| Wildenkar - Viehhofen | Wildkogel - Bramberg | Schmitten - Zell am See | Hundstoa - Maria Alm (inkl. Abschlussfest) |
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Bei perfekten Wetterbedingungen trafen sich in Viehhofen am vergangenen Samstag ca. 90 Biker, um beim 8. Hugo-Scholz-Gedächtnis MTB-Rennen auf die Wildenkarhütte – dem Eröffnungsrennen der Pinzgau-Trophy 2011 – www.pinzgau-trophy.at – teilzunehmen. Am Start waren auch wieder die Vorjahressieger Hans Peter Obwaller und Bettina Schorn, doch als erster kam heuer der Saalbacher Reini Woisetschläger nach knapp 47 Minuten ins Ziel, nachdem er auf den letzten Metern angefeuert von seiner Frau, seinem Sohn und etlichen anderen Freunden und Bekannten den favorisierten HP Obwaller noch abhängen konnte.
Bei den Damen wiederholte Bettina Schorn aus Kuchl ihren Vorjahressieg, obwohl sie nach der so erfolgreichen Saison 2010 eigentlich aufhören wollte, doch für Viehhofen bzw. die Pinzgau-Trophy trat sie wieder in die Pedale und blieb auch heuer wieder deutlich unter der Schallmauer von einer Stunde.
Die meisten Starter kamen wieder vom Team Bigtime Racing Maishofen, das mit Michi Kneidinger auch den Sieger in der Klasse Herren Expert (unter 35 Jahren) stellen konnte. Weitere Klassensieger wurden Bernhard Empl aus Innsbruck (Herren ab 50 Jahre) sowie Irmgard Ertl (Piesendorf), die sich in der Klasse Damen ab 40 Jahren durchsetzen konnte, die heuer dank insgesamt 13 startender Damen erstmalig gewertet wurde.
Die Bonuswertung (Zeitgutschriften für Gewicht und Alter) war ein Fressen für Hans Baldauf aus Kleinarl bei den Herren, gefolgt von Walter und Sigi Wenger aus Maishofen, bei den Damen gewann Christiane Büßemeyer-Jöchl aus St. Johann in Tirol. In der Teamwertung schnappte sich Hans Baldauf seinen Jahrgangskollegen Walter Steiner (beide 1944 geboren) sowie Stefan Zehentner (beide aus Maishofen) und als „Oldies“ gewannen sie auch diese Wertung.
Erfreulich auch Sicht des Veranstalters war, dass es neben den Pinzgauer Spitzenfahrern noch viel mehr andere gab, die sich mehr Zeit ließen, um auch die Atmosphäre und Aussicht in Viehhofen zu genießen. Gerade diese verdienen den größten Respekt, weil sie sich die „Schinderei“ angetan haben, obwohl sie von Anfang an wussten, dass sie wohl keinen Podiumsplatz erreichen würden, aber diese BikerInnen haben andererseits im Ziel am meisten gestrahlt, dass sie erfolgreich den Wildenkar bezwungen haben.
Abschließend noch ein Dank an alle Sponsoren des Rennens (Intersport Scholz und WinWin in Zell am See, Tourismusverband und Raiffeisenkasse Saalbach-Hinterglemm sowie Uniqua Versicherungen Fresacher), alle HelferInnen und dem Team der Wildenkarhütte für die Bewirtung nach dem Rennen. Weiter geht es bereits am kommenden Samstag, wenn in Bramberg um 11:00 Uhr der Startschuss für den Wildkogel-Hillclimb fällt, dem zweiten Rennen der Pinzgau-Trophy.
Gesamt-Sieger
Reini WOISETSCHLÄGER und Bettina SCHORN
im
Vordergrund Tagesbestzeithalter Reini, im Hintergrund der Zweitplatzierte Hans Peter OBWALLER
Bettina kurz vor dem Ziel
"die fahrende Lederhose" Gerdi SCHWABL - Startnummer 4 - Gesamtplatz 4
Hans Grünwald, der Obmann des veranstaltenden Tennisclubs - auch er ist mitgefahren
wie schon im letzten Jahr Platz 1 in der Kinderwagen-Trophy: Marcell VOITHOFER mit Michaela TAXER
das Team der Zeitnehmung: Roland, Christian, Herbert und Hias (Skiklub Viehhofen)
wunderbares Wetter, wunderbares Panorama; in der Mitte im roten Hemd: Haupt-Organisator Hans-Peter SCHWEINBERGER
die Fahrer konnten die Aussicht nicht wirklich genießen
die Klassensieger mit Sponsorenvertretern von Intersportz Scholz und WinWin Zell am See
Weitere Fotos und alle Ergebnisse auf der Website Viehhofen: http://www.mtb-viehhofen.info

