Vorwurf mehr machen. Der für Sport 2000 Simon startende Hochfilzener kommt immer mehr auf den Geschmack und hat auch schon für die nächsten Pinzgau-Trophy-Stationen zugesagt.

3 Comebacks auf einen Blick: Nicht Sepp Streitberger ganz vorne, sondern seine Nichte Verena Streitberger ganz links nach ihrem Belastungsbruch, Helmut Fletschberger nach Häuslbauen mit erst 4000 Höhenmetern und auch ich bin noch rechts im Hintergrund zu sehen, allerdings offiziell dank Strafzeit (Frühstart) nur als Drittletzter im Ziel.

Ein rennmäßiges Skibergsteiger-Debüt gab auch Sybille Schild, die heuer im Berglauf fantastische Ergebnisse ablieferte.

Bei diesen Gesichts-Eindrücken braucht man eigentlich nichts mehr schreiben. Außer, dass 1 Minute später alle drei glücklich waren!

Mit Horst Eidenmüller kam kurze Zeit später auch der erste Trailrunner ins Ziel, nach exakt 53:41 Minuten.

Der Vollbart von Chris Arzt wäre letztes Jahr ideal gewesen. Zum Glück war er aber heute am Start und lieh mir ein Paar Felle, als ich unten beim Auto stand und bemerkte, dass ich gar keine eigenen Felle mitgenommen hatte. Naja, Anfängerfehler bei erst 70 oder so Skitourenrennen. Kann passieren … Danke @ Chris!

Robert Berger ließ sich seinen Vorsprung nicht mehr nehmen und gewann schließlich das Individual nach 1:00:43 Stunden, gefolgt von David Wallman und Harald Feuchter.

Gerade beim Individual gaben die Teilnehmer alles, doch zum Glück hatten die meisten Betreuer dabei, wenn auch nicht alle so prominente wie hier Roland Kurz, den Organisator des nächsten Highlights im Pinzgau, der Mountain-Attack in Saalbach.

Es war aber auch nötig, denn trotz der langen Strecke gab es sehr enge Zeitunterschiede. Magnus Doll vom Martini Speed Team verpasste als Vierter das Stockerl nur um 3,8 Sekunden!

Zum Glück waren Tom und Helga Koller auch wieder dabei. Tom übernahm den Wettkampf und Helga fotografierte wieder und auch etliche der Bilder hier stammen von Helga.

Auf dem Weg zur Siegerehrung unterhielt ich mich dann noch mit Toni kurz über die Mountain-Attack. Wie Toni schon auf seiner Facebook-Seite erklärt hat, weiß er jetzt nicht genau, ob er starten wird. Nach der Krankheit ist ein 3000 Höhenmeter-Rennen natürlich schon sehr anspruchsvoll, doch gerade in Bayern und Österreich besitzt die Mountain-Attack fast mehr Strahlkraft als jedes Weltcup-Rennen. Andererseits ist aber der Gesamtweltcup heuer für Toni ein realistisches Ziel und da passt jetzt Saalbach nicht optimal hinein. Manche würden sagen, das ist ein Luxusproblem, aber eigentlich zeigt es, dass Toni einfach noch immer so viel Spaß mit dieser Sportart hat, dass er gerne Rennen geht und ihm die lokale Szene mit all seinen Freunden und Fans immens wichtig ist.

Siegerfoto Individual: David Wallmann (2.), Robert Berger (1.), Harald Feuchter (3.)

Die schnellsten Damen bei den Seniors: Sibylle Schild (3.), Sarah Dreier (1.), Verena Streitberger (2.). Und warum schaue ich gerade so eingeschüchtert? Da hatte mich Helga gerade ermahnt, dass ich zu ihr schauen soll und nicht sonstwo irgendwohin … Eine gute Fotografin denkt einfach mit.

Die Allerschnellsten heute: Alex Brandner (2.), Toni Palzer (1.) und Christian Hoffmann (3.)

die gleichen drei eine stunde vorher, direkt nach dem Zieleinlauf.

Und zum Abschluss das schönste Siegerfoto des Tages: Unsere Zukunft! Emma Albrecht, umringt von Lukas Simoner, Marcel Mader und David Rieder.

Link zur Ergebnisliste

Fotos von Gerhard Pirchl auf Google-Photos

Fotos von Helga Koller auf Google-Photos

 

Letzte Renninfos für Leogang am 05.01.2018 um 18:00 Uhr

UPDATE 16:23 Uhr: ACHTUNG: Wahrscheinlich werden in Race-Result LIVE-Ergebnisse abrufbar sein, allerdings sind diese nicht offiziell. Erstens wissen wir aus der Vergangenheit, dass viele StarterInnen immer wieder Chips verlieren oder vertauschen, außerdem gibt es eventuell noch Nachnennungen ohne Chip, die mit der Hilfszeit gewertet werden, die natürlich nicht live ins Web synchronisiert wird. Daher werden natürlich die Live-Ergebnisse sehr aufschlussreich sein und im Wesentlichen passen, aber die eine/andere Veränderung wird es sicher noch geben.