"Gegen Berg, Wind und Regen ..." - So formulierte ich im letzten Jahr die Schlagzeile für den Wildkogel-Hillclimb in Bramberg. Heuer konnte also wettermäßig eigentlich alles nur besser werden. Falsch gedacht! Man musste sogar noch ein weiteres Wort in die Schlagzeile einbinden, denn nach den ersten Zieleinläufen begann es zuerst leicht zu graupeln und dann bei Blitz und Donner kam der richtige Schnee, wie man oben im Bild (an dieser Stelle ein Dank an Andi Neumayr für das Foto) leider gut erkennen kann.
Aber fangen wir von vorne an: In der Früh gab es sogar noch strahlenden Sonnenschein, als sich die ersten BikerInnen Richtung Bramberg auf den Weg machten. An den Start gingen 107 Starter, davon 48 Teilnehmer der Pinzgau-Trophy. Als Führender bekam Reini Woisetschläger (Bike'n Soul Saalbach) die Startnummer eins und weil ihm das so gut gefiel, gab er auch heute wieder Vollgas und konnte sich so mit 11 Sekunden Vorsprung den zweiten Tagessieg sichern. Allerdings wurde es heute sehr knapp, denn auf den letzten Metern kam Michi Kneidinger vom Bigtime-Team Maishofen immer näher (laut Reine hätte das Rennen keine 100 m mehr dauern dürfen) und auch Hans-Peter Obwaller hatte schlussendlich nur 35 Sekunden Rückstand, obwohl er bei Halbzeit schon deutlich mehr als eine Minute Rückstand hatte. Er hatte die "Aufhol-Taktik" gewählt und damit auf den letzten Metern mit teilweise extremen Sturmböen noch viel Kraft, während andere unten Vollgas gaben und auf den letzten Metern fast verzweifelten. Auf den weiteren Plätzen gab es nur leichte Veränderungen (Werner Huber überholte dieses Mal Gerhard Schwabl, Christian Bonimaier musste Peter Gruber ziehen lassen), tolle (für einige überraschende) Vorstellungen lieferten Sigi Wenger und Martin Budweiser. Die Patschen-Pechvögel von Viehhofen (die beiden Mike K.) kamen dieses Mal problemlos ins Ziel, dafür gab es heute zwei prominente "Ausrutscher". Stefan Kogler erwischte einen schwarzen Tag und wurde (für seine Verhältnisse) "nur" 13. und Robert Eder hatte die Krankheit doch noch nicht ganz überwunden und stellte bei Halbzeit auf ab, um ins Ziel zu rollen.
Bei den Damen konnte Bettina Schorn (RC Martins Bikeshop Unken) trotz des Wetters ihre Bestzeit vom Vorjahr verbessern und damit wieder den Tagessieg einfahren, auf den Plätzen gab es aber einige Veränderungen. Zweite wurde heute Bernadette Deisenberger (Bigtime Maishofen) und Rang drei ging an die Comebackerin (nach Babypause) Eva Neipp. Bei den Oldies gab es einen neuen "Alters-Rekord"; Karl Huber wurde mit seinen 70 Jahren (Jahrgang 1941) 67. und konnte daher 40 Fahrer hinter sich lassen! Bei den Junioren gab es ein neues Gesicht in Form des Lokalmatadors Andreas Wöhrer aus Bramberg. Mit seinen 16 Jahren erreichte er den sensationellen 5. Gesamtrang und er war dabei 4 Minuten schneller als der ebenfalls 16jährige Florian Schipflinger (Bigtime Maishofen). Bei den Mädels konnte Verena Taxer (ÖAMTC Bikepalast RC Tirol) dieses Mal Sandra Reisenhofer (Radsport Stanger Kitzbühel) um mehr als 4 Minuten distanzieren. Verena war dieses Mal die jüngste Starterin im gesamten Feld (Jahrgang 1997!).
Klassensieger wurden heute somit Andreas Wöhrer (Junioren), Michi Kneidinger (20-40), Reini Woisetschläger (40-50), Deisenberger Franz (50-60) und Hans Baldauf (60+) bzw. bei den Damen Verena Taxer (Juniorinnen), Bettina Schorn (20-40), Irmgard Ertl (40-50) und Bernadette Deisenberger (50+). Da ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine offizielle Ergebnisliste habe, kann es sein, dass sich hier ein Fehler eingeschlichen hat.
In der Teamwertung konnte sich dieses Jahr das Team Bigtime Racing 1 mit Michi Kneidinger, Peter Gruber und Christian Bonimaier durchsetzen.

Verena Taxer bereitete sich als jüngste Teilnehmer schon professionell vor und anhand des Outfits kann man erkennen, dass sie in Form von Gerdi Schwabl (www.mtb-trachten.com) bereits einen ersten Sponsor gefunden hat.

Eva Neipp lächelte bei ihrem Comeback bei der Pinzgau-Trophy, links, rechts und hinten umgeben von den Bigtime-Teamkollegen.

Dass Jakob Mitteregger lacht, ist keine Überraschung, man kennt ihn nur fröhlich!

Bei seiner derzeitigen Form kann Reini wirklich mit der Zunge schnalzen ...

volle Power - das Motto von Daniel Schweinberger

Ein kurzer Vergleich: Bettina lächelt noch, während Mike eher schon - sagen wir mal "konzentrierter" unterwegs ist ...

Im Ziel informierte ich HPO, dass wir in Salzburg im Landesradsportverband einen MTB-Referent bräuchten, der aufgrund seines Namens auch ein paar Sponsoren aufreißen könnte.

Die Sieger der Herrenklasse 40-50 Jahre waren gleichzeitig auch die Gesamt-Tagessieger.

Am Bigtime-Tisch häuften sich die leckeren Bio-Warenkörbe schon, bevor dann auch noch das dreifache Riesenpaket für die Teamwertung dazukam. Eigentlich super, an diesem Tag aber dann doch ein kleines logistisches Problem für den Transport ins Tal, weshalb wir dann ein paar Sachen davon "notgedrungen" schon auf der Hütte verzerren mussten.

Ja, dieses Foto ist von heute und ja, wir haben August.

Man könnte es durchaus als Gemeinheit sehen, dass vor und nach dem Rennen strahlender Sonnenschein herrschte.
Ein großer Dank für die Fotos an Gernot Wartbichler!
Ergebnisse siehe www.wildkogel-hillclimb.at - aktualisierter Stand Pinzgau-Trophy - Fotogalerie Gernot Wartbichler



Bettina, Magdalena, Veronike - Martin, Gerdi, Michi - Werner, Christoph, Karl (war bei Siegerehrung schon weg)

Bernadette vor Irmgard Ertl und Michaela Taxer; Franz vor Stefan Zehentner und Mike Kinberger


links: nach der Mittelstation Areit liegt Gerdi bereits vor Reini, Martin ist noch nicht so weit weg
rechts: beim "Breiteck-Stich" hat HPO bereits einen sicheren Vorsprung, Martin sieht man in der ersten Steilstufe und unten kommt bereits Gerdi daher

Florian vor Gregor Breitfuß und Maximilan Sonnleithner

Martin drückte am Anfang am meisten aufs Tempo
Garmin Edge sei Dank - der Beweis auf Kilometer, Minute, km/h, Höhenmeter, Steigungsprozent und Pulsschlag genau

Gerdi zeigt Bettina vor dem Start, wo er heute attackieren wird

Achtung, schnelle Radfahrer! Nach dem Glocknerhaus gab es auch die Verpflegsstation; einige ignorierten die angebotenen Becher, andere waren heilfroh und blieben sogar kurz auf ein paar Worte stehen.

Das Rennen führte mitten durchs Schmittenfest und als dann die Biker kamen, hörte man lauten Applaus und Anfeuerungen links und rechts der Strecke - ein tolles Gefühl

die schnellsten Herren des Tages: HPO vor Martin Schieder und Gerdi Schwabl, zusammen mit Hubert Dürlinger (links) und Michi Scholz (rechts).

die schnellsten Damen des Tages: Bettina Schorn vor Bernadette Deisenberger und Irmgard Ertl.

Ein kleines MTB-Renn-Comeback gab Rene Fischer, der ansonsten eigentlich eher ins Triathlon-Lager gewechselt ist. Ganz zufrieden war er aber heute nicht, aber zum Glück wurde er von Bettina getröstet.