Wow, eine Starterliste mit jeder Menge Kapazundern: Toni Palzer, Christian Hoffmann, Stefan Steiner, Alexander Brandner, Max Kurz, Manfred Holzer, David Wallmann, Robert Berger, Martin Schider, Markus Stock, HP Meyer und bei den Damen Verena Streitberger, Sarah Dreier, Michaela Voithofer, Sibylle Schild und dazu die beiden amtierenden MTB-Pinzgau-Trophy Gesamtsieger Sebastian Kaswurm und Ulli Exenberger!!!

  • UPDATE ZUSCHAUER (11:38 Uhr): Für die Zuschauer steht die Asitzbahn zum Hinauffahren beim/nach dem Start bzw. dann zum Herutnerfahren (bis 22:00 Uhr) zur Verfügung. Ist 3 km weiter drinnen, aber dafür dann wieder direkt retour zum Auto. Mit der Steinbergbahn direkt vom Start weg dürfen nur Helfer, Fotografen, Gepäcks-Betreuer hinauf!
  • Nachnennungen vor Ort noch möglich: Im Notfall Start ohne Chip möglich und Erfassung durch die Hilfszeit. Bitte keine Mail/Telefonanruf an Gunter Mayer oder an mich, sondern einfach ein paar Minuten früher zum Rennbüro kommen.
  • Ummelden Vertical/Individual vor dem Start sowieso möglich, wenn erst während dem Rennen, bitte unbedingt im Ziel deponieren (weil woher sollen wir es sonst wissen)
    UPDATE (11:47 Uhr): Wer ohne Rucksack/Schaufel, etc. das Vertical bestreitet und dann aufs Individual wechselt, wird nicht disqualifiziert, bekommt aber einen „Zeitaufschlag“ von mindestens 3 Minuten, damit sich keiner aus taktischen Gründen so einen Material/Gewichts-Vorteil erschleichen kann!
  • ACHTUNG GEGENVERKEHR im oberen Bereich! Bitte grundsätzlich rechts bleiben (aufwärts und abwärts) und aufeinander aufpassen, Stirnlampe unbedingt einschalten!
  • Wechsel im Individual direkt bei der Mittelstation Steinbergbahn (heim Hinaufgehen rechts bzw. beim Hinunterfahren dann links), bei den Beachflags, wo auch ein Kontrollposten stehen wird.
  • HELMPFLICHT AUCH IM VERTICAL, im Individual sowieso. Wer ohne Helm unterwegs ist, wird bestraft (Zeitstrafen/Disqualifikation).

Sauwetter, aber trotzdem gelungener Auftakt in Viehhofen

IMG_1963

Am Vormittag und nachmittags war das Wetter noch optimal. Im Tal wurde der Start und die Sprintstrecke aufgebaut, hier im Bild bei der Hecherhütte war der Damen- und Jugendstart bzw. natürlich Durchlauf für die Herren und ganz oben am Berg wurden schon Zielzelt, Zieleinlauf und Zeitnehmung aufgebaut.

_MG_6324

Idyllisch schaut es hier bei Marlene, einer Hobbystarterin aus und zu manchen Zeiten/Orten blieb es das auch.

_MG_6332

Allerdings nicht alle, denn kurze Zeit später ging es dann für alle los und bei den Damen klebten am Beginn die 3 Oberpinzgauerinnen Ulli Exenberger (Zebra), Michaela Voithofer und Sarah Dreier (verdeckt) eng zusammen.

start1

Auch die Herren waren jetzt schon auf der Strecke.

anstieg_damrach

Unten hatte Schneefall eingesetzt, der dann allerdings später teilweise in Schneeregen wechseln sollte, was natürlich für so einen Event alles andere als optimal ist.

anstieg_nahaufnahme

Trotzdem waren aber 103 Starter ins Rennen gegangen und kämpften sich den ersten steilen Starthang hinauf.

hecher

Von Anfang an drückte der ÖSV-Kaderathltet Stefan Steiner aufs Tempo. Als Pinzgauer Lokalmatador (Uttendorf) hatte er die Startnummer 1 bekommen und es war sichtlich sein Ziel, dieser Nummer auch gerecht zu werden.

anstieg_ober_damrach

So zog sich das Feld schon nach 100 Höhenmetern ziemlich in die Länge.

fuehrungstrio

Nach ca. 300 Höhenmetern gab es eine kleine, aber feine Spitzengruppe: Stefan Steiner (Dynafit Österreich) gab weiter das Tempo vor, gefolgt von Jakob Siarnik (Slowakei) und Alexander Brandner aus Bischofshofen (Fischer Sports).

hecherhuette_topduo

Nach 400 Höhenmetern wurde die Hecherhütte erreicht und aus dem Trio war ein Duo geworden.