Der normale Tagesablauf eines Starters, dokumentiert bei Daniel Schweinberger. Während dem Rennen quält man sich, um das Ziel zu erreichen, wo man im ersten Moment natürlich etwas erschöpft ist. Auf Nachfrage der besorgten Helfer gibt man aber ein beruhigendes Handzeichen. Nach einer Weile holt man sich dann die verdiente Stärkung und zum Abschluss holt man sich dann entweder einen Pokal oder einen Tombolapreis ab ...

Unser jüngster Teilnehmer war wieder einmal Maximilian Sonnleithner,

unsere ältesten Teilnehmer wieder die beiden Peters: P. Papp (links) und P. Stabl (rechts).

Wie üblich mit einem Zielsprint und einem Zielschrei erreichte Marshall Portugaleza das Ziel

Ein kleines Suchbild: Wie oft kann man in diesem Bild Schmitten oder Zell lesen (Lösung: 5 mal)
Ein Dank den vielen Helfern, hier für Sprechanlage und Zeitnehmung

Ein Dank auch von mir an die Zeitnehmung, dass ich wieder schnell die ersten Ergebnis-/Einlauflisten bekam, damit ich den aktuellen Cupstand ausrechnen konnte.

Es heißt zwar Pinzgau-Trophy, aber die Beteiligung ist trotzdem international!

Ganz klar ist dieses Foto nicht. Wer die Schmittenhöhe mit dem Rad erreicht, braucht sicher nicht zu weinen vor Enttäuschung, also müssen es wohl doch Freudentränen gewesen sein. Ein Dank an Reini Woisetschläger, der auch immer wieder viele seiner Gäste motiviert, bei unseren Rennen mitzufahren.

Auch heute hat sich wieder gezeigt: Ab 40 Jahren wird man beim Biken erst so richtig schnell: HPO vor Reini und Adi
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Wenn man gemein wäre, könnte man sagen, dass Kinder die schnellsten Zeiten verhindern, denn die drei schnellsten Väter des Tages verpassten heute das Tagesschnellsten-Podium und wurden Gesamt-Vierter (Reini), Gesamt-Fünfter (Michi) und Gesamt-Sechster (Peter), aber andererseits ist das alles andere als langsam, die ersten beiden Stationen in Viehhofen und Bramberg wurden von Vätern gewonnen und außerdem ist das eigentlich völlig egal, denn so schnell kann man gar nicht fahren, dass man sich mehr freut als wie ein kurzes Lächeln des eigenen Nachwuchses. Dass das auf der Schmitten regelmäßig passiert, liegt an der optimalen Möglichkeit, den Berg mit der Gondel zu bezwingen, denn so kommen auch die Kleinen einmal ins Ziel, um den Papa oder die Mama anzufeuern. (Marcel darf an dieser Stelle nicht mitlesen, denn er braucht dafür keine Gondeln.)
Download Ergebnisliste - Einlaufliste Pinzgau-Trophy (ohne Klassen, ohne Nicht-Trophy-Starter) - aktualisierter Stand Pinzgau-Trophy - Fotogalerie Gernot Wartbichler
Vom Start weg sorgte Pauli Lindner für ein hohes Tempo, aufgrund dessen sich schnell um ihn eine Spitzengruppe mit HPO, Martin Schider und Reini Woisetschläger bildete. Erster Verfolger war zu diesem Zeitpunkt Christoph Köck, der im unteren Abschnitt Kraft sparte und nur knapp vor Adi Stonig und Peter Gruber den Asphaltteil hinauffuhr. Diese beiden wurden wiederum von Michi Kneidinger, Christian Bonimaier und Gerdi Schwabl verfolgt. So sahen am Ende des Asphaltes die Top 10 aus. Bei Beginn des Asphaltes erhöhte dann Michi Kneidinger das Tempo und er fuhr an Peter und Adi vorbei bis zu Christoph vor. Das Tempo von unserem Bayern konnte er aber nicht halten und so blieb Michi bis zum Schluss auf Platz 6 (1:00:45). Auch hinter Michi gab es einige Verschiebungen; Peter und Adi wurden von Christian und Gerdi überholt und tauschten bis zum Ende mehrmals die Plätze 9 und 10, wobei sich schlussendlich dann dieses Mal wieder Adi (1:02:19) gegen Peter (1:02:49) durchsetzen konnte.
ur wenige Meter davor gab es auch ein beinhartes Duell um Platz 8. Christian fuhr zwar ein konstantes Tempo durch, doch wenige Kilometer vor dem Ziel konnte er Gerdi doch nicht mehr hinter sich halten, so dass Gerdi auf Platz 8 (1:01:30) vor Christian (1:02:00) ins Ziel fuhr. Wenige Positionswechsel gab es für Christoph. Er fuhr eigentlich das ganze Rennen lang auf Platz 5, kurzzeitig bedrängt von Michi, dessen Angriff er aber abwehren konnte, während der Abstand zu Platz 4 teilweise größer wurde, am Ende dann aber doch noch stark schrumpfte. Den fünften Platz eroberte Christoph schlussendlich mit 0:59:07 unter einer Stunde, nur 13 Sekunden hinter Pauli Lindner (0:58:54) auf Platz 4, der wiederum aber auch nur 29 Sekunden hinter Reini ins Ziel kam.
Die Spitzengruppe verkleinerte sich inzwischen auf den ersten Schotter-Kilometern auf HPO. Reini und Martin; Pauli hatte bei der Kröllalm ca. 10 Sekunden Rückstand. Das Tempo blieb konstant hoch bis zur ersten kleinen Abfahrt bei Mitte der Strecke. Hier zog dann HPO das Tempo noch einmal gewaltig an. HPO gab anschließend zu, dass er sehr überrascht war, dass Reini sein Tempo hier zuerst noch mitgehen konnte, doch dann wurde es doch zu schnell und Reini verlor hier den Anschluss an HPO. Bis ins Ziel konnte er den Rückstand nicht mehr wettmachen und so landete er schlussendlich mit einer Zeit von 0:58:25 (zum ersten Mal unter 1 Stunde) auf Gesamtplatz 3.
Eine Minute vorher war bereits Martin ins Ziel gekommen (0:57:31), der die letzten Kilometer ziemlich alleine gefahren war mit einem ca. 1minütigen Loch sowohl nach vorne als auch nach hinten. Den Sieg sicherte sich also somit HPO mit einer Zeit von 56:04. Den Streckenrekord von Roman Angerer aus dem Jahr 2009 (0:55:38) verpasste HPO offiziell somit um 26 Sekunden. Allerdings war es in Wahrheit viel knapper, weil die offizielle Zeitnehmung dieses Mal nämlich schon etwas vor der Brücke startete (teilweise wurde erst 100 m nach der Brücke angefangen).
Die 3er-Spitzengruppe mit Martin Schider (schlussendlich 2.), Reini Woisetschläger (schlussendlich 3.) und HPO (späterer Hundstoa-Champ) bei der Kröll-Alm, hinten noch um den Anschluss kämpfend Pauli Lindner (4.)
Nicht weit dahinter Christoph Köck (5.), verfolgt von 2 Fun-Fahrern sowie hinten im Bild noch Michi Kneidinger (6.)
Christian Bonimaier (schlussendlich 8.) hier noch vor Gerdi Schwabl (letztendlich (7.), dahinter Adi Stonig (9.) und Peter Gruber (10.).
Nicht im Bild in der Kurve Philipp Schernthaner, Florian Schipflinger und Ernst Eder, vor der Kurve noch ganz klein zu sehen Franz Deisenberger.
Einen langen Arbeitstag hatte Hans vor sich, doch zum Glück hatte er sich eine Stärkung in flüssiger Form mitgebracht ...
So interviewte er von Anfang an das Who-is-who des heimischen MTB-Sports: Nachdem er Pauli Lindner (links) ein paar Fragen gestellt hatte, ging es weiter mit Mike, der ja auch einer der Mitorganisatoren der Pinzgau-Trophy ist.
Die Glemmtal-Fraktion des Bigtime-Teams befragte inzwischen Ernst, ob er heute denn die Radhose richtig angezogen hatte. Dieses mal passte es, doch vielleicht wäre es anders sogar besser gewesen, denn dann wäre ihm bei seinem brandneuen ultraleichten Bike nicht der Sattel gebrochen, weshalb er noch während des Rennens die Startnummer wegwarf und den Rest der Strecke nur noch schiebend bzw. stehend hinter sich brachte.
Das hätte wohl Fresi nicht aus der Ruhe gebracht!
Etwas angespannt hier schon unser Mike, leicht optimistisch bei seinem Renncomeback Simon Hasenauer, der nicht genau wusste, wie es denn heute laufen würde.
Adi atmete tief durch und fuhr anschließend ein konstantes Rennen. Er lieferte sich mit mir ein enges Duell, nach mehreren gegenseitigen Überholmanövern konnte sich heute aber Adi als 9. einen Platz vor mir platzieren.
Michi stand heuer etwas im Schatten des großen Duells HPO gegen Reini, doch er war eindeutig die dritte Kraft auf dem Podium und in seiner Altersklasse war er sowieso konkurrenzlos.
Auch keine Sorgen um das Podium brauchte sich heuer während der gesamten Saison Florian Schipflinger machen, der hier zwar noch seine Taktik überlegte, doch die hieß dann wie immer Vollgas und nach einem Super-Rennen schrammte er nur haarscharf an den Top 10 vorbei.
Wo schauen die zwei hin? Ging da Hans gerade mit den Siegerpokalen vorbei? Irgendwie ahnten sie wohl schon beide, dass es heute ein guter Tag werden würde.
Wer flirtet hier mit wem? Eine schwierige Frage ...

Schon am Start zeigte HPO, dass er heute als Erster oben ankommen wollte.
Doch das ließ sich Pauli Lindner nicht gefallen, denn bei jedem seiner Rennen ist es normalerweise sein Job, am Anfang für ein hartes Tempo zu sorgen. Das tat er dann natürlich auch auf den Hunstoa hinauf.
Das Feld mit knapp 200 Startern zog sich schnell in der Länge, denn auch das Neutralisationstempo war nicht gerade langsam ...

Es wurde schon um die besten Startplätze gekämpft und auch Gerdi schiebte sich nach vorne. Wie man hier sieht, hatte er sich doch gegen sein Weltmeistertrikot aus Saalbach entschieden und er fuhr somit wieder in seiner MTB-Tracht.
Unaufällig aber sicher hatte sich auch Michi top in Position gebracht und schließlich startete unser Bigtime-Leader aus der Top-Position.

Bald zog sich das Feld in die Länge und das Tempo wurde langsamer, weil ja auch der Berg steiler wurde ...
Jakob setzte sich hinter Mike, der dieses Mal keine seiner berüchtigten Start-Attacken ritt.

Bei dieser Aussicht kann man schon mal ein Lächeln für die Kamera aufsetzen!
Obwohl man im Gesicht schon die Anstrengung sah ...
Sehr froh über das Ziel war Andi, der dieses Mal die Viehhofener Fraktion verstärkte.

Hätte er mehr gegessen - wie unser Live-Fotograf Gernot - wäre ihm der Berg vielleicht nicht so lange vorgekommen.
Mit einem Lächeln im Gesicht fuhr Lois den Berg hinauf. Er hatte sich dafür entschieden, ohne Zeit mitzufahren, dafür feuerte aber die Rennfahrer lautstark an.

So wie auch Karin und HP, der als Organisator des Viehhofener MTB-Rennens auch hier anwesend war, um uns mit Anfeuerungen den Berg hinauf zu jagen. An dieser Stelle Danke für die Unterstützung!
Flo bemerkte schelmisch, dass er auf den letzten Metern seinen Teamkollegen Franz Deisenberger noch niedergesprintet hatte!
Sandra schonte hier noch ihre Kräfte, denn sie wusste noch nicht, ob sie im Ziel noch sprinten müsste.
Ungefährdet war vorher schon Bettina ins Ziel geradelt. Wie üblich hatte sie alle Frauen hinter sich gelassen und auch Männer waren noch nicht viele im Ziel, als sie die Ziellinie überfuhr.

Es ist natürlich kein Muss, beim Hundstoa-Biag-Di mit einem Mountainbike zu fahren!
Augen zu und durch: Gerdi beendete in diesem Moment die erfolgreichste Saison seiner Karriere! Bei jedem Rennen auf dem Podest und als Höhepunkt der Sieg bei den Worldgames in Saalbach!
Ebenfalls eine tolle Saison war es für Magdalena Gehwolf. Sie feierte etliche Klassensiege und konnte sich heute neben dem Hundstoa-Sieg auch den Gesamtsieg in ihrer Klasse bei der Trophy-Gesamtwertung sichern und das alles, obwohl sie sich in den letzten Wochen mit einer schmerzhaften Entzündung der Achillesferse plagen musste. Ich hoffe, dass ihr die nächsten ruhigen Wochen helfen, damit sie dann wieder schmerzfrei in den Winter starten kann.
Im Ziel war heuer zum ersten Mal Markus Schnaitl für die Zeitnehmung hauptverantwortlich, doch er hatte mit Leni, Hermann & Co natürlich Verstärkung dabei.