_MG_6349

Gefolgt von einem weiteren Duo und – schön zu sehen für alle Hobbysportler – auch weltcuperfahrene Athleten wie Armin Höfl und Alex Brandner müssen sich hier ordentlich anstrengen, um das Tempo zu halten.

_MG_6371

Eng war auch der Kampf um die ersten 10 (= Qualifikation für den Sprint bzw. Preisgelder bis zum 10. Platz), wobei hier Marcell Voithofer (Martini Speed Team) noch voll dabei war, allerdings hatten im weiteren Verlauf des Rennen seine Felle etwas gegen einen Top 10 Platz.

_MG_6431

Georg Streitberger setzt zum Lächeln an, wobei ganz gelungen ist es ihm auch nicht.

Und Stefan Steiner forcierte im folgenden 26%-Steigungs-Abschnitt schon wieder das Tempo, um Jakob, Armin und Alex abzuschütteln.

Auch nur knapp dahinter: Martin Schider, seit Jahren im Sommer wie Winter immer auf den vorderen Rängen zu finden, hier gefolgt von seinem Teamkameraden Sepp Grugger (beide Martini-Speed Team). Beide sollten es dann auch unter die Top-10 schaffen und sich für den Sprint qualifizieren.

So viel Spaß man dann eine Stunde später gemeinsam hat, während des Rennens sind es beinharte Fighte und Duelle!

hoefl_bleibt_dran

Weiter oben: Armin Höfl (Buff Austria) ist kein Fan von steilen Anstiegen wie im unteren Teil, doch als ÖSV-Nationalteam-Athlet, der schon mehrmals in den Top-10 beim Weltcup war, ließ er sich natürlich nicht weit abschütteln und er blieb immer in Kontakt mit der Spitze.

sarah_langerschritt

Sehr wohl abgeschüttelt hatte aber Sarah Dreier (Smaragdbiker SportPro Bramberg) ihre Teamkollegin Ulli Exenberger, die ja bei der Hecherhütte gestartet waren und inzwischen schon kurz vor dem Ziel waren.

sarah_nahaufnahme

In der Nahaufnahme von Sarah sieht man sehr gut, dass der Schneefall immer nasser wurde und der Wind machte die Sache auch nicht leichter.

peter

Das bemerkte auch Organisator Peter Gruber, der aufgrund einer Krankheit in der Hobbyklasse ohne Zeitnehmung gestartet war, doch auch ohne Zeit gingen die 1050 Höhenmeter noch ganz schön an die Substanz und wurden immer härter, nachdem zuerst die Jugendstarter, dann Damen und am Schluss auch noch die schnellsten Herren mit schnellerem Tempo vorbeigezogen waren.

sarah_ziel2

Sarah Dreier konnte wenige Minuten später im Ziel dann jubeln. Beim ersten Rennen des Wettkampfjahres sicherte sie sich gleich den Sieg.

armin_zieleinlauf_wind

Gegen Sarah hatte Armin Höfl (Krakauebene-Dorf) keine Chance mehr, doch auf den 300 letzten Höhenmetern hatte der Steirer Stefan Steiner und Jakob Siarnik zuerst einholen und dann noch überholen können und so tauchte nach ca. 44 Minuten der blaue Rennanzug im Ziel als Erster auf.

armin_ziel

Mit 44:15 hatte Armin Höfl schlussendlich sogar den Streckenrekord von Christian Hoffmann aus dem Jahr 2012 unterboten, bei Verhältnissen die alles andere als optimal waren. Sein Glück war, dass eine Felle vermutlich relativ gut bis oben durchhielten, während andere mit den verschiedenen Schnee-Arten zu kämpfen hatten, was bei vielen zu Stollen auf den Fellen führte, was teilweise natürlich dann eine gute Zeit ungmöglich machten.

siarnik_ziel

Keine Fellprobleme hatte vermutlich auch Jakob Siarnik aus der Slowakei, der als Zweiter ziemlich genau eine Minute hinter Armin ins Ziel kam.

stef_zieleinlauf

Stefan Steiner kam aber auch knapp hinter Jakob ins Ziel und mit 45:25 Minuten holte er sich nach dem zweiten Platz letzte Woche in Schladming gleich den nächsten Podiumsplatz bei einem der größeren österreichischen Rennen.

holzer_ziel

Nass waren alle im Ziel, doch die meisten lachten, wenn auch nicht alle so herzlich wie Manfred Holzer aus Gerlosberg, der sich mit 49:47 Minuten souverän den Sieg in der Masters-Klasse der Herren sicherte, gefolgt von Hans Leiter (Saalfelden) und dem Pinzgau-Trophy-Urgestein Adi Stonig aus Kleinarl.