Mr. Hundstoa himself: Dieses Weizen hat sich Hans mehr als nur verdient!
Auch Peter wartete schon auf die ersten Starter und artig wie er ist, wartete er dann bei der abendlichen Feier auch so lange, bis alle anderen Biker die Biker-Party verlassen hatten. Der Redaktion ist bis dato noch nicht bekannt, ob er schon wieder in Viehhofen angekommen ist.
Angekommen war dann kurze Zeit später HPO, der nur um wenige Sekunden einen neuen Streckenrekord verfehlte.
Aber auch er musste dafür leiden!
Martin Schider wurde Gesamt-Zweiter, aber er freute sich trotzdem über Platz und Zeit.
Etwas erschöpft wirkt hier Reini, doch er wurde Dritter und zum ersten Mal knackte er die Stunden-Marke, was hier noch nicht viele Biker geschafft hatten. Auch für Reini war 2011 eine Wahnsinns-Saison, in der er mit den 2 Anfangs-Siegen auch der Pinzgau-Trophy seinen Stempel aufdrückte.
Dafür wurde er dann aber auch von seiner Family beglückwünscht, die schon bald aus 4 Personen bestehen wird. Ob die zwei Juniors dann so schnell wie der Papa sein werden, muss sich erst weisen ...
Erschöpft aber glücklich kamen auch Sigi und Martin aus dem Bigtime-Team ins Ziel.
Die weiteste Anreise zu den 4 Rennen der Trophy hatte Stefan Rattinger. Wohnhaft in Stuttgart fuhr er trotzdem zu jedem Rennen der Trophy! Das hat sich eigentlich einen Sonderpreis verdient!
Auch Hans kann mit der Saison zufrieden sein, denn er hatte wieder etliche Biker hinter sich gelassen, die leicht seine Kinder oder sogar seine Enkel sein könnten ...

Immer gut gelaunt natürlich Marshall, der auch alle 4 Rennen erfolgreich absolvierte!
Manche Starter kamen aber etwas erschöpfter ins Ziel,
und manche legten sich dann gleich ein bisschen hin, um wieder zu Kräften zu kommen.
Mike sinnierte inzwischen schon, wie er am besten den Umstieg auf die Tourenski-Saison schaffen würde.
Auch am Samstag natürlich wieder unsere Kinderwagen-Trophy.
Gertraud war etwas enttäuscht, dass die Saison schon aus ist, denn am Ende wurde sie immer stärker und sie holte sich nach einer Medaille in Saalbach und dem Klubmeistertitel in Maishofen auch ein Podium beim Hundstoa.
An das Podium dachten aber nicht alle, die ins Ziel gekommen waren.
Das waren inzwischen schon sehr viele und der Platz beim Statzerhaus wurde immer knapper.
Sogar um die Breze wurde noch gesprintet, doch zum Glück hatte Hans zwei mitgenommen und unter den Anfeuerungen von Guide Reini konnten auch die letzten Fahrer glücklich das Ziel erreichen.
und das Statzerhaus wurde zum riesigen Rad-Parkplatz.
In der Klasse AK IV mischte sich dieses Mal Ferdinand Kraller in den Kampf Walter gegen Hans ein!
Auch bei den allgemeinen Herren gab es einen neuen Sieger, wobei jedoch Christoph Köck kein Unbekannter ist, denn er hat in Saalbach beim Marathon und Crosscountry schon mehrere Medaillen erreicht.
Altbekannte Gesichter in der Klasse AK1. Martin, Michi und Gerdi standen heuer nicht zum ersten Mal gemeinsam am Stockerl bzw. hier beim Gipfelkreuz.
Und noch schnell ein Foto für die Medien; in Sachen Marketing macht Gerdi keiner etwas vor.
Er war zwar kleiner als sein Konkurrent, aber dafür schneller: Der heuer fast schon traditionelle Klassensieg für Flo.
Die schnellsten Männer waren heute alle über 40. Eingemischt hatte sich hier nur der "Junior" Martin Schider.
Die traditionellen Sieger-Wimpel für HPO und Bettina, die dann natürlich auch den traditionellen Siegertanz absolvieren mussten/durfte. Hier der Link zum Video von Gernot, der den Siegertanz einfing.

Und dann wurden die Siegerlisten bis ins Detail studiert, denn es ging ja auch noch um die Gesamtwertung der Pinzgau-Trophy!
Bei den Herren unter 30 konnte sich Werner Huber vor Florian Schipflinger und Markus Fresacher durchsetzen.
Bei den Seniors war Hans Baldauf eine Klasse für sich, obwohl er sich beim letzten Rennen von Walter Steiner geschlagen gegen musste.
Wer hat bei den Senior-Masters gewonnen? Ja, richtig: Franz Deisenberger; Platz 2 an Stefan Zehentner, Platz 3 an Mike Kinberger
Bei den Damen Masters sicherte sich Bettina souverän den Gesamtsieg vor Irmgard Ertl und Michaela Taxer.
Eine starke Klasse: Punktgleich nach 4 Rennen waren HPO und Reini, so dass schlussendlich die bessere Platzierung beim letzten Rennen entscheiden musste und da Hans-Peter beim Hundstoa gewann, wurde er auch Sieger der Pinzgau-Trophy 2011.
Hier alle Erstplatzierten aller Klassen der Trophy 2011.
und noch einmal die Punktbesten bei Damen und Herren
Bei der Tombola schlug dann auch Sandra noch einmal zu: Ein 250-Euro-Gutschein für Intersport Breitfuß in Mittersill.
Über 450 Euro konnte sich Sigi Wenger freuen und auch ich selber hatte auch gerade vorher einen 400-Euro-Gutschein von Intersport Scholz in Zell am See gewonnen.
Den Hauptreis - ein 500-Euro-Gutschein bei Intersport Maria Alm - konnte sich aber Irmgard Ertl sichern und der Gutschein wurde direkt vom Geschäftsinhaber Hans vor Ort übergeben. An dieser Stelle ein großer Dank an unseren Sponsoren Intersport Österreich mit den 4 lokalen Intersports Maria Alm, Intersport Bründl in Kaprun, Intersport Breitfuß in Mittersill und Intersport Scholz in Zell am See für die 10 Einkaufsgutscheine, die abschließend für die Trophy-Starter verlost wurden!
Einige Almer Urgesteine nehmen jedes Jahr den Kampf auf. In der Früh war Ali Palfinger noch ruhig und voller Kräfte, im Ziel stieß er dann einen Schrei der Erleichterung aus.
Zum Abschluss der Saison fuhr auch unser Bigtime-Boss Sepp beim Hundstoa mit. Als Schwager von Hans wurde er natürlich gleich interviewt, so dass er dann etwas Stress bekam,

doch er fuhr dann wieder eine - für seine wenigen Trainingsstunden - gewaltige Zeit, so dass er nicht nur auf sein jüngstes Teammitglied Florian, sondern auch auf sich selber stolz sein durfte.
So kann man auch ins Ziel fahren. Ohne Stress, ohne Schwitzen und - so schaut es zumindest aus - ohne Mühen schaffte es Hannes Hirnböck - der Koch und Eigentümer des Almer Bauernkastls - ins Ziel.
Einen harten Arbeitstag hatte Lukas Grunder zu absolvieren. Der Sieger des ersten Hundstoa-Rennens 2001 fuhr zuerst das normale Rennen, wobei er aber bei der Lohning-Alm einen Kettenriss zu beklagen hatte. Nach der Reparatur fuhr er dann wieder hinunter, um wenig später als Teilnehmer der Kinderwagen-Trophy zum zweiten Mal ins Ziel zu kommen, doch dafür wurde er dann wenigstens
ordentlich belohnt.
Einen harten Kampf lieferten sich Peter Gruber (links) und Christian Bonimaier (rechts). Dieses Mal war aber wieder Boni schneller, der hier sogar noch knapp vor Gerdi fuhr.
Wir waren somit beide punktegleich in der Trophy und auch zwischen uns entschied nur das letzte Rennen um den Podiumsplatz, der somit an Boni ging. Trotzdem gab es aber natürlich gleich im Ziel das Abklatschen (obwohl ich als "Chef-Berechner" schon das Ergebnis wusste) und es wurde auch bereits ein gemeinsames Winter-Trainingslager für die nächste Saison ausgemacht.
Sehr erfolgreich verlief der Tag für unsere beiden Deisis. Am Start wussten sie zwar schon, dass sie wahrscheinlich beide in ihrer Klasse gut abschneiden würden,
doch dass dann neben beiden Klassenseigen in der Tageswertung und den Gesamt-Klassensiegen in der Pinzgau-Trophy auch noch zwei Einkaufsgutscheine bei der Tombola herauskamen, rundete den Tag noch einmal so richtig ab!
Download Ergebnisliste - Endstand Pinzgau-Trophy - zu den Foto-Galerien des Hundstoa-Biag-Di