DSC_0114

Beim anschließenden Sprint im Tal durften (oder mussten, wobei es war ja nicht verpflichtend) dann die 10 schnellsten Vertical-Finisher noch einmal um zusätzliche 800 Euro Preisgeld sprinten. Die Nummern 1-10 wurden gemäß dem Vertical-Zieleinlauf neu vergeben und es galt, eine ca. 3minütige Strecke zu absolvieren, alles auf Fellen, inkl. einer kleinen Fellabfahrt.

_MG_6484

Auch eine kleine Alpinspur war dabei, hier im Bild der Dientener Sepp Grugger vom Martini-Speed-Team, der sich dank starker Tagesform für den Sprint qualifiziert hatte.

_MG_6492

Wie im Vertical war auch Stefan Steiner wieder der tonangebende Athlet in seinem Halbfinale.

DSC_0124

Die jeweils drei schnellsten Halbfinalisten qualifizierten sich für das Finale. Hier sieht man dann die rennentscheidende Situation im Finallauf. Armin Höfl sieht auf seinen Ski bzw. auf sein Fell hinunter, dass sich in diesem Moment von seinem rechten Ski gelöst hatte, weswegen er leider aufgeben musste und als Sechster gewertet wurde.

zieleinlauf_sprint

Gewinnen konnte den Sprint Tom Wallner (Dynafit) aus Bischofshofen, gefolgt von Jakob Siarnik (Slowakei), der sich somit 2 zweite Plätze sichern konnte.

tom_sieg

Groß war die Freude bei Tom, der natürlich all seine Routine aus diversen Weltcup-Sprints einbringen konnte. Passen war auch, dass Tom Wallner einer der Organisatoren der Erztrophy ist, wo am 02.02.2018 die Österreichischen Meisterschaften im Sprint stattfinden werden (Flutlichtbewerb bei der großen Sprungschanze) und dieser Bewerb gehört heuer auch zur Martini Pinzgau-Trophy. Genauere Infos unter www.erztrophy.at.

DSC_0132

Die ersten 5 des Sprints: von links Jakob Siarnik (2.), Tom Wallner (1.), Max Kurz (3.) und die beiden Uttendorfer Stefan Steiner (4.) und Marc Hochstaffl (5.)

DSC_0189

Für die 2-3 Rennstarts des Tages bekamen die ersten 10 alle ein Preisgeld, zusätzlich zu den fünf vorher genannten auch noch Armin Höfl (6.), Alex Brandner (7.), Robert Berger (8.), Sepp Grugger (9.) und Martin Schider (10.). Übrigens war die Zeit von Martin Schider (Martini Speed Team) genau 48:32 Minuten. Genau so schnell hätte man also sein müssen, um in die Top-10-Wertung des heutigen Tages zu kommen!

DSC_0193

Hier noch einmal Ernst Eder vom Tourismusverband Viehhofen mit den jeweils 3 Tagesbesten des Verticals: von links Stefan Steiner (3.), Ulli Exenberger (2.), Sarah Dreier (1.), Armin Höfl (1.), Jakob Siarnik (2.) und Michaela Voithofer (3.)

DSC_0202

Gewonnen haben aber in Viehhofen noch viele andere, denn es gab wieder eine große Hauptpreis-Tombola. Hier im Bild Hans Leiter, der eine Saisonkarte für das „Home of Lässig“, den Skicirkus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn gewonnen hat, die von Hannes Neumayer (Betriebsleiter der namensgebenden Schönleiten-Bergbahnen) überreicht wurde. Hier allerdings bei der Gratulation schon Tom Hutter vom lokalen Hauptsponsor Sport 2000 Simon Saalfelden, der sich mit Hans mitfreute, der ja ein Teammitglied des Sport-Simon-Rennteams ist.

DSC_0208

Der wertmäßige Hauptpreis ging aber dann an Jo Hollaus, der für das Hobby-Team der Tauern Spa Kaprun angetreten war und sich über ein Sportgerät seiner Wahl von Fischer Sport im Wert von 700 Euro freuen durfte. Überreicht wurde der Gutschein von Christian Wimmer, verantwortlich für das Fischer-Marketing in Österreich.

Zur Ergebnisliste

gerald_fb

Und wer mit dem Fotobericht noch nicht genug hat, hier der Videobericht von Gerald Weiskopf.

Ergebnisliste

Mehr Infos zur Schönleiten-Trophy natürlich auf www.schoenleiten-trophy.at